Zwischen 18 und 20 Uhr lesen wir Texte übers Essen und Trinken - und die allzu menschlichen Folgen, wenn man eins davon oder beides übertreibt. Ich bin schon sehr gespannt, muss ich zugeben. Mal sehen wie`s wird. Mehr auf der Bitterschlag-Seite...
Donnerstag, Juni 30, 2011
Samstag, den 9.7: Die Bitterschlag Wanderlesebühne in der Lindenbrauerei in Unna...
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Mittwoch, Juni 29, 2011
Den Bochumer Extremblitz...
...von dem da gerade in der Aktuellen Stunde die Rede ist, habe ich heute morgen selbst gehört. Ich war kurz vor 5 aufgestanden, um die Fenster zu schließen und im Halbschlaf habe ich mich noch über den enormen Donnerschlag gewundert, der die Wohnzimmerscheiben zum Zittern brachte. Dieses Prachtexemplar von einem Blitz mit der etwa sechsfachen Stromstärke eines Durchschnittsblitzes hat in Bochum sogar die U-Bahn lahmgelegt.
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Copyright ad absurdum getrieben - oder die Zahl 2012 gehört nicht jedem...
...sondern dem Inhaber der Marke London 2012, die hinter den olympischen Spielen in London im nächsten Jahr steckt. Dass man Zahlen neuerdings besitzen kann, war den Veranstaltern des Kunstevents Great Exhibition 2012 nicht klar. Deswegen war man dort entsprechend überrascht über den Brief eines Anwalts, der ihnen im Auftrag von London 2012 die Verwendung eben dieser Zahl im Titel untersagt. Erstaunlich eigentlich. Offensichtlich möchte man auf gar keinen Fall, dass irgend jemand Sport und Kunst miteinander assoziieren könnte. (Wobei ich persönlich Sport ja schon immer für das Gegenteil von Kultur gehalten habe.)
Die Sache mit dem Urheberrecht nimmt langsam groteske Züge an. Immer öfter versuchen große Unternehmen Wörter, kurze Sätze und nun auch Zahlen schützen zu lassen. Hierzulande würde die Sache noch wesentlich unangenehmer werden. Statt eines einfachen Briefes droht hier gleich die kostenpflichtige Abmahnung. Irgendwelche Gestalten würden sofort Websites und Kataloge nach der 2012 durchstöbern und jeden abmahnen, der keine Lizenz dafür hat. Vielleicht sogar Mathematiklehrer, wenn die sich erdreisten, Aufgaben zu stellen, bei denen die 2012 als Lösung herauskommt.
Wird Zeit, dass wir das Urheberrecht aus dem Zeitalter der Inquisition ins Jetzt befödern.
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Dienstag, Juni 28, 2011
Eine Reise um den Globus...
Beeindruckende Bilderserie von Kosmonaut Fyodor Yurchikhin aufgenommen während des 25. Fluges zur ISS. Auf Englishrussia...
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Wo wir sowieso gerade bei guter Musik sind: Die Chemical Brothers in Glastonbury...
Wenn Effektdesigner Such-den-photosensitiven-Epileptiker spielen. Aber sehr stark. Okay, ich bräuchte n Sofa in der Seniorenecke, aber würd`s trotzdem gern live erleben.
Jordan Reyne: Johnny & the Sea
Jordans neues, sehr steampunkiges Video. Sehr dark, sehr melancholisch, sehr stark. Auf ihrem Blog gibt es ein Making Of...
Steampunk Crowd und Artverwandte. Ich schaue in Eure Richtung. Postet das Ding!
Danke Clockworker :-)
Steampunk Crowd und Artverwandte. Ich schaue in Eure Richtung. Postet das Ding!
Danke Clockworker :-)
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Montag, Juni 27, 2011
Unsere Abgeordneten gönnen sich was...
...nämlich 584 Euro im Monat mehr. Damit liege man aber noch immer unter den monatlichen Bezügen eines Bundesrichters. Ach soooo, na dann. Aber auch ich gönne unseren Abgeordneten so einiges. Allerdings geht es da weniger um ihr Konto. Der Fenrir formuliert es deutlicher....
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Sonntag, Juni 26, 2011
Simpel strukturierte Zeitgenossen bekommen einen Muskelkater vom Training...
Ich dagegen habe heute Morgen einen Muskelkater vom Grillen. Eine leicht nach vorn gebeugte Körperhaltung passt einfach nicht zu mir, ist beim Steakwenden aber unvermeidbar. Im Gegensatz zum Sport war dieses Opfer jedoch sinnvoll und ich bin jederzeit wieder dazu bereit :-).
Nein, das gestern, das war nicht einfach nur Grillen. Es war eine kreative Performance. Der virtuell Kreative will auch mal etwas greifbares erschaffen. Und wenn das Greifbare dann auch noch essbar ist, denn erlebt man Kunst auf der Zunge...
Bloggergrill-Feedback gibt`s da und da...
Nein, das gestern, das war nicht einfach nur Grillen. Es war eine kreative Performance. Der virtuell Kreative will auch mal etwas greifbares erschaffen. Und wenn das Greifbare dann auch noch essbar ist, denn erlebt man Kunst auf der Zunge...
Bloggergrill-Feedback gibt`s da und da...
Samstag, Juni 25, 2011
Ich lass mir doch vom Wetter nicht vorschreiben, wann ich zu grillen habe!!
Heute war Bloggergrillen. Und zwar trotzdem! Trotz eines 25. Juni 2011, der sich selbst irgendwie mit dem April verwechselt haben muss. Ich bin einfach nicht mehr bereit, mich durch Banalitäten von meinen Plänen abhalten zu lassen. Also habe ich gegrillt. Kompromisslos. Konsequent. Unbeirrbar. Bei 12 Grad und im Dauerregen. Viele waren wir nicht, aber das hatte sich ja vorher schon so abgezeichnet. Leider hatten die meisten Kollegen, die ich hier heute gern gesehen hätte, schon etwas anderes vor. Fünf Blogger sind nicht gerade ein Flashmob, ich kann mich aber an Bloggertreffen mit weniger Teilnehmern erinnern. Spaß hatten wir trotzdem. Und diskutiert wurde auch. Äußerst kontrovers sogar. Nicht draussen allerdings, sondern im trockenen und warmen Wohnzimmer. Beim nächsten Mal wird es dann hoffentlich im Garten stattfinden, wie ursprünglich geplant. Hier einige Bilder vom ersten Bloggergrillen beim Kueperpunk:
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| Unser Rohmaterial fürs Bloggegrillen. Damit Du siehst, was Du verpasst hast, wenn Du nicht dabei warst. |
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| Das Wetter versucht querzutreiben. |
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| Space Potatoes... |
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| Kräuterbutter. |
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| Die Arbeitsgeräte. |
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| Das Schlachtfeld. |
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| Man kann in seiner Freizeit grundlos in der Gegend herumrennen, oder mit Stil grillen. |
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| Ablösung am Grill. |
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| Andrea, Leif, Ludger und Kirsten. Man diskutiert. |
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| Fenrir bei seiner 9. Tasse Cappuccino.Er beginnt zu wirken, wie man an seinem Blick erkennt. |
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| Ein besonnener Skeptiker: Leif. |
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| Kirsten gefällt`s. |
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| Andrea und Leif , die dummerweise bemerken, dass ich sie mitten in einer Diskussion fotografiere. |
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Sätze, die wir in diesem Sommer eventuell öfter hören werden:
"Ich muss die Grillkohle noch eben trockenföhnen."
"Der Schwimmgrill ist wieder in den Nachbargarten getrieben.""Da, die Sonne !!! Ach nein, es ist nur der Suchscheinwerfer an dem Seenotrettungshubschauber über der Innenstadt."
Samstag, 25 Juni 2011. 12 Grad Außentemperatur. Strömender Regen. Noch irgendjemand, der nicht versteht, was ich so an virtueller Realität schätze?
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Der Bücherregalwettbewerb der Brennenden Buchstaben...
...läuft immer noch. Und wir haben neue Regale. Darunter auch die von SL-Künstler Chapter Kronfeld und Clockworker Chefredakteur (Mr. Steampunk himself-) Alex Jahnke. Wenn ihr euer Regal auch dort sehen möchtet, dann knippst das Ding, schreibt vielleicht noch ein paar Worte dazu und schickt es uns. Alles geht, auch lose kombinierte Klopapier-, Playboy-, Taschenbuchstapel vor dem gekippten Toilettenfenster. Da werden die Gewinnchancen sogar noch höher!
Alle nötigen Infos auf der Wettbewerbsseite. Zu gewinnen gibt es ein kleines Literaturpaket. Zur Wettbewerbsseite...
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Was ich an meinen 458 #Twitter #Followern so schätze...
...ist ihre Veschwiegenheit. Sie würden nie auf die Idee kommen, etwas zu #retweeten, das ich dort poste...
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Der Medienjunkie über "Welt am Draht"...
...den Film, der 30 Jahre vor "Matrix" dieselbe Idee wesentlich konsequenter interpretierte und das ausgerechnet unter der Regie von Fassbinder. Am besten drüben beim Medienjunkie selber lesen...
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Freitag, Juni 24, 2011
Endlich eine wirklich sinnvolle IPhone App...
ZombieMirror AR+ lässt Anwendern einen virtuellen 30 Tonner übers eigene Konterfei fahren und macht so aus Spießervisagen Zombiefratzen. Es kann allerdings nicht ausgeschlossen werden, dass einige IPhone Nutzer als Untote besser aussehen als im Originalzustand. Mehr dazu dort...
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Reisen mit dem Herrn der Ringe...
Jordan Wayne Long wird eine Woche lang quer durch die USA reisen. Eingeschlossen in eine Kiste, ohne Kontakt zur Außenwelt wird er seine Zeit allein mit "Herr der Ringe online" verbringen. Ja, ein Mann muss heute schon auf extreme Mittel zurückgreifen, um endlich mal in Ruhe gamen zu können. Long ist allerdings nicht nur Zocker, er ist auch Performance Künstler. Deswegen wird seine Odyssee in der Box in der Portland Art Gallery enden. Mehr dazu bei geekosystem...
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Donnerstag, Juni 23, 2011
Das ist doch mal ein Bücherregal...
Die Bücher in der wohl so etwa vier bis fünf Meter hohen Konstruktion erreicht man mit Hilfe eines Stuhls an einer Winde. Da kommt beim Kramen nach Lektüre so ein dezentes Mission Impossible Feeling auf. Mehr dazu dort...
Wo wir gerade bei Bücherregalen sind. Der Brennende Buchstaben Regalwettbewerb läuft immer noch. Wenn die Teilnahme auch sehr zu wünschen übrig lässt.
Wo wir gerade bei Bücherregalen sind. Der Brennende Buchstaben Regalwettbewerb läuft immer noch. Wenn die Teilnahme auch sehr zu wünschen übrig lässt.
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Blitze vor Mondfinsternis...
Chris Kotsiopoulos hat dieses großartige Bild zufällig während der totalen Mondfinsternis aufgenommen. Mehr dazu dort...
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Mittwoch, Juni 22, 2011
Extraschicht: Lesung in der Linden-Brauerei in Unna...
Die Bitterschlagler sind wie gewohnt hochaktiv und haben ihren nächsten Streich vorbereitet. Am Samstag, den 9.Juli 2011 lesen wir im Rahmen der Extraschicht in der Linden-Brauerei in Unna kleine literarische Häppchen. Los geht`s um 18 Uhr.
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Mein Auftritt in der 2. Runde des Poetry Slams auf dem Dortcon: Der Männerkühlschrank...
Ja, man kann glaube ich sehen, dass mir die Sache Spaß gemacht hat. Vielen Dank an DScienceFiction fürs Hochladen!
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Cool: Malen auf dem Mutterbrett...
Joe Dragt malt statt auf Leinwand auf Motherboards. Dafür würde ich ihm glatt eins von meinen überlassen - allerdings sollte man ihm nur Platinen aus alten Rechnern anbieten, denn störende Bauelemente werden vorher von ihm abgerupft. Das könnte die Funktion nicht unerheblich beeinträchtigen. Mein Favorit ist der virale Wurm :-). Mehr dazu bei tomorrwandbeyond.com...
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Dienstag, Juni 21, 2011
Na, was sagt Admiral Ackbar? Nah? Nahhh?
Jeder weiss, was Admiral Ackbar sagt, selbst der Kleene hier! Man kann auch nicht früh genug damit anfangen, sein Kind zum Nerd zu erziehen. Und wenn der Bengel einmal was von Fußball faselt: RAUS!!!
(via Neatorama.com)
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Montag, Juni 20, 2011
Noch mehr Bilder von den Rezzdays...
...auf dem Grid-Berlin Blog. Ich frage mich gerade, was ich JohnWinston VanDyke da mit gefletschten Zähnen und energischen Gesten erkläre. Vielleicht, dass der Burger gut durch war? Oder wie man SecondLife revolutioniert? Oder was über Verdauungsprobleme?
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Das Ding will ich haben...
Eine Stadt mit 1100 fahrenden Spielzeugautos. Und das Ding ist auch noch Kunst. Chris Burden hat`s gebaut. Ich hatte das Teil hier auch schon mal, ich weiss nur nicht mehr wann. Der Film ist aber neu, wenn ich das richtig sehe:
(via Bitrebels)
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Nachbarhäuser...
...stehen vor allem im Weg rum und versperren die Aussicht. Aber man kann sie sinnvoll nutzen. Beispielsweise so:
8 bit Invader (maping) from Darkfejzr on Vimeo.
(via Toplessrobot)
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Sonntag, Juni 19, 2011
Die Rezzdays 2011
Mal wieder in Berlin. Ja, ich steh immer noch drauf. Ne schnelle Stadt, ne laute Stadt und eigentlich genau das Gegenteil von der Umgebung, die ich normalerweise gern um mich herum habe. Und trotzdem. Berlin macht Spaß. Ich war gerade mal knappe 24 Stunden da und mein linker Knöchel jammert immer noch, aber ich habe das Beste draus gemacht. Nachdem ich gestern Mittag um 13 Uhr in mein Hotel nah am Regierungsviertel eingecheckt habe, bin ich sofort los bis zum Brandenburger Tor, dann wieder in Gegenrichtung hoch zu den Hackeschen Höfen. Vielmehr Zeit für Sightseeing hat mir der eigentliche Grund meines Berlinbesuches leider nicht gelassen:
Die Rezzdays 2011. Das größte Community Treffen der deutschen SecondLifer, wobei es in dieser Größenordnung sicherlich auch das einzige Treffen dieser Art ist. Ein Con also für Avatare.
Ich hatte gewisse Befürchtungen. Kennt man überhaupt jemanden? Trifft man auf einen der wenigen Avatare auf der Anmelderliste, mit denen man schon mal in SL zu tun hatte?
Glücklicherweise sind die Sozialkompetenzen der Metaversumsbewohner wesentlich weiter entwickelt, als man es ihnen gern nachsagt. Kommunikation klappt bei den SLern tatsächlich auch ohne zwischen geschaltetes Keyboard. Okay, zugegeben. Es gab so einen gewissen Prozentsatz, der vor dem aufgklappten Laptop hockte. Aber Konversation mit real Anwesenden stand an erster Stelle. Hat mich natürlich sehr gefreut, Bekannte wie BukTom Bloch, Daruma Boa, Angie Ling, JohnWinston VanDyke, Annie Milestone oder Lurch Swindlehurst zu treffen. Und ganz zufällig bin ich auch noch vor ein Mikrofon geraten und musste mich von Angie und John interviewen lassen. Dabei ging es unter anderem um das „Festival der Liebe“, das im Oktober ansteht.
Austragungsort der Rezzdays war übrigens das Joe Pena`s in Kreuzberg. Anscheinend ist der Laden spezialisiert auf riesige Burger. Sehr lecker. Während ich dies schreibe, hätte ich ganz gern noch ein oder zwei von der Sorte.
Übrigens habe ich bei diesem Trip nach Berlin interessante und teilweise erfreuliche Erfahrungen mit Taxifahrern gemacht. Nummer eins, der mich vom Bahnhof zum Hotel bringen sollte, wollte wohl den Fahrpreis etwas nach oben puschen, indem er ein paar Seitenstraßen einbaute, die so nicht nötig gewesen wären. Nummer zwei, sehr freundlich, eventuell Türke, aber da bin ich mir nicht sicher, sollte mich zum Joe Penas bringen. Er wusste nicht genau wo der Marheinecke Platz ist und musste erstmal im Stadtplan nachblättern. Er tat fairerweise etwas, dass ich noch nie bei Taxifahrern erlebt habe. Er schaltete das Taxameter Minuten früher aus, weil er „erst mal suchen muss, aber ich bin froh, dass ich die Ecke jetzt mal kennenlernen kann. Muss ich auch lernen.“
Nummer drei schließlich ebenfalls vermutlich Türke und so jung, dass er aussah als würde er noch zur Schule kannte sich mit Graffiti aus und entpuppte sich als hauptberuflicher Grafikdesigner. Scheint typisch für Berliner Taxifahrer zu sein, dass sie irgendeinem kreativen Hauptberuf nachgehen. Vor zwei Jahren fuhr mich mal einer, der eigentlich Schauspieler war. Fahrer Nummer drei brauchte für das Stück vom Bahnhof zum Hotel übrigens nur eine Minute.
Was den Rest des Abends angeht, so lasse ich die Bilder unten für sich sprechen.
Eines vielleicht noch. Man hört je gelegentlich die Behauptung, wer sich in SL herumtreibt, der tut das, weil er nicht tagestauglich wäre. Glücklicherweise bin ich nicht das einzige Gegenbeispiel ;-).
Eines vielleicht noch. Man hört je gelegentlich die Behauptung, wer sich in SL herumtreibt, der tut das, weil er nicht tagestauglich wäre. Glücklicherweise bin ich nicht das einzige Gegenbeispiel ;-).
(Wichtig: Lasst mich wissen, wenn ich jemandem den falschen Namen zugeordnet habe!)
Ich sehe gerade, dass BukTom auch schon Bilder online hat.
Und auch beim Sachsen.
Ich sehe gerade, dass BukTom auch schon Bilder online hat.
Und auch beim Sachsen.
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| Typisch Berlin. Oder? |
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| BukTom stellt die Pegasus Bibliothek vor. |
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| Angie und JonWinston geben mit SecondRadio T-Shirts an. Ich wittere Merchandising! |
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| Sachse Barbosa erklärt, warum Chansons überhaupt nicht gehen, wenn man eine Radiosendung macht, die sich auch jemand anhören soll. |
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| Rush Rosenberg moderiert. | . |
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| Dem DJ über die Schulter geschaut. |
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| Lurch fotografiert. |
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| Der wichtigste Punkt: Das Essen! So sollte ein Burger aussehen. Dann ist der Kueperpunk auch zufrieden. |
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| Lurch illuminiert. |
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| Einige sehen real noch wesentlich schlimmer aus, als man es befürchtet hätte. |
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| Ambiente... |
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| John macht sich fürs Interview mit Annie bereit. |
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| Ziara Heron und Angie Ling. |
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| Lurch Swindlehurst leistet viel Arbeit im Hintergrund während der Live Übertragung der Rezzdays. |
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| Kurz vor dem Interview. |
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| Promicluster: Angie Ling, Annie Milestone und Daruma Boa hält die Kamera. |
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| Frank Sorge gibt nach der Lesung Autogramme. |
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| Lurch Swindlehurst über SecondRadio. |
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| Berlin zeigt sich am Abend von einer seiner schönen Seite. |
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Freitag, Juni 17, 2011
Ich bin morgen auf den Rezzdays in Berlin...
...und hoffe auf ein interessantes, amüsantes und denkwürdiges Communitymeeting. Mindestens ein paar gute Gespräche mit Bekannten und Kollegen aus SecondLife sollte drin sein. Was man über die Speisekarte hört, klingt ja schon mal vielversprechend. Wobei ich ehrlich gestehen muss, dass es mir noch mehr Spaß machen würde, einfach mal wieder durch Berlin zu bummeln. Dafür wird morgen aber nur wenig Zeit bleiben. Egal. Ich wollte schon seit Jahren auf die Rezzdays und dieses Mal wirds durchgezogen. Ich seh euch dann da.
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Ein Film über Zoe Ketings "Out of the Trees"- Tour...
Leider nur der Trailer. Unnötig hinzuzufügen, dass ich ihn mir anschauen werden, sobald ich die Möglichkeit habe.
Übrigens halte ich Zoes Musik für den wohl besten denkbaren Steampunk Soundtrack - abgesehen von Jordan Reynes Songs natürlich!
Übrigens halte ich Zoes Musik für den wohl besten denkbaren Steampunk Soundtrack - abgesehen von Jordan Reynes Songs natürlich!
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Lebensformen...
Näher darf ich übrigens nicht ran. Noch nicht...
Donnerstag, Juni 16, 2011
Blutmond auf der Hoheward - oder auch nicht...
Es ist irgendwie ein Armutszeugnis, dass unsere Medien ein Naturereignis wie eine Mondfinsternis mit einer Betitelung wie „Blutmond“ aufladen müssen, um die Sache für ihre reizüberfluteten Zuschauer aufzupeppen. Was für ein Glück, dass der Mond dabei nicht grün wird, sonst hätten sie`s Gurkenmond genannt. Apropos Gurke - mit Sex soll der verfinsterte Vollmond ja auch irgendwas zu tun haben. Da stand doch was in der Bild.
Ich habe mich heute Abend ziemlich spontan entschieden, die Mondfinsternis oben auf der Hoheward zu beobachten und ein paar Fotos vom Blutmond fürs Blog zu knippsen. Dabei ist mir mal wieder aufgefallen, wie gefährlich Spontaneität ist. Keine gute Idee, sich an den hundert Meter Aufstieg zu machen, nachdem man ein Jägerschnitzel in Schallplattengröße verkonsumiert hat. Und mit Schallplatte meine ich keine Single sondern eine LP. Ich bin oben mit einem gefühlten Blutdruck von 40 zu 20 angekommen, aber zu meinem Glück nicht direkt vor den Übertragungswagen des WRD zusammengebrochen. Andernfalls hätte ich es heute Abend wohl noch zu einer Erwähnung im Dritten Programm gebracht. Zu sehen war ich glaube ich trotzdem ein oder zweimal, denn ich habe die Kameraleute geknippst, während sie auf Sendung waren. Ja, stimmt, ich bin der Gutaussehende mit dem Vollbart und der Nikon vor dem rechten Auge.
Während der zwei Stunden, die ich da oben war, hat es unser Erdtrabant erfolgreich geschafft, sich hinter der Wolkendecke zu verstecken. Aber obwohl ich in Sachen Blutmond leer ausgegangen bin, bedeutet das nicht, dass ich keine Bilder gemacht habe. Ziemlich viele sogar. Denn auf der Hoheward wimmelte es von Schaulustigen und Himmelsbeobachtern. Mag sein, dass die schon von weitem sichtbaren Übertragungswagen des WDR auch Neugierige angelockt haben, die auf ein Konzert hofften. Die meisten waren aber an Stativ und Teleobjektiv sofort als Fotografen erkennbar und auch Amateurastronomen waren mit schwerem Beobachtungsgerät angerückt. Da kommt man schnell ins Gespräch mit anderen Knippsern.
Und als kleine Entschädigung sind ein paar ziemlich gute Schnappschüsse vom Sonnenuntergang entstanden.
Klar bin ich ein bißchen enttäuscht, kein brauchbares – abgesehen von einer Ausnahme – Bild der Mondfinsternis gemacht zu haben, trotzdem war dieser Abend insgesamt ein erstes Highlight dieses Sommers. Mehr von der Art bitte...
Im Bild unten ist übrigens nicht der "Blutmond" zu sehen, sondern der Sonnenuntergang. Den haben die Wolken nicht ganz versteckt.
Und als kleine Entschädigung sind ein paar ziemlich gute Schnappschüsse vom Sonnenuntergang entstanden.
Klar bin ich ein bißchen enttäuscht, kein brauchbares – abgesehen von einer Ausnahme – Bild der Mondfinsternis gemacht zu haben, trotzdem war dieser Abend insgesamt ein erstes Highlight dieses Sommers. Mehr von der Art bitte...
Im Bild unten ist übrigens nicht der "Blutmond" zu sehen, sondern der Sonnenuntergang. Den haben die Wolken nicht ganz versteckt.
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