Freitag, Juli 18, 2008

Amerika 1975: Ein Überwachungsstaat

Alan Westin hat 1968 in einer Ausgabe des Playboy über Amerika im Jahr 1975 spekuliert. Mit seiner Vision liegt er gar nicht so falsch. Der Autor sieht Biometrie, RFID-Chips und eine komplette Überwachung unsere lebensgewohnheiten voraus. Wir haben nur etwa 40 Jahre länger dafür gebraucht. Und wahrscheinlich wäre Westing damals über die Speicherkapazität heutiger Speichermedien überrascht gewesen...
Hier gehts zum Artikel in io9.com...

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Donnerstag, Juli 17, 2008

Nach Abmahnungen, Zensur, Internetsperrungen und Überwachung: Der Blogger der Zukunft...

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Mittwoch, Juli 16, 2008

Falls Google Moon besser funktioniert als der NASA lieb ist...

...könnte das demnächst häufiger passieren...

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Guglmänner...

...sind keine abtrünnigen Suchmaschinenentwickler die sich für den Look des Klu Klux Clan begeistern, ihre Kutten aber lieber in Schwarz tragen. Vielmehr handelt es sich um einen Geheimbund, der dem Bayernkönig Ludwig II. huldigt - der ihrer Überzeugung nach Opfer eines Modkomplotts wurde. Zuletzt hatten die Guglmänner lautstark gefordert, der tote König solle ein letztes Mal im Glassarg durch München gefahren werden. Damit hatten sie es immerhin in die Bildzeitung geschafft. Stefan Schultz führte nun für den Spiegel ein Interview mit Vetretern des "Ordens".
Ich persönlich vermute ja, dass Ludwig II. es gemeinsam mit Jim Morrison auf den Seychellen krachen lässt, zusammen mit Elvis, James Dean, Prinezssin Diana und JFK der nach dem Kopfschuss immer noch etwas zittrig beim tanzen ist...
Hier gehts zum Artikel...

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Dienstag, Juli 15, 2008

Ist da noch mehr?

Beruhigend, dass unsere Regierung nicht alles über uns wissen möchte...

Montag, Juli 14, 2008

Imperiale Sturmtruppen - geeignete Werbefiguren für Faschismus?

Dave vom Davexmachina Blog betrachtet die Aufmärsche amerikanischer Hobby-Sturmtruppler mit Unbehagen. Er glaubt, dass die antfaschistische Botschaft von Star Wars - falls Lucas denn überhaupt eine Botschaft übermitteln wollte - ihr Zielpublikum verfehlt hat. Angenommen die US-Regierung würde plötzlich tausende von Soldaten Sturmtruppenuniformen in den Städten aufmarschieren lassen, wer würde sich darüber wohl noch aufregen?
Dave schreibt: "Ich behaupte nicht, dass es eine Art von Verschwörung gibt, die uns offener für Faschmismus macht und uns sogar für ihn begeistern soll. Ich behaupte, dass so eine Verschwörung wahrscheinlich gar nicht nötig wäre."
Hier gehts zu Daeexmachina...

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Freitag, Juli 11, 2008

Demnächst sollen diese Biologie(Mal-)Bücher auch hierzulande eingeführt werden...

Nachdem Schweden sich als kleines Big Brother Dystopia geoutet hat...

...rollt eine unerwartete Protestwelle über Ministerpräsident Fredrik Reinfeldt hinweg. Vor drei Wochen war das neue Lauschgesetz verabschiedet worden, dass der staatlichen Abhörbehörde FRA ab dem nächsten Jahr erlaubt, den komplette Datenverkehr aus und nach Schweden zu überwachen. Das bedeutet nichts anderes, als das jedes Telefonat mitgeschnitten, jede Email gelesen und jede Recherche im Netz genau verfolgt werden darf. Nun drohen die Chefs von acht führenden Kommunikationskonzernen mit Konsequenzen, falls Schweden seinen "guten Ruf weiter aufs Spiel setzt." Man darf freilich spekulieren, dass es eher die Kosten einer technischen Umsetzung der neuen Gesetzgebung sind, die die Vorstände beunruhigen, als denn die Angst vor wahr werdenden Orwellschen Schreckensvisionen.
Kenner vermuten, dass Schwedens Regierung die Regelung hauptsächlich forciert hat, um endlich Zugriff auf den russischen Datenverkehr zu erhalten, der zu 80% über Schweden läuft.
Mehr zum Thema in diesem Artikel in der netzeitung...
Der große Vorteil Blogger zu sein, ist der, dass eine Non Stop Überwachung der eigenen Person keine Veränderung bedeuten würde. Es weiß ja sowieso jeder, was man denkt...

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Donnerstag, Juli 10, 2008

Der iranische Raketentest war nicht ganz so erfolgreich,...

...wie es uns die iranische Propagandamaschine glauben machen möchte. Also hat man ein wenig mit Bildbearbeitungssoftware nachgeholfen. Dazu sollte man allerdings eraffinierter vorgehen und nicht einfach nur Rauchwolken und Triebwerksstrahl kopieren und ins selbe Bild noch einmal einfügen. Neu ist der Trick natürlich nicht. Bei wem haben sie sich das wohl abgeschaut?
Mehr zum Thema hier...

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Ein aktueller Artikel zum Telekompaket...

...ist in der Zeit erschienen. Das EU-Parlament hat die von der Verwertungsindustrie geforderte Internetnetsperrung beispielsweise im Fall ilegaler Downloads am Montag zunächst einmal abgelehnt. (Vernunftbegabten Beobachtern dürfte dabei auch klar sein, dass Provider im Fall einer Durchsetzung dieses Entwurfs fast schlagartig 90% ihrer Nutzer sperren müssten, oder einen ebenso hohen Prozentsatz an Kunden verlieren, weil das Internet durch diesen Rückfall in die Steinzeit uninteressant wird.) Um genau zu sein ist am Montag über 1100 Änderungsanträge zum Entwurf entschieden worden. Mit anderen Worten: Auf unsere Kosten wird viel Blahblah über Selbstvertändlichkeiten veranstaltet. Aber das sind wir ja schon gewohnt...
Und natürlich ist die Anglegenheit damit längst nicht vom Tisch.Die Politologin Monika Horton bringt es auf den Punkt: Die Industrie will Bürgerrechte schleifen, um ihre veralteten Geschäftsmodelle zu schützen.
Wer hätte jemals geahnt, dass ausgerechnet die Unterhaltungsindustrie ein Interesse daran haben würde, um uns herum einen Big Brother Staat zu erschaffen?
Mehr zum Thema in diesem Artikel in der Zeit...

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Dienstag, Juli 08, 2008

Eine Datenmenge von 12 Terabyte...

...wird YouTube an Viacom übergeben müssen. Zur Erinnerung: Dabei handelt es sich um die Daten von Youtube Nutzern, die urheberrechtlich geschütztes Material hochgeladen oder einfach nur angesehen haben. Die Grafik unten stellt die Informationsmenge anhand einiger Vergleiche anschaulich dar. Dabei könnte man auf die Idee kommen, dass es doch am praktischsten wäre Viacom die so dringend erwünschten Informationen in Form von einer Million Telfonbüchern zukommen zu lassen. Ein Stapel mit dem man, bringt man ihn gekonnt ins Rutschen, jede Menge Nörgelei gleich in Keim ersticken könnte.


























(via Neatorama.com)


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Kein Zweifel mehr: Es gibt UFOs

...und sie werden für 1,9 Milliarden Dollar von Boing gebaut. Dort entwickelt man gerade ein neues Kommunikationsnetzwerk, das UHF Follow On, kurz UFO. Eigentlich also wenig verwunderlich, wenn UFO-interessierte Hacker wie Gary McKinnon bei ihren illegalen Recherchen gelegentlich über ziemlich extraterrestrisch anmutende Begriffe stolpern. Ein augenzwinkernder Artikel in wired...

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Neues zum Telekommunikations-Gesetzpaket

In ihrem Artikel "Gruselkabinett der Ideen" berichtet Bettina Winsemann auf telepolis über denen neuen Entwurf zur Telekommunikationsregulierung. Der liest sich wie ein feuchter Traum der Verwertungsindustrie. Die hätte in dieser Version jederzeit Zugang zu den Kundeninformationen aller Internetnutzer, ohne noch ein Gericht vorschalten zu müssen. Außerdem muss man sich fragen wie die "three strikes and you are out" Regelung, die besagt, dass man nachdem dritten illegalen Download keinen Zugang zum Internet mehr erhält, durchgesetzt werden soll. Stehen freie WLAN-Hot-Spots damit vor dem Aus? Die Debatte die da gerade geführt wird beweist zweierlei. Erstens: Die Politiker verstehen selber nicht das geringste von dem, was sie da gerade regulieren wollen. Und zweitens, noch viel schlimmer: Sie sind Marionetten an den Fäden, der ihnen nahestenden Unternehmen. So haben Beobachter bei den Eingaben zweier EU-Parlamentarier wortwörtliche Übereinstimmungen mit den Vorgaben der französischen französischen AV-Medienlobby SACD festgestellt.
Mehr zum Thema in diese Artikel in telepolis...

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Montag, Juli 07, 2008

Ein sehr wahrer Kommentar zu den Eu-Plänen zur Internetüberwachung...

...die uns demnächst gern die Leitung kappen möchte, falls wir uns erdreisten, etwas aus dem Internet herunterlzuladen. "Du Du Du...sagt der Povider - oder knipst die Leitung durch".
Was mich so besonders bei der derzeitigen Debatte beunruhigt, ist die Tatsache, dass wir uns alle kollektiv einig sind, dass wir Daten downloaden und tauschen wollen, wie wir lustig sind, dass aber trotzdem eine kleine Gruppe über unsere Köpfe hinweg genau das Gegenteil durchsetzen kann. Ein alarmierendes Symptom dafür, dass hier gerade etwas ganz furchtbar schief läuft...

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Warum man Kultur nur noch anonym vebreiten sollte

Gerade im Bereich der Unterhaltungsindustrie haben viele den Sinn des Internets noch nicht verstanden.Hier noch einmal für die beschränkten oder uneinsichtigen: Der Sinn des Webs besteht schlicht und ergreifend darin, jedem jederzeit Kultur zugänglich zu machen, egal ob es sich dabei um Wissen, um Musik, um Filme, Literatur oder Kunst handelt. Das einzusehen fällt vielen noch schwer.
Das Unternehmen Viacom besitzt Sender wie CBS und MTV und hat nun in einem Gerichtsverfahren erreicht, dass Google in seiner Eigenschaft als Besitzer von Youtube die IP Adressen von Nutzern freigeben muss, die urherberrechtlich geschütztes Material von Viacom, also beispielsweise Sendungen von CBS oder MTV, bei Youtube hochgeladen haben.
Dabei könnten auch deutsche Nutzer betroffen sein. Es zeigt sich einmal mehr, dass Aktivitäten im Internet ohne Schutz durch Anonymisierungsserver mittlerweile zu einem unkalkulierbaren Risiko geworden sind.
Ich persönlich frage mich, wann zum ersten Mal jemand verklagt wird, weil er Kollegen oder Freunden etwas zu ausführlich über einen am Vorabend gesehenen Film berichtet hat.
Mehr zum Thema in diesem Artikel in der Netzeitung...

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Die Konsequenzen des Telekommunikationspaket noch mal für Nerds übersetzt...

Dass das Internet vielen ein Dorn im Auge ist...

...kann nichht überraschen. Der freie Meinungs- und Informationsaustausch behagt weder Politkern noch großen Konzernen, die nur all zu gern den Datenfluss kontrollieren möchten. Genau das soll durch das neue Telekommunikations-Gesetzpaket der EU möglich gemacht werden. So könnten europäische Internetnutzer durch Spyware von einer legalen Nutzung des Internets abgehalten werden. Inhalte können nach Belieben gesperrt, Surfer jederzeit überwacht werden. Die Netzneutralität also mit anderen Worten die Meinungsfreiheit im Web wäre damit nicht länger gewährleistet. Fast lautlos soll der Entwurf heute von der EU verabschiedet werden.
Mehr Informationen an dieser Stelle bei netzpolitik.org...

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Jim Morrison lebt...

...zumindest behauptet das der Keyboarder der Doors Ray Manzarek. Angeblich habe Morrison, der 1971 von seiner Freundin tot in der Badewanne aufgefunden wurde, seinen Tod nur vorgetäuscht und sich statt dessen auf den Sechellen zur Ruhe gsetzt. Damit befindet sich Morrison in illustrer Gesellschaft, denn bekanntermaßen haben sich ja auch Elvis Presley oder James Dean und auch Paul McCartney, der sich seit seinem tragischen Ableben vor über 30 Jahren durch ein Double vertreten lässt, in Wahrheit den Luxus eines abgeschiedenen Lebens jenseits des Rampenlichtes gegönnt. So gehört sich das eben, denn nur durch einen frühen, dramatischen, zumindest tragischen Tod wird ein Star zur Legende. Früher zumindest.
Seit wir mit Castingsshows infantilen und meistens auch minderbegabten Blockflötespielern mit hübschen Gesichtchen und Körpern innerhalb der vorgeschriebenen Grenzen des Body Mass Index zu Warhols 15 Minuten Ruhm verhelfen, gibt es keine Legenden mehr. Niemand wird später Mark Matlock nach seinem Tod im Supermarkt oder auf den Seychellen gesehen haben wollen, und niemand wird sich auch nur ansatzweise dafür interessieren ob diese oder jene gecastete Boy- oder Girlgroup tatsächlich nach dem Flugszeugabsturz das Heimtland nur noch in der Plastiktüte erreicht hat oder man sich einfach nur den vorzeitigen Ruhestand in der Karibik gegönnt hat.
Von hier aus einen schönen Gruss an Jim Morrison War schon klasse Musik, die du da gemacht hast, obwohl ich eher Fat Boy Slims Remix Version von Bird of Prey bevorzuge.
Ach ja und übrigens: Bloggen ist der Rock`n Roll des 21. Jahrunderts.
Ich leg mich jetzt erstmal in die Wanne...

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Sonntag, Juli 06, 2008

Wie man die Realität an die eigenen Bedürfnisse anpasst

Ist ja amüsant. Da hat das Bundeswirtschaftsministerium vorsichtshalber mal einige Passagen des aktuellen Armuts- und Reichtsumsberichtes chirurgisch etwas verschönert. Dies sei geschehen da der usprüngliche Bericht zu wenig offensiv die Errungenschaften des Sozialstaats erklärt und ein düsteres Bild der sozialen Realität gezeichnet habe. Verdrängung ist ein wichtiger psychologischer Mechanismus und es scheint, als wenn er gerade bei Politikern besondes ausgepägt wäre...
Mehr zum Thema hier...

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