Samstag, Dezember 31, 2011

Alternate Histories...

...von Matthew Buchholz. Eine Bilderserie beim Retronaut...

Millenium Dinner am Silvesterabend....



Literarisch cineastisches Festmahl mit Lachsplatte, Käseensemble und Millenium-Trilogie. So lässt sich der Jahreswechsel stilvoll verbringen.

Naked City Spleen...

Künstlerin Miru Kim nackt in den Metropolen dieser Welt. Nicht das, wonach es klingt. Faszinierende Bilderserie auf ihrer Website.

Exzellente Möglichkeit den Silvesterabend zu verbringen...

Die Millenium Trilogie schauen. Immer wieder genial.
Und schöne Grüße an den Surfer aus Island mit dem Android Smartphone, der dieses Posting gerade liest!

Mal wieder das typische Silvesterprogramm...

Im Angebot der obligatorische Flugzeugabbsturzfilm mit Gitarre spielender und singender Nonne. Die trällert  gerade für Klein-Linda Blair,  offensichtlich ohne etwas vom Grüne-Erbsensuppe-Zwischenfall zu wissen, dem Max von Sydow zum Opfer gefallen ist. Wo wir gerade beim Festtagsprogramm sind. Ich hätte da eine bessere Alternative anzubieten:

Thorsten Küpers "Das Festtagsprogramm"


Erste Ankündigung für 2012: Unsere Erotik Lesung in Bells Cafe...

Worum es geht? Aber das bleibt unter uns, ja?
Wir werden schamlos alles aussprechen, woran ihr nicht zu denken wagt. In unserer tabulosen Show werden wir ohne Hemmungen Grenzen überschreiten, selbst intimste Geheimnisse offenbaren. Zum Beispiel welche komplexe Verbindung zwischen Klobürsten und Erotik besteht, warum es riskant ist, schlüpfrigen Angeboten nachzukommen und welche furchtbaren Konsequenzen Exprimente mit exotischen  Liebestechniken  haben können. Und ein hocherotisches Kochrezept für Nudeln gibt es auch noch. Getreu dem Motto: Die erogenste Zone sind die Lachmuskeln.
Wie immer wird die Lesung natürlich komplett jugendfrei sein. 




Ich halte nichts von den berühmten guten Vorsätzen für`s neue Jahr...

Für gewöhnlich  geht es dann nur um stumpfsinnige Oberflächlichkeiten wie 2 Kilo abnehmen, weniger rauchen, mehr Sport, weniger Fernsehen, mal ein Buch lesen, lesen lernen...alles Unfug. Sich verändern funktioniert anders. Oder man muss sich nicht mehr verändern, weil man schon grandios ist. Kein Neid jetzt, ich habe mir das hart erarbeitet. Genial finde ich allerdings, was Alex alias Captain Serenus da gerade rausgehauen hat. Genial deswegen, weil es kein Neujahrsvorsatz ist, sondern das, was ich seit Jahren tue. Danke, dass du mich daran erinnert hast, Alex.


Es hat mich doch irritiert...

...als ich folgende Zeile las: "Tunnel zum Jenseits online bestellen".Gemeint ist allerdings kein praktisches Suizid Hilfsmittel, sondern ein Buch. Okay, es ist spät, Zeit zum schlafen gehen...

Großartig: Der Star Wars Müllpressenszene-Geburtstagskuchen...

Man beachte die klassischen Figuren, wie sie etwa anno 1978 auf den Markt kamen. Hach...


(via Geeksaresexy)

Freitag, Dezember 30, 2011

5000...

...Freunde sind zu wenig für die Brennenden Buchstaben. Sie haben schon vor einiger Zeit diese Schallmauer durchbrochen. 500 seit dem angefallene Freundschaftsanfragen konnten nicht angenommen werdem. Deswegen hat Zauselina jetzt den nächsten Schritt gemacht und eine Facebook Fanseite eingerichtet. Mehr dazu bei den Buchstaben...

Das legendäre Blade Runner Sketchbook...

...von Syd Mead gibt`s drüben bei der Comicalliance gratis zum Anschauen. Dort lang...

In der modernen Architektur geht der Trend ja immer mehr zu großen Glasfläche...

Man möchte gesehen werden.Der erste vollverglaste Lokus ist nur noch eine Frage der Zeit.

Die Gesamtstaulänge in Deutschland betrug in diesem Jahr mehr als 450 000 Kilometer...

Anders ausgedrückt: Wenn das hinterste Auto in NRW steht, würde sich das vorderste Auto jenseits der Mondumlaufbahn befinden. Ich will jetzt gar nicht erwähnen, dass die meisten dieser Vollpfosten immer vor mir standen, ich will auch nicht noch einmal wiederholen, was ich meinen Mitbürgern bei dieser Gelegenheit stets empfehle, nämlich einfach mal nicht alle das selbe zur gleichen Zeit tun. 
Ich persönlich hatte durchaus den Eindruck, dass die Staus in NRW bis letzte Woche einen Sinn hatten, schließlich soll ja alles schön glänzen, wenn wir 2010 Kulturhauptstadt werden...hupps, da hat sich wohl irgendwer verspätet. Aber mal ehrlich: 450 000 Kilometer Stau sind ein eindeutiger Beweis: 
Wir bekommen was für unsere Steuern. Nämlich jede Menge Baustellen. Woran die arbeiten? Na an der dritten Fahrspur, damit der Verkehr schneller abfließt. Angeblich. Nein, unser Land macht was aus dem Schutzgeld, das wir ihm zahlen. Wenn da demnächst noch die Autobahn Maut dazu kommt, dann schaffen wir es mit dem nächsten Gesamtstau bis in den Marsorbit...

Donnerstag, Dezember 29, 2011

Gestern im Kino gesehen...

Sherlock Holmes: Spiel im Schatten. 
Ich bin grenzenlos begeistert von diesem Steampunk Meisterwerk. Hat mir sogar noch besser gefallen als der erste Teil. Exzellente Action Szenen, piffige Story und jede Menge Humor. Downey und Law sind für mich das beste Holmes&Watson Gespann seit Jahrzehnten. Dieser Guy Ritchie kann unerwarteterweise wirklich Filme machen. Gefreut hat mich natürlich auch das Wiedersehen mit Noomi Rapace, der einzig wahren Lisbeth Salander. Ganz großes Kino mit enormer Dynamik. Da war das Popcorn nach 25 Minuten restlos geschreddert. Unbedingt sehenswert.

Geisterbilder...

 Da hab ich doch auch was:



Selbst Kim Jong-Ils Beerdigung...

...perfekt choreographiert dank nachträglicher Bildmanipulation. Stören Kamerateams das harmoische Bild? Kein Problem, sie werden später am Rechner entfernt. In der Politik wird das Bildmaterial ja auch hierzulande immer öfter erst nachträglich zurechtgestutzt. Statt so manche Gestalten am Computer in Aufnahmen zu kopieren, sollten wir sie als Wähler lieber vorher an der Wahlurne aus dem politischen Gesamtbild herausschneiden. Mehr zu King Jong-Ils fotomanipulierter Prachtbeerdigung im Blog der New York Times...

The Arsonist



Ein Steampunk Kurzfilm mit Musik von Jordan Reyne. Clockworker, ich schaue in deine Richtung!

Das Festtagsprogramm - Hier gibt`s die Podcast Version...



Bilder der blauen Stunde...



Damit meinen Fotografen die Stunde nach Sonnenuntergang. Das Bild oben habe ich selbst im Sommer 2010 gemacht.  Eine ganze Serie mit  Eye Candy bei mymodernmet. Ansehbefehl.

Ein Buch über die Entstehung des Raumanzugs...

...hat Architekturprofessor Nicholas de Monchaux geschrieben. Dazu hat er faszinierende und hochgradig nerdige Fakten zusammengetragen. Ein Artikel über "Spacesuit: Fashioning Apollo" auf brainpickings.org...

Mittwoch, Dezember 28, 2011

Dienstag, Dezember 27, 2011

Kleiner Kommentar zum derzeitigen Wetter...

Ich bin nicht unglücklich mit der derzeitigen Wetterlage. Absolut nicht. Ich bringe mein Auto nämlich nur ungern in Gefahr. Es ist so verletzlich und Kratzer und Beulen heilen  dummerweise nicht von selbst! Insofern kann ich mich mit diesem Dezember bisher durchaus anfreunden. Schließlich hatten wir keinen Sommer, wozu dann also einen Winter?
Es gibt da aber noch gewisse Schönheitsdetails an denen wir feilen müssten. Da fällt mir doch gerade auf, wie dunkel es in meiner Bloggerhütte ist. Wird wohl Zeit, die Rollos hoch zu lassen. Der Witz bei der Sache: Sie sind schon oben. 
Ein bißchen Blau könnte eigentlich nicht schaden, finde ich. Nicht dass ich das Haus verlassen will, aber blauer Himmel ist irgendwie viel motivierender..

Montag, Dezember 26, 2011

"Das Festtagsprogramm" - Jetzt hier online...



1956 wogen 5 MB Speicherplatz rund eine Tonne...

So schwer jedenfalls war das Laufwerk eines Ramac 305, DEM Supercomputer des Jahres 1956. Da kriegt man Lust, in der Zeit zurück zu reisen und sie mit einer externen 2000 Gigabyte Festplatte in den Wahnsinn zu treiben. Mehr dazu beim Retronaut...

Noch mal zum Thema Lebkuchen...

Finde ich noch geiler als die Serenity...



(via thatsnerdalicious)

Dieser Spielwarenkatalog ist irgendwie überraschend...

Anzuschauen drüben bei whokilledbambie...

Schreiben unter Strom...



Also irgendwie tue ich das ja ständig. In Stephan Porombkas Buch geht es um iterarische Experimente in Facebook, Twitter und Blogs. SecondLife hat er zwar nicht erwähnt, aber wer dazu eine Expertenmeinung möchte, darf sich gern an die Brennenden Buchstaben oder mich wenden. Empfohlen hat mir das Buch übrigens Krimiautor Oliver Buslau. Danke, Oliver, ich bin gespannt.

Es kann nicht schaden, die Augen offen zu halten...

Paul Davies und Robert Wagner von der Arizona State University halten es für eine ziemlich gute Idee, die Mondoberfläche nach Alien Artefakten abzusuchen. Besucher unseres Sonnensystems hätten sich tatsächlich zweitweise auf dem Mond niederlassen können. Die Erde dürfte ihnen bei mit uns vergleichbarer Physiologie besser gefallen haben, aber dank Erosion, Korrosion und hoher geologischer Aktivität verschwinden solche Spuren bei uns innerhalb weniger Jahrtausende. Auf dem Mond halten sie sich länger und fallen sofort ins Auge. Aufnahmen des Nasa's Lunar Reconnaissance Orbiter (LRO) könnten von SETA (Suche nach außeridischen Artefakten) Amateuren nach verdächtigen Spuren oder Artefakten durchstöbert werden. Ich befürchte allerdings, dass innerhalb kürzester Zeit tausende potentieller Mondgesichter und Mondpyramiden entdeckt werden würden. Die alte Geschichte vom Marsgesicht beweist ja, dass nicht mal Profis davor sicher sind, mehr in das Spiel von Licht und Schatten zu interpretieren als tatsächlich da ist. Mehr zum Thema im guardian...

Geschenke für Bücherfans, die keine Bücher sind...

Da gibt es inteerssante Möglichkeiten. Wie zum Beispiel diese reizende kleine beleuchtete Buchhandlung, die jetzt mein Wohnzimmer beleuchtet.


Oder diese grandiosen Bücherzimmerdioramen mit steampunkigem Flair.


Jedes dieser Miniregale ist übrigens eine Einzelanfertigung. Kaufen kann man sie in der Bürstenmacherei am Schloss Burg bei Solingen. Tütchen mit Minibüchern kann man dort auch einzeln kaufen. Hergestellt werden sie von einer Künstlerin aus der Gegend. Die Brennenden Buchstaben waren davon natürlich sofort begeistert. 

Wie man eine Lebkuchen Serenity herstellt...





Mehr dazu dort...

Samstag, Dezember 24, 2011

Thema Weihnachtsmänner im Weltraum...

Splice Holiday Video 2011 from Splice Here on Vimeo.


(via GeeksareSexy)

Kueperpunk, was isst du eigentlich zu Weihnachten?



Zunächst mal: Sehr viel! 
Zum Zeitpunkt, an dem dieses Foto aufgenommen wird, bin ich bereits völlig überfressen durch einen Schaschlicktopf zum Mittagessen. Ich habe meinen Magen allerdings durch Baileys gnädig gestimmt und er ist jetzt bereit, gemeinsam mit mir an Lachs, Aal und Kartoffelsalat zu arbeiten - wobei Kartoffelsalat und ich nie wirklich gut Freunde sein werden. Und apropos Aal: Die Blechtrommel lief  schon ziemlich lange nicht mehr im Fernsehen. 
Noch  ein kleines weihnachtliches Rechenexempel. Ich gehe davon aus, dass ich in den nächsten Tagen etwa 3 Kilo zunehmen werde. Das macht bei meinem derzeitigen Körpergewicht von 103 kg eine prozentuale Gewichtszunahme von 2,9 % aus. 
Bei einer - sogenannten . sportlichen Person mit einem Gewicht von 69 kg  entsprechen 3 kg - und sie werden da sein, glaub mir - einer prozentualen Gewichtszunahme von 4,3%. Wenn das kein alarmierender Wert ist. Deswegen ist es so wichtig, durch frühzeitige Anlagerung von Masse die Gewichtszunahme an den Feiertagen so weit wie möglich zu reduzieren. Ab einem Körpergewicht von 200 kg liegt die Zunahme auch nur noch bei 1,5 %. Es besteht also kein Grund mehr zur Besorgnis. 
Und jetzt vielleicht noch ein Baileys...

Landschaften aus Büchern...

...die Weisheit, dass sich in einem Buch eine ganze Welt verbergen kann, nimmt der Künstler Guy Laramee sehr wörtlich. Er schnitzt Landschaften in alte Bücher und seine Werke sind fast so beeindruckend wie der reale Gand Canyon. Den hat Laramee übrigens im Modellformat in eine ganze Enzyklopädie geschnitten. Eine Serie mit Bildern seiner  Arbeiten bei mymodernmet...

Alles ruhig und still jetzt...

...einfach zurücklehnen. Einfach mal loslassen...meditieren. Feiert schön da draußen...

Weihnachten im Kafe Kruemelkram...



Danke für Weihnachtsmann und Rentier an Maximillian Merlin und das Buildwerk.

Ab 13 Uhr bei SecondRadio...



John wartet aufs Christkind. Mit Live Schaltung zum Nordpol. Der Reporter könnte dem einen oder anderen bekannt vorkommen...

Weihnachtsüberraschung: Das Science Fiction Hörspiel "Das Festtagsprogramm"...




...kann man sich morgen um 18 Uhr auf SecondRadio anhören. Es ist ein Experiment, das aber schon bei der Produktion ziemlich Spaß gemacht hat. Die Musik stammt von Michael Iwoleit, den die meisten wohl eher als Autor und Übersetzer kennen. Die Schauspieler sind die SL Künstler Chapter Kronfeld und Daruma Boa, Radiomoderator JohnWinston VanDyke, Lyriker Lophius Tedeschi, SecondRadio Chef Lurch Swindlehurst und meine Wenigkeit.  
JohnWinston zeichnet für die Soundeffekte verantwortlich. Hat mir beim ersten Hören der finalen Version hervorragend gefallen. Den Zuhörern hoffentlich auch.
Was ich daran besonders erfreulich finde ist, dass eine Zusammenarbeit in SecondLife zu einer von SL völlig unabhängigen RL Produktion geführt hat. Im nächsten Jahr planen wir noch einiges mehr in diese Richtung.
"Das Festtagsprogramm". Morgen Abend ab 18 Uhr bei SecondRadio. Einfach diese URL in den Mediaplayer eingeben: http://secondstream.de:10001/

Frohe Weihnachten und guten Rutsch ins Jahr 2012...

Diesmal gibt es von mir sogar zwei Weihnachtskarten. Eine gewohnt fiese und eine fürs Auge...


Der große Jahresrückblick 2011...

Warum eigentlich schreibt ein Blogger einen persönlichen Jahresrückblick? Glaubt der ernsthaft, irgendwer liest das? Tatsächlich, ja, ich rechne wirklich damit, dass der eine oder andere es liest. Zumindest Freunde und Kollegen, die sich hier wieder finden. Aber das „gelesen werden“ ist für mich beim traditionellen Jahresrückblick zweitrangig. Ich habe die Möglichkeit zur Rückschau in Blogform über die letzten Jahre sehr schätzen gelernt. Darüber schrieb ich ja schon einige Male. Und das Jahr 2011 hatte ganz besonders viele ungewöhnliche, außergewöhnliche und gute Momente zu bieten, dich ich in meinem Online-Gedächtnis verankern möchte.
Den Bitterschlaglern verdanken wir das erste sehr frühe Highlight in diesem Jahr. Das Bitterschlagbuch erscheint und Markus und Cordula – die uns mittlerweile sehr ans Herz gewachsen sind - laden zur Lesung in der Kulturwerkstatt in Duisburg Meiderich. Es wird ein rundum gelungener Abend, den ich als Vorzeichen für ein gutes Lesungsjahr 2011 deute. Damit werde ich übrigens recht behalten. Das gilt für reale aber auch für Ereignisse in der virtuellen Welt.
2010 hatten wir bereits viel Zeit in Planung und Durchführung von Events und Lesungen in SecondLife investiert und dabei den Plan gefasst, alle die sich mit ähnlichen Projekten im virtuellen Raum beschäftigen, zusammen zu bringen, um mehr aus der Plattform herauszuholen. Am 22. Januar findet in unserem Kruemelkram die erste Kulturkonferenz in SecondLife statt. Mehr als 30 Avatare finden sich dabei und gemeinsam diskutieren wir darüber, was wir verbessern und wie unsere Zusammenarbeit effizienter werden könnte. Wir bieten an, den Veranstaltungskalender der Brennenden Buchstaben für alle Veranstalter und Künstler zu öffnen und stellen eine kopierbare Infowand mit allen deutschsprachigen Veranstaltungsorten in SL zur Verfügung, die jeder an seiner Heimlocation aufstellen kann.



Für uns funktioniert die Konferenz genauso, wie wir gehofft haben. Viele Kreative und Veranstalter begegnen sich zum ersten Mal und auch für uns ergeben sich neue Kontakte – und Freundschaften.
Im Januar und Februar machen wir einige kleinere Lesungen in der Münchner Kulturschaukel und Joachim Thors Entschleunigt, eigentlich erste kleine Testläufe für neue Programme und Ideen, an denen wir basteln. Es zeichnet sich schon jetzt ab, dass 2011ein noch aktiveres Jahr als 2010 werden wird.
Am 20. Februar eröffnet auch meine gute SL Freundin Sabrinaa Nightfire ihre Ausstellung Black and White and Red allover. Ich wechsele nur ein paar Worte mit ihr. Es ist ein blöder Spruch über einen nackten Tänzer vor der Bühne. An diesem Tag weiß ich noch nicht, dass ich das letzte Mal mit ihr gesprochen habe.
Am 26. 2 öffnet unser erster Steampunk Flohmarkt seine Pforten. Mit dabei sind einige der bekanntesten und wohl auch besten Creator aus SL, darunter auch Sextan Shepherd. Ein Interview mit dem Clockworker Alex Jahnke alias Captain Serenus leitet die Veranstaltung ein. Er berichtet über Steampunk und Live Rollenspiele und wir stellen fest, dass das Thema und die Art der Veranstaltung in SL großes Interesse findet.
Gelungener Abend, danke dafür noch mal, Alex!
Im März geschehen einige Dinge, die mich auch im Rückblick noch überraschen. Die Brennenden Buchstaben lesen beim Kölner Karneval, beim Münchner Karneval und beim Rosenmontagszug sind wir sogar mit einem Wagen dabei. Das natürlich nur in SecondLife. Im RL könnte da eher nicht über meinen Schatten springen.
Der März bringt aber auch traurige Nachrichten. Am 6.März stirbt Sabrinaa Nightfire. 2009 hatte ich sie persönlich in Berlin getroffen und ihr fünf Tage lange die Stadt gezeigt. Anfang 2010 war sie schwer erkrankt und letztendlich kommt ihr Tod nicht unerwartet hatte sich ihr Zustand doch in den Wochen und Monaten immer weiter verschlechtert. Und doch wollten wir alle an ein Wunder glauben. Es kam nicht. Tief bewegt hat mich in dieser Zeit aber die Reaktion ihrer Freunde. Innerhalb weniger Tagen entsteht auf ihrer SIM ganz spontan ein Gedenkort (Gedenkstätte empfinde ich als unpassend) an dem kleine Kunstwerke und persönliche Widmungen hinterlassen werden. Das hätte ihr bestimmt sehr gefallen. Sie wäre allerdings auch ein der ersten gewesen, die so etwas für einen Freund organisieren.


Der 18. März ist einer der ganz besonderen Tage im Jahr 2011. Im echten Leipzig steigt der Cyberpunk Gipfel. L.E.Dystopia hat Uwe Schimunek die von ihm organisierte Lesung genannt. Ist nicht einfach, nach einem normalen Arbeitstag noch sechseinhalb Stunden bis Leipzig Zug zu fahren und dann live zu lesen. Das Publikum ist überschaubar aber interessiert und ich habe die Gelegenheit Angie Ling und JohnWinston VanDyke persönlich kennen zu lernen.
Wir Autoren haben unseren Spaß.  Ganz besonders am späteren Abend. Gemeinsam mit dem Kollegen Iwoleit, Hebben und Peinecke verbringen wir eine Art verspätete Nacht im Schullandheim im oberen Stockwerk einer Leipziger Anwaltskanzlei. Leider will sich keine der beiden von Uwe für mich  organisierten Luftmatratzen mehr aufpusten, aber der Mitternachtstalk über Science Fiction im Allgemeinen und Cyberpunk im speziellen ist die harte Nacht wert. Als ich am Samstagabend wieder in Herne ankomme, fühle ich mich eher als hätte ich die Fahrt außen am Zug hängend verbracht, doch der Trip hat sich gelohnt.
Am 3. April gedenkt die SL Community Sabrinaa Nightfire mit einem sehr bewegenden Memorial auf ihrer Insel Erato. Ich habe das schon damals so geschrieben: Vermutlich der bewegendste Momente, den ich SecondLife erlebt habe. Georg Janick, Marnie Reinhardt und ich haben das Bedürfnis, etwas über Sabrinaa zu sagen, danach spielt eine offensichtlich mit den Tränen kämpfende MommaLuv vor mehr als 60 Avataren, die sich zu Ehren Sabrinaas auf Erato versammelt haben. Nein, das Metaversum ist keine reine Ansammlung von Pixeln. Gelegentlich hat es eine Seele…
Der Dortcon am 9.April zählt sicherlich auch zu meinen persönlichen Best of Momenten in 2011. Gemeinsam mit Uwe Post lesen wir unsere eigens für den Con verfasste Story „Camp Epsilon Eridani“, die beim Publikum für Heiterkeit sorgt. Danach entspannt man gemeinsam bei der Nova Room Party, bevor es auf dem Science Fiction Poetry Slam noch mal hoch her geht. Immerhin erreiche ich mit meinem mittlerweile ziemlich oft gelesenen Kühlschranktext den 2.Platz.




Am 17.4 beginnt das Steampunk Art Festival in SecondLife. Jordan Reyne eröffnet es mit einem fulminanten Live Konzert. Gewidmet ist es Sabrinaa Nightfire, deren Steampunk Blumen ausgestellt sind, neben den Werken von SL Legenden wie Sextan Shepherd und Bryn Oh.
Im April hat Zauselina Rieko von den Brennenden Buchstaben auch eine zündende Idee. Sie will, dass wir ein Kulturfestival veranstalten. Auf meine Frage, wen wir dazu einladen sollten, antwortet sie entschlossen: „Alle, wir laden alle ein“. Am 25. April rufen wir die Community zu einem ersten Planungstreffen zusammen. Zu dem Zeitpunkt ahnen wir noch nicht, wie groß unser „Festival der Liebe“ wirklich werden wird.
Am 7. Mai läuft in der Münchner Kulturschaukel in SecondLife zum ersten Mal die deutsche Version meines Science Fiction Bühnenstücks „Projekt 38“, tatsächlich eigentlich mehr eine szenische Lesung mit Bühnenbild. Beim Publikum scheint es gut anzukommen, jedenfalls sind die Reaktionen alle sehr positiv.



Gleichzeitig laufen im Mai die Planungen für as „Festival der Liebe“ weiter. Manch einer ist skeptisch, dass wir die Sache wirklich in dieser Größenordnung durchziehen werden. Wir zweifeln keinen Moment daran, fragen uns aber schon jetzt etwas besorgt, ob wir drei Tage lang ein Publikum interessieren können.
Am 23. Mai läuft „Projekt 38“ zum zweiten Mal, diesmal im McCallen Theater in Leipzig. Glücklicherweise findet sich dort ein genauso großes Publikum wie in SL München ein. Auch hier zeigt man sich angetan.
Am 30. Mai wagen sich die Brennenden Buchstaben zum ersten Mal ins German Grid. Von Yoster Alan eingeladen lesen wir Gedichte von Ringelnatz. Nicht zuletzt aufgrund der viel günstigeren Preise locken die kleinen Grids SecondLife Aussteiger an, der möglichst viele Prims für kleines Geld nutzen wollen. Für Lesungen dort, stehen wir immer gern zur Verfügung, aber es fehlt leider noch an Publikum.
An Publikumsmangel leidet das Wave Gotik Treffen am 4. Juni in SL Leipzig nun gar nicht. Gemeinsamt mit Rael Wissdorf und Zauselina Rieko lese ich dort bei eine Horror Special.
Der 16.6. ist ein besonderer Tag. Ein Blutmond wurde angekündigt und ganz spontan mache ich mich abends auf den Weg auf die Halde Hoheward, um die Mondfinsternis zu fotografieren. Oben steht auch ein Team des WDR. Ein Bild der Mondfinsternis gelingt mir nicht, denn der versteckt sich hinter Wolken. Einige Aufnahmen des Sonneuntergangs entschädigen mich aber dafür. 




Nur zwei Tage später gönne ich mir einen Kurztrip nach Berlin. Auf den Rezzdays treffe ich Angie, Daruma, JohnWinston, Lurch und auch BukTom und einige andere Kollegen aus SecondLife. Bei einem Interview berichte ich auch über unser anstehendes „Festival der Liebe“. Am Abend genieße ich die Gelegenheit, zu einem Bummel durch die Hauptstadt.Ja, ich wiederhole mich, ich weiß, aber ich steh nun mal auf Berlin.  Glücklicherweise weiß ich, dass ich wenige Wochen später erneut nach Berlin reisen werde. Diesmal beruflich.



Leider zeichnet sich jetzt schon ab, dass der Sommer 2011 keiner sein wird. Unser Bloggertreffen am 25. Juni wird eine ziemlich feuchte Angelegenheit. Ich lasse es mir aber trotz Dauerregen nicht nehmen, draußen unter dem Vordach für Fenrir, Leif, Andrea und Zauselina zu grillen. Das Wetter tut der guten Laune keinen Abbruch und dem Appetit auch nicht, Wir verdrücken einen beeindruckenden Fleischberg, aber das haben wir uns auch verdient. Wer viel leistet, muss auch viel essen.



Die Extraschicht ist das große Kulturding im Pott. 2011 wollen es sich die Bitterschlagler nicht nehmen lassen, auch dabei zu sein, Sie organisieren für den 9. Juli ein Event in der Lindenbrauerei in Unna. Ich nenne es Guerilla-Lesung. Wir fallen über ahnungslose Brauereibesucher her und lesen ihnen was, egal ob sie wollen oder nicht. Macht viel Spaß und wird für mich einer der schönsten Abende dieses Sommers –  eben weil er ansatzweise eine Sommerabend ähnelt. Mehr darf man 2011 leider nicht erwarten. Habt ihr super gemacht, Bitterschlagler!!




Sonntag, der 17. Juli wird mir in besonders guter Erinnerung bleiben. Wir haben Michael Iwoleit einige Wochen vorher zu einer Lesung im Kafe Kruemelkram eingeladen und er hat sich nicht lang bitten lassen. Da seine eigene Hardware mit dem Metaversum Probleme hat, hole ich ihn in Wuppertal ab und er liest in meinem Wohnzimmer. Ein Experte für die virtuelle Welt liest in der virtuellen Welt. Michael macht das wirklich toll – ich habe nichts anderes erwartet - und auch mehr als eine Stunde nach Ende der Lesung beantwortet er noch die Fragen des offensichtlich begeisterten Publikums. Michael ist von den Möglichkeiten des 3D Chats glücklicherweise genauso begeistert wie ich und wir planen sofort, mehr daraus zu machen.



Am 21.7. beginnen endlich die lang ersehnten Sommerferien. Wirklich toll werden sie in diesem Jahr aus verschiedenen Gründen nicht. Einer davon ist das Wetter. Zu den lange angedachten Fototouren mag man sich an den regnerischen Tagen nicht aufraffen und zu morgendlichen Exkursionen auf Halden hat man bei dem Sauwetter erst recht keine Lust.
Glücklicherweise mindert der triste Sommer nicht unsere Aktivität.
Am 26.7. läuft zum ersten Mal mein kleines Kabarett Programm „Eigentlich bin ich satt“  im McCallen Theater in SL Leipzig. Vorher spielt Wolem Wobbit und sorgt dafür, dass das Publikum und ich auch wirklich den Blues haben.  Zu „Eigentlich bin ich satt…“ gehört natürlich auch der mittlerweile berühmte Kühlschranktext. Aber das Programm hat noch mehr Boshaftigkeiten zu bieten. Zu diesem Zeitpunkt ist es aber noch gar nicht ganz fertig.



Am 6.8 darf ich gleich zwei Gäste im Kafe Kruemelkram begrüßen. Harad Giersche hat die beiden von ihm herausgegebenen Anthologien „Prototypen“ und „Space Rocks“ mitgebracht. Christian Günther und ich lesen Ausschnitte aus unseren Storys. Autoren und Publikum haben offensichtlich Spaß an der Sache. Wie sehr sie doch unterschätzt werden, de Lesungen im virtuellen Raum.
Am 13.8 geben wir den Startschuss für den zweiten Steampunk Flohmarkt am Kafe Kruemelkram. Diesmal eröffnet Christian Kathan mit einer Story aus der Sammlung Ley-Lines. Etwas enttäuscht sind wir, dass Sextan Shepered diesmal nicht dabei ist. Verärgert über die Preispolitik von Linden Labs hat er seine Aktivitäten in SecondLife eingestellt. Ein herber Verlust für das Metaversum.
Am 20.8. läuft „Eigentlich bin ich satt…“ in der erweiterten Form in der Münchener Kulturschaukel. Das schöne am Tingeln in SL ist, dass man sich dazu nie von der heimischen Kaffeemaschine entfernen muss.
Am 28.8. informieren wir die Community im Rahmen einer Pressekonferenz über das anstehende „Festival der Liebe“. Jetzt wird es ernst. Wir kündigen ein dreitägiges Programm vom7. bis zum 9. Oktober an, in dessen Verlauf mehr als 50 Performer auftreten werden. Wenn das mal gut geht. Offen gestanden bezweifele ich es.
Das Gogbot in Enschede hat sich für mich in den letzten Jahren zu einem Pflichttermin entwickelt. Auch am 10. September dieses Jahres machen wir uns auf den Weg, um das Gogbot, in diesem Jahr unter dem Motto „Datapanic“ zu erleben. Allerdings sind wir, trotz sommerlichen Wetters diesmal etwas enttäuscht. Das Gogbot ist geschrumpft. Anscheinend hat man den Machern die Zuschüsse gekürzt. Es wäre sehr bedauerlich, falls das Gogbot demnächst verkümmert. Ähnliche Events in Deutschland abseits des Mainstreams würde ich sehr begrüßen. (http://kueperpunk.blogspot.com/2011/09/enschede-in-datapanic-das-gogbot-2011.html)
Im September bin ich für einige Tage berufsbedingt in Berlin. Das bei sonnigem Wetter, was will man mehr. Oh ja, stimmt. Mehr Freizeit, denn ich habe nur ganz wenige Gelegenheiten, mich auf eigene Faust umzusehen. Der Job frisst die meiste Zeit.
Am 22. September halte ich endlich mein Exemplar von „Prototypen“ aus dem Begedia Verlag in Händen. Ist toll geworden, nicht zuletzt dank des großartigen Titelbildes von Timo Kümmel. Schön, dabei zu sein. (http://kueperpunk.blogspot.com/2011/09/es-ist-da-prototypen-und-andere.html)
Am 7.10 ist es soweit. Ja, ich bin höllisch nervös an diesem Tag. Am Abend werden wir das Festival der Liebe eröffnen. Wird es ein Publikum geben? Oder werden unsere Künstler drei Tage lang vor leeren Plätzen auftreten. Alles kommt anders als wir es erwarten. Das Festival der Liebe funktioniert und das drei Tage lange und für alle beteiligten Künstler. Sonntag um Mitternacht setzen wir nach planmäßig durchgeführtem FdL das von Chapter Kronfeld und Harter Fall konzipierte Gemeinschaftskunstwerk in Brand. Und wir erhalten als tolle Erinnerung unsere ganz persönliche Festival Statue. Ganz klar einer der Best Moments 2011. Nach 26 Stunden Daueraufenthalt im Metaversum können wir allerdings eine Woche lang kein SecondLife mehr sehen…



Unser Lesungsjahr ist damit aber noch lange nicht zu Ende.
Am 16. Oktober sind wir gleich zu zwei Lesungen eingeladen. Zunächst auf der Niebuhrg in Oberhausen, wo wir mit den Bitterschlaglern auf dem Bücherflohmarkt lesen.
Danach fahren wir nach Wuppertal, wo Michael Iwoleit im Antquariat Udo Hösterey eine Lesung im Rahmen des tollen „Der Berg liest“-Events organisiert hat. Zwei  Lesungen an einem Tag – für mich die perfekte Art und Weise mein Geburtstagswochenende zu verbringen. Danke dafür noch mal an die Bitterschlagler und Michael Iwoleit.



Den Kanal haben wir aber immer noch nicht voll und lesen am 31.10 in der Bibliothek Monheim, eingeladen von Ute Mrozinski und dem Verein Pro-Literatur. Dabei fliegen zum ersten Mal Eier – liegt allerdings an Halloween. Mein Auto bekommt leider auch eins ab. Dafür noch mal vielen Dank an dieser Stelle und ich hoffe, dem Werfer begegnet nächstes Jahr um dieselbe Zeit ein junger Mann mit Eishockeymaske und Motorsäge, der Eisskulpturen aus menschlichen Torsos anfertigt. Die Lesung ist aber trotzdem sehr erfreulich.
Am 5.11 lesen wir Kurzkrimis von Heidi Hensges in der Kulturschaukel. Ist eine Freude, dem goldigen Krimihamster die Stimme zu leihen. Ich könnte das Viech jedes Mal sofort knuddeln ;-).
Den elektrischen Reporter schaue ich mir häufig an. Deswegen sage ich auch sofort zu, als ich die Gelegenheit habe, am 2.11 eine Minirolle in Übermorgen TV zu machen. Es wird dringend mal wieder Zeit vor einem Greenscreen zu stehen. Die Aufnahmen dauern gerade mal 10 Minuten. Sixtus läuft mir auch über den Weg und versichert mir, dass er nicht meine Seele will, nur mein Gesicht. George Clooney hatte wohl keine Zeit…
Am 19.11. werden wir tabulos und offerieren Buchstabenerotik in der Kulturschaukel  in München. Wir gewähren sehr intime Einblicke und nehmen kein Blatt vor den Mund. Wir warnen vor den Gefahren die von asiatischen Liebestechniken ausgehen und präsentieren hocherotische Rezepte mit durchschlagender Wirkung. Nach unserem Auftritt ist ganz SL München wu…äh bestens unterhalten. 
Am 20.11. haben wir Uwe Schimunek und Oliver Buslau zum Themenabend „Historische Romane“ ins Völkerschlachtdenkmal in SL Leipzig eingeladen. Beide bieten ihrem Publikum an diesem Abend eine exzellente Lesung, die live von SecondRadio übertragen wird, aber leider deutlich mehr Radiohörer als anwesende Zuschauer erreicht. Etwas mehr live Publikum hätte ich mir für die beiden schon gewünscht. Das Problem: An diesem Abend konkurrieren wir mit zwei Parallelveranstaltungen. Das wiederum ist ein sehr gutes Zeichen. Parallelveranstaltlungen im Bereich Literatur und Theater hat es vor einem Jahr noch keine gegeben.
Am 25. November sind wir gemeinsam mit Bitterschlag mal wieder im Caritas Zentrum in Duisburg Meiderich zu Gast. Sehr erfreulich diesmal: Es haben sich zwei SecondLifer eingefunden, die uns mal im Real Life lesen hören wollen. Danke an dieser Stelle noch einmal an die Bitterschlagler für die vielen tollen Lesungen in diesem Jahr. Nächstes Jahr setzen wir das fort, Leute…
Am 12. Dezember lesen wir weihnachtliche Lyrik auf dem Weihnachtsmarkt in SL Mannheim. Noch am selben Abend tritt Acer Amaterasu alias Marcus Hinterthür im Kruemelkram auf. Er liest aus eine Roman, der eigentlich aus seinen zusammengefassten Kolumnen im STAR Magazin besteht. Science Fiction meets Kunst. Seine Lesung mündet in eine fast dreistündige Diskussion mit Zaphod Enoch, der Acer auch nach SL München einlädt.
Auf die große Weihnachtslesung freuen wir uns in diesem Jahr ganz besonders. Zauselina Rieko fällt allerdings kurz vorher aus. Eine Erkältung spielt ihr einen bösen Streich und sie muss auch den Sonntag im Krankenhaus verbringen. Die Lesung findet ohne sie statt, aber es wird trotzdem ein außergewöhnlicher Abend. 10 Autoren füllen ein zweieinhalbstündiges Problem, das fast 40 Besucher anlockt. Spaß haben wir ausnahmslos alle dabei. Ein toller Abschluss für ein tolles Lesungsjahr 2011.



Wobei…so ganz fertig sind wir noch nicht, denn am 25. Dezember läuft noch das Science Fiction Hörspiel „Das Festtagsprogramm“ auf SecondRadio.
2011 – ein turbulentes Jahr, aber euch ein exzellentes Jahr mit vielen tollen, großartigen aber auch traurigen Momenten. Ich hoffe, in Sachen Kreativität wird das Jahr 2011 genauso ergiebig werden. Nur bitte etwas sommerlicher und ohne böse Überraschungen.
Das wünsche ich euch allen da draußen. Frohe Weihnachten und kommt gut rüber.

Donnerstag, Dezember 22, 2011

Sie wollen es so geheimnisvoll wie möglich machen...

Hoffentlich kommt dabei dann auch das heraus, was die Fans sich erhoffen...

Der LHC...



...in Lego...

Sonntag, 18 Uhr: "Das Festtagsprogramm" bei SecondRadio...



Die Hörspielversion meiner gleichnamigen Kurzgeschichte produziert von den Brennenden Buchstaben. Mit den Stimmen von Chapter Kronfeld, Daruma Boa, JohnWinston VanDyke, Lophius Tedeschi. Lurch Swindlehurst und meiner eigenen. 
Besonders freue ich mich über den Soundtrack. Der stammt tatsächlich von Michael Iwoleit. Ja, genau, dem Michael Iwoleit. Der hat nicht nur ein Händchen für Literatur sondern auch für Sampler und Synthesizer. "Das Festtagsprogramm" kann man sich Sonntag ab 18 Uhr live auf SecondRadio anhören. Einfach diese URL in den Mediaplayer eingeben: http://secondstream.de:10001/

Light Paintings von Andy Hemingway...

Eine Bilderserie auf mymodernmet..

Weihnachtsüberraschung am Sonntag, den 25. Dezember um 18 Uhr...


Einfach um 18 Uhr den Radiostream einschalten: http://secondstream.de:10001/.
Die Musik stammt übrigens von keinem geringeren als Michael Iwoleit. 

Mittwoch, Dezember 21, 2011

Sieht so weit schon mal gut aus...



Luc Besson meets Escape from New York-alike Story. Hochreaktives Gemisch...

Die Diskussion zum Thema SecondLife als Kulturplattform läuft immer noch...

Nach diesem für uns wirklich hochaktiven Lesungsjahr sind wir natürlich überzeugt, dass sich noch viel mehr aus SL herausholen lässt. Eure Ideen würden wir auch gern bei der nächsten Kulturkonferenz erwähnen. Also mitmachen!



powered by tricider

Infrarotbilder...

...von Maria Netsounski. Eine Bilderserie bei mymodernmet...

Das Ding ist großartig...



Der Erbauer gibt übrigens offen zu, dass er sich due die alte Galaktika hat inspirieren lassen. Offensichtlich. Trotzdem absolter Wahnsinn. Mehr dazu dort...

Dienstag, Dezember 20, 2011

Und dann war da noch die beleidigte spanische Schriftstellerin...

...die erst wieder schreiben möchte, wenn das Internet für sie abgeschaltet wird. Na ja, ganz so, hat sie es nicht formuliert. Die Dame ist nur so verärgert darüber, dass ihr Buch öfter illegal gedownloadet wurde als gekauft, dass sie erst wieder schreiben will, wenn sich "die Situation  geändert hat". Dürfte dann wohl ihr letztes Buch gewesen sein. 
Merke: Beleidigte Leberwürste mag niemand leiden. Sie sollte sich statt dessen mal informieren und den Blick über den Tellerrand wagen. Bei Cory Doctorow stimmt`s doch auch mit den Verkaufszahlen, obwohl man seine neuen Bücher immer erst gratis downloaden kann. Die Nine Inch Nails haben mit gratis Downloads auch die besten Erfahrungen gemacht.
Vielleicht ist es nur einfach so, dass...nun ja, schon ein gewisses Interesse für ihre Bücher vorhanden ist, aber eben nicht genug,  um gleich Geld dafür auszugeben.
Ich würde der spanischen Autorin nahelegen, die Flucht nach vorn anzutreten. Jedes neue Buch erstmal als gratis PDF online stellen und schauen was passiert.
Zwei Dinge werden sich nicht ändern: Das Internet wird nicht abgeschaltet und wenn der Obstbaum über den Zaun wächst, wird er gepflückt...

Science Fiction-Weihnachtsüberraschung im Anflug...

Am Sonntag, den 25.Dezember um 18 Uhr wird Second Radio ein Science Fiction Hörspiel ausstrahlen. (Ja, eigentlich sollte da Second Radio stehen. Nähere Informationen dazu in Kürze....

Montag, Dezember 19, 2011

Was mich doch sehr irritiert ist...

..., dass furchterregende Diktatoren bzw deren Söhne neuerdings aussehen wie putzige Teddybärchen. Oder wie der Typ, den in der Schule jeder, aber auch wirklich jeder verarscht. Ist das irgend so eine evolutionäre Entwicklung?

Und noch mehr Bilder bei BukTom...

Er hat wirklich unglaublich viele Bilder während der Lesung gemacht. Danke Buk!

Und noch einer bei Helgas Galaktischer Funkbude...

Dort lang.

Ein Bericht von Regina Neumann über die Weihnachtslesung...

...auf ihrem Blog. Danke Regina, uns hat es auch viel Spaß gemacht!

Und noch mehr Bilder von der Weihnachtslesung...


Regina Neumann.

Frank Sorge.


Kamur Rumakansy.

Michael Iwoleit und Daruma Boa.

Stefan Enke.

Sonntag, Dezember 18, 2011

Danke für die Weihnachtslesung an alle Mitwirkenden und natürlich auch ans Publikum...

Wunderbarer Abschluß für dieses hochaktive Jahr 2011! Zeitweise waren fast  40 Avatare bei der Lesung anwesend und man darf ruhig behaupten, dass sich Highlight an Highlight reihte. Ich habe es ganz besonders genossen, gemeinsam mit Michael Iwoleit und Frank Sorge lesen zu dürfen. Und ich möchte mich hier nochmal korrigieren: Frank Sorge ist kein Comedian, er ist ein Vorleser. Ein toller übrigens!
Toll waren auch alle anderen: Chapter, Regina Neumann, Heidi Hensges, Kamur Rumakansy, Daruma Boa und Stefan Enke, der seine Technikprobleme tapfer selbst löste. So sind wir fast pannenfrei durch 150 Minuten Programm gekommen.
Danke an euch alle. Ihr seid echt Klasse! Und 2012 machen wir weiter. Einfach so!
Bilder von der Lesung gibt`s unten. Wenn ihr noch welche habt, lasst mir sie bitte zukommen.

Zauselina fiel leider krankheitsbedingt aus, aber es geht ihr schon besser. 
Der knuddeligste Krimihamster aller Zeiten. Violetta alias Heidi Hensges.