Sonntag, Februar 28, 2010

Wie immer habe ich meinen Rezday verpasst...















Normalerweise fällt mir das erst Monate später auf. Heute ausnahmsweise nur einen Tag danach. Was ein Rezday ist? Damit meinen Metaversumsbewohner den Erschaffungstag ihres Avatars. Kueperpunk Korhonen entstand am 27. Februar 2007. Damals sollte er eigentlich nur kurz als Hauptdarsteller für eine Bilderserie herhalten, die ich bei einer Lesung zeigen wollte. Allerdings entwickelte er nur wenig später ein Eigenleben und mauserte sich zu meinem offiziellen Alter Ego in der virtuellen Welt. Schätze er bleibt da noch ein bisschen...

Donnerstag, Februar 25, 2010

Wenn man mal wieder Respektsbekundungen und Lob hören möchte...

..., ohne dafür etwas zu leisten, dann befolge man das folgende Rezept. Zunächst bekleide man ein hohes politisches oder religiöses Amt, feiere exzessiv bis man einen Blutalkoholspiegel von rund 1,5 Promille erreicht und fahre dann in die nächstbeste Verkehrskontrolle. Danach trete man schuldbewusst von allen Ämtern zurück, sondere dabei Floskeln über Schuld und Reue ab, stelle das eigene Schicksal als unwichtig im Vergleich zur großen Sache dar und begebe sich zügig in die wohlverdiente Frührente. Jetzt ganz in Ruhe die in Nachrichten, Kolumnen und Kommentaren geäußerten Respektsbekundungen und Lobeshymnen genießen. Dazu empfehlen wir eine Flasche Rotwein.
Noch ein Wort an die Frau Ex-Bischöfin. Zwar kann vielleicht niemand tiefer fallen als in Gottes Hand, aber nicht jeden erwarten dort die monatlichen Bezüge, die man Ex-Irgendwas-Vorsitzenden zahlt.

Seltsame Dialoge im Gasometer...

Heute war ich zum mittlerweile vierten Mal in meiner persönlichen Lieblingsausstellung: Den "Sternstunden" im Gasometer. Beruflich natürlich, aber auch aus Überzeugung, denn was die Oberhausener da auffahren ist verdammt sehenswert. Außerdem lohnt der Blick ins Universum immer, denn da oben finden sich manchmal Antworten auf grundlegende Fragen. Wo komme ich her? Wo gehe ich hin?
Bei einem Abstecher ins Cafe stand ich neben zwei Damen und einem Herrn, dem Look nach etwa die typischen Besucher einer Freitag-Abend-Schlager-Disco. Oder um es auf den Punkt zu bringen: Wendler-Publikum. Die Damen echauffierten sich gerade darüber, wie langweilig das doch alles sei für die Kindergartenkinder. Ihrem Begleiter war auch nicht entgangen, "dass die Kleinen das alles noch gar nicht richtig verstehen können". Natürlich können sie das noch nicht, aber man darf Kindern durchaus davon erzählen und Bilder vom Weltall zeigen, darf man ihnen auch. Ob es sich um Eltern der Kindergartenkinder handelte, weiß ich nicht, aber ich will es nicht hoffen. Denn eine der beiden Damen hatte plötzlich eine famose Idee. Die Körperwelten seien doch viel spannender und sehenswerter. "Echt, das ist so, als würden die sich ausstrecken und jeden Moment nach dir greifen." Großartige Idee. Mit 20 Kindergartenkindern schachspielende, auf toten Pferden reitende und kopulierende Leichen besichtigen, die so aussehen, als könnten sie jeden Moment nach dir greifen. Kinder traumatisieren kann ja so einfach sein.
"Mami, sind das Puppen?"
"Nein Schatz, das sind plastinierte Leichen. Also tote Menschen. Sollen wir nach dem Museum nach McDonalds gehen?"
Falls sich jemand wundert, wie Serienkiller geboren werden, dürfte die Frage damit beantwortet sein.
Ich vergesse immer wieder, dass die Faszination fürs Universum eine gewisse Intelligenz vorraussetzt. Warum nur ahne ich, dass die beiden Damen und der Herr sich pflichtbewusst empören werden, sobald ihre Sprößlinge Spaß daran entwickeln, Zombies auf dem Monitor umzuballern?

Es soll keiner behaupten, Männer seien nicht multitaskingfähig...

Soeben habe ich gleichzeitig mein Mittag Essen gekocht - Penne Arrabiata mit Hackfleisch - , meine Hexbug Robokrabbe zum Laufen gebracht - wozu ich sie immerhin auseinander nehmen musste - und mit zwei verschiedenen Leuten zwei verschiedene Events geplant. Zu letzteren demnächst mehr...




Mittwoch, Februar 24, 2010

Ja, da gehen anspruchsvolle Surfer in Kapstadt hin...
















Durch Gibson inspiriert und deswegen auch vom Meister höchstselbst getwittert!

Die Blogosphäre...

...zusammengefasst.
(via bitsandpieces.us)

Die Lesung in München...

...haben wir überlebt und das mitten in der Heimat von CDU/CSU. Ich würde unser Event sogar, ohne zu zögern, als ein erstes Highlight dieses Jahres bezeichnen. Dabei hatten wir uns eigentlich darauf eingestellt, dass sich mitten in der Woche so gut wie kein Publikum einfinden würde. Denkste. Sie kamen, zwar keine ganze Konzerthalle voll, aber immerhin genug, um das Tiroler Eck Stübchen zu füllen - mit einem Klasse Publikum noch dazu. Hat Spaß gemacht - aber das tut es ja meistens, eben weil wir gerne lesen - und es stellt sich die Frage, ob wir so eine Aktion in München nicht auch noch mal an einem Wochenende ansetzen sollten.
Zauselina hat drüben bei den BrennendenBuchstaben auch drüber geschrieben.






Montag, Februar 22, 2010

Morgen Abend ab 21 Uhr Lesung in SL München...

















Ein gewagtes Experiment, aber wir sind bereit, das Risiko einzugehen. Seid dabei. Im Tiroler Eck Stüberl...

TrustoCorp - die amerikanische Antwort auf Banksy...










































Der mysteriöse TrustoCorp installiert rotzfreche bis weise Straßenschilder in Brooklyn. Hier geht`s zu seinem, oder ihrem Flickr Set...

Abmahnen macht nicht glücklich...

Deutschlands berühmtester Abmahnanwalt ist tot... Tja, was schreibt man dazu? Offengestanden liegt mir so einiges auf der Zunge. Aber das gehört nicht an diese Stelle. Nur soviel: Manch einer legt offensichtlich keinen Wert darauf, als Sympathieträger zu leben.

Sonntag, Februar 21, 2010

Big Brother: In Amerika geht`s richtig los...

Zwei Schulen in Pennsylvania verteilten rund 2300 Laptops an ihre Schüler - dann wurden deren integrierten Webcams übers Web aktiviert. Die Sache wurde publik, als ein Schüler ins Büro seiner Schulrektorin bestellt und dort mit dem Vorwurf, Drogendealer zu sein, konfrontiert wurde. Als Beweis legte sie ihm ein Bild vor, das offensichtlich von der Webcam seines Laoptops aufgenommen worden war und ihn mit einer "Tablette" zeigte. Es stellte sich heraus, dass es sich bei der Tablette um ein Bonbon handelte und die Überwachungsaktion wurde publik. Die Eltern des Schülers verklagten die Schule. Mehr zum Thema hier im Spiegel...

Lesung in SL Muenchen am Dienstag ab 21 Uhr...















Zauselina Rieko, Flusskiesel und ich stellen uns einem waghalsigen Selbstversuch. Eine Lesung in einer - wenn auch virtuellen - traditionell urbayrischen Umgebung: Dem Tiroler Stüberl. Mal sehen, was die dortigen Ureinwohner mit unseren Texten und Blogposts so anfangen können. Dürfte ein extrem gewagtes anthropologisches Experiment werden. Die Lesung beginnt am Dienstag um 21 Uhr genau hier...

Alien Concept Art, die so nicht umgesetzt wurde...

...in diesem Posting auf io9.com. Das Konzept oben sieht besonders interessant aus, denn es scheint sich um etwas zu handeln, das schon am Set benutzt wurde, aber im Film nie auftaucht.

Schrottplatz-Transhumanisten...


Nein, ich weiß nicht, ob ich`s gut finde. Eher nicht. Lepht Anonym bezeichnet sich selbst als Idiot und angesichts der Tatsache, dass der Mann an sich selbst herumschneidet - natürlich ohne Narkose, denn die entsprechenden Mittel hat er nicht - tendiere ich dazu, ihm recht zu geben. Lepht ist Transhumanist oder glaubt es zu sein und betreibt Bodymodifikationen auf Hobbykellerniveau. Weil ein Arzt sich weigerte, es für ihn zu tun, implantierte er sich mit einem online bestellten Skalpell selbst einen RFID-Chip. Einfach nur um zu sehen, ob er`s kann und ob das Ding dann auch noch funktioniert. Ein Techniker ist er nicht, auch kein Programmierer und erst recht kein Chirurg. Nein, er ist ein Schrottplatz-Transhumanist, ein "Idiot, aber ein Idiot im Namen des Fortschritts". Zum Geburtstag würde ich dem Mann entweder Beißkeile oder Whiskey zur Autonarkose schenken. Kein Zweifel, er wird nicht der letzte sein, der sich an Selbstmodifikationen versucht. "Stell dir die Möglichkeiten vor, die ein echter Coder damit hätte", sagt er und dass er durch seine Implantate sogar die elektrischen Signale in direkter Umgebung spüren kann. "Ein neuer Wahrnehmungssinn für die Welt, den man für 50 Euro kaufen kann. " Ist mir persönlich alles noch zu sehr im Frühstadium, ganz davon abgesehen, dass ich Nadeln hasse. Aber sobald ich damit schreiben kann, ohne noch die Hände bewegen zu müssen, oder meinen Ava per Gedanken durchs Metaversum steuern kann und die 3D Umwelt direkt in mein Hirn eingeblendet wird, bin ich dabei.
Mehr dazu hier...
(via grinding.be)

Mittwoch, Februar 17, 2010

Wohnkultur von morgen...

Unsere Wohnungen werden kleiner werden, denn immer mehr Menschen werden allein leben. Und viele von ihnen werden arm sein. So könnte ihre zukünftige Wohnung aussehen. Incredibly compact apartments. Eine Bilderserie bei oobject...

Singapur bei Nacht...

 Bilder von Michael Siward  dort...

Dienstag, Februar 16, 2010

Und der gehört hier einfach rein: Ein Twitternder VC 20...


















Ja, diese Kiste war mein allererster Computer. Damals wurde er schnell durch einen C64 ersetzt. Wunderbare Maschine. Das Netz war damals allenfalls eine Fata Morgana am Horizont. Heute benutzen Mitarbeiter eines amerikanischen PC Museums den VC 20 trotz seiner knappen Ressourcen - 5 kB Ram, 1 MHz Prozessor - zum Twittern. Mehr dazu hier auf Gizmodo...

Wo wir gerade bei Musik sind:

Auf youtube gibt`s eine extrem sehenswerte Dokumentation über die Geschichte des "Synthesizer-Pops". Ja, natürlich geht es auch um Kraftwerk. BoingBoing berichtet und verlinkt an genau hier...

SecondLife Lesung am kommenden Dienstag, den 23....
















...um 21 Uhr im Tiroler Eck Stüberl. Mit dabei: Zauselina Rieko, Flusskiesel und meine Wenigkeit. Exakte Landmark folgt noch.

Nebel über Toronto...

Mehr davon auf ~EvidencE~`s Flickr Account...

Montag, Februar 15, 2010

"Vorschau auf die Welt von morgen"

Beim morgendlichen Zappen gerate ich heute zufällig beim Doku-Sender „Phoenix“ in den Thementag Zukunftsvisionen. Ein Beitrag dabei: „Vorschau auf die Welt von morgen“, eine ZDF Dokumentation über das Leben im Jahr 2000 – entstanden im Jahr 1972. Schmunzeln vorprogrammiert. Wir werden Zeugen des Alltags eines deutschen Junggesellen im beginnenden 21 Jahrhundert. Sein Singleapartment ist hochmodern eingerichtet - was für die Macher nichts anderes bedeuten konnte, als das es aussieht wie eine hochmoderne Junggesellenbude aus dem Jahr 1972 - , er ernährt sich von Astronautennahrung, konsumiert ständig einen von rund 15 Fernsehkanälen, kommuniziert nur per Bildtelefon und erreicht seinen Arbeitsplatz per Schwebebahn und Mietelektroauto. Selbstverständlich arbeitet er in einem Rechenzentrum, das Daten verkauft – nein, nicht Google, aber zumindest erahnten die Filmemacher, wohin die Entwicklung geht. Informationen werden natürlich auf Magnetbändern gespeichert, während Programme nach wie vor per Lochkarte eingegeben werden. Mit ihrer Einschätzung des Stands der Computertechnologie und der Vernetzung liegt die Dokumentation um Lichtjahre daneben. Aber das Internet hat 1972 so gut wie niemand vorausgesehen. Immerhin liest unser Single eine Tageszeitung, die morgens frisch aus einem vernetzten „Spezialdrucker“ kommt. Wirklich nachdenklich machen mich aber die sozialen Prognosen. So gehen die Macher des Films davon aus, Menschen würden im Jahr 2000 nur noch 25 Stunden pro Woche arbeiten und mit 50 Jahren in Rente gehen. Stimmt, wir reden hier über Selbstverständlichkeiten, über die in einer Gesellschaft, die wirklich so hoch entwickelt ist, wie sie glaubt, überhaupt nicht mehr diskutiert werden müssten. Mit anderen Worten: Wir haben uns technisch äußerst rasant nach vorn entwickelt, aber gesellschaftlich und sozial erreichen wir nicht mal das Niveau des Jahres 1972. Was zum Geier ist da falsch gelaufen?
Passenderweise liegt hier die neue De:Bug auf dem Tisch, ebenfalls mit dem Themenschwerpunkt Zukunftsvisionen. Unter anderem mit einem Interview mit Bruce Sterling. Werde ich mir später näher anschauen.

Je älter er wird, um so mehr mag ich Heiner Geißler...

Zuletzt rückte er für FDP-Chef Westerwelle die Fakten zurecht: "Die spätrömische Dekadenz bestand darin, dass die Reichen nach ihren Fressgelagen sich in Eselsmilch gebadet haben und der Kaiser Caligula einen Esel zum Konsul ernannt hat. Insofern stimmt Westerwelles Vergleich: Vor 100 Tagen ist ein Esel Bundesaußenminister geworden."
Wunderbar. Mehr hier...

Sonntag, Februar 14, 2010

Die Schweizer Konten deutscher Politiker werden offengelegt...vielleicht...

Der Schweizer Nationalrat Alfred Heer droht mit einem Gesetz zur Offenlegung von Kontoinformationen unserer Damen und Herren Politiker. Herrn Heer gefällt offenbar nicht, dass Deutschland die Daten CD mit einer umfangreichen Liste von Steuersündern kaufen will und so droht er mit einem Gesetz, nach dem "sämtliche Schweizer Konten von deutschen Personen, die öffentliche Ämter bekleiden, offengelegt werden müssen.“ Schöne Idee, Herr Heer. Wir hier in der BRD wären darüber entzückt, denn wir wissen ja schon lange, dass Datenschutz immer auch Täterschutz ist. Mehr zum Thema in diesem Artikel in telepolis...

Samstag, Februar 13, 2010

"Welt am Draht" auf DVD...

Lange bevor die Brüder Wachowski ihre Matrix inszentierten, beschäftigte sich schon ein anderer Regisseur mit der Idee einer simulierten Welt. Augerechnet Rainer-Werner Fassbinder setzte 1973 Daniel F. Galouyes Roman "Simulacron-3" in einen Fernsehfilm um, der das Grundthema einer künstlichen Welt noch effektiver auf die Spitze trieb, als das Kung Fu-Geballer der Wachowskis. "Welt am Draht" ist nun auf DVD erschienen. Telepolis hat dem Release einen Artikel gewidmet und der Spiegel auch.

Langzeitbelichtungen im Skatepark....

Man nehme einen Skateboarder, reiche ihm Knicklicht, LED oder Spielzeuglaserschwert und lasse ihn auf eine Halfpipe los. Belichtet man das ganze für mehrere Sekunden oder sogar Minuten, dann kommen dabei mit etwas Erfahrung hoch faszinierende Geisterbilder wie die von Ben Matthews heraus. Magische Bilder von ihm drüben bei environmentalgraffiti...

Apropos Übergewicht: Das hier ist ein wesentlicher Bestandteil eines gelungenen Freitagabends...























Zum Beispiel des gestrigen.

Wer einen niedrigen IQ hat, stirbt früher....

...will eine britische Studie herausgefunden haben. Demnach leiden Menschen, die bei einem IQ-Test schlecht abschneiden, häufiger unter Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die zum Tode führen. Herz-Kreislauferkrankungen sind bekanntermaßen aber auch die Folge von Übergewicht und so wird schnell deutlich, worum es hier eigentlich geht. Was man uns sagen will, ist folgendes: Schlaue bleiben schlank, während sich doofe Fett fressen und daran zugrunde gehen. Gemäß dieser Logik müssten beispielsweise unsere angehenden TV-Topmodels wahre Intelligenzbestien sein. Möglich, aber falls ja, sind sie wohl auch begnadete Schauspielerinnen, die ihren Grips zu verbergen wissen. Demnächst wird man dann wohl noch behaupten, Anorexia Nervosa sei ein Indikator für hohe Intelligenz. Aber wenn gerade sowieso schon soviel Unfug verzapft wird, kann ich hier ja auch mal eine Gegenhypothese aufstellen: Wohlgenäherte fallen nicht der aus ihrem Intelligenzdefizit reslutierenden mangelnden Selbstdisziplin zum Opfer, sondern allenfalls dem niedrigen IQ ihrer Ärzte, die es immer noch nicht geschafft haben, banale Todesursachen wie Diabetes, Herzinfarkte oder Schlaganfälle aus der Welt zu schaffen. Genußfähigkeit ist keine Schwäche, sondern die logische Konsequenz von Intelligenz und wer sich nichts gönnt, und grundlos enthaltsam lebt, der ist einfach zu dämlich, um das Wesentliche zu begreifen. Nein, es ist nicht der niedrige IQ, der uns fertig macht, es ist der tägliche Stress, dem wir uns bereitwillig ausliefern. Was dich am Ende umbringt, ist freilich nie die zuviel geleistete Arbeit, sondern stets die Schweinshaxe, die du dir in schönen Stunden gegönnt hast. Irgendwas stimmt nicht nicht ganz mit unserer Einstellung zum Leben....
Mehr über die britische Lebenserwartungsstudie in diesem Artikel in telepolis...

SecondLife und künstliche Intelligenz...

SecondLife-Gründer Philip Rosedale will mit seinem neuen SL-SpinOff Unternehmen "LoveMachine" eine KI entwickeln, die in einer virtuellen Welt existiert und denken und träumen kann. Von welchem Metaversum da die Rede ist, kann man sich natürlich vorstellen. Zuzutrauen ist Rosedale einiges, aber irgendwie drängt sich einem der Eindruck auf, dass man in der SecondLife Chef-Etage die Notwendigkeit erkannt hat, mal wieder etwas Aufmerksamkeit zu erregen, nachdem die Mainstreammedien den Avatarchat seit geraumer Zeit ignorieren. Auf der Homepage von LoveMachine bezeichnet man das Projekt als "TheBrain" und fragt: "Ergeben 10000 Computer eine Person?" Intelligente Frage. Aber Rosedale ist nicht der erste, der sie gestellt hat. Mehr zum KI-Projekt an dieser Stelle...

Freitag, Februar 12, 2010

Merkel distanziert sich also von Westerwelle...

Späte Einsicht, immerhin. Ich persönlich distanziere mich übrigens sowohl von Herrn Westerwelle als auch von Frau Merkel. Das habe ich auch schon bei der Wahl getan. Wäre schön, wenn sich nun auch die ganze BRD von Schwarzgelb distanzieren würde. Und wenn sich dann noch die SPD endgültig von ihrer vebohrten, uneinsichtigen, beratungsresistenten Führungsspitze distanzieren würde, könnte es wieder aufwärts gehen...
Ist natürlich nicht mit zu rechnen.

Donnerstag, Februar 11, 2010

Fenrirs Bots...



...sind immer sehenswert. Mehr von ihm auf seinem Blog...

Nigeria Connection: Mal wieder eine richtig gelungene Variante

Kann ich Ihnen vertrauen?
Lieber Freund!
Ein Iraker aus einem festen Einzahlung von $ 18,500,000.00 m in meiner
Bankfiliale usd und er starb mit seiner ganzen Familie verlassen
hinter keine nächsten Angehörigen, bereit bin, 50/50 mit Ihnen teilen,
wenn Sie als Kunde stehen meines verstorbenen wählen nächsten Angehörigen.
Pls geben, indem er folgende unten, um Ihr Interesse zu zeigen.
1.Ihr NAME
2.Ihr RESIDENT ADRESSE
3.YOUR BERUF
4.YOUR TELEFONNUMMER
5.DATE DER GEBURT
6.COUNTRY GEBIETSANSÄSSIGER
Ihre Antwort mit den gewünschten Informationen werden sollte
geschickt, um mich auf meine persönliche E-Mail zu erreichen
Aber

Aber selbstverständlich, kannst Du mir vertrauen. Ich finds übrigens schlimm, dass er mit seiner ganzen Familie verlassen gestorben ist. Ne, das ist nicht schön. Ist doch Ehrensache, dass ich dir als Kunde stehe deines verstoben wählen nächsten Angehörigen. Und klar geb ich dir my Beruf und my Telefonnummer, only my Kontonummer and my Pinnummer will i give you NOT.
Schick mir die Kohle einfach schon mal an meine Postadresse und dann sehen wir weiter...

Chestbuster Casemod für die PS3...

Hätte ich auch gern. Mehr Bilder hier...

Und noch ein Arschtritt für die schwarzgelbe Föhnwelle...

...diesmal erstaunlicherweise sogar aus dem Hause Spiegel. Thorsten Dörting hat das Problem erkannt: Unsere Politiker sind nicht nur was den aktuellen Stand der Dinge angeht desorientiert, sondern auch mit historischen Fakten nicht vertraut. Dörting erteilt eine Nachhilfestunde und erklärt ihnen, wer im alten Rom dekadent war - und wer es heute ist. Man wird ihm danach wohl kaum noch unterstellen, mit der schwarzgelben Pest zu sympathisieren. Hier geht`s zum Kommentar im Spiegel: "Er kam, sah und patzte"...

Spätrömische Dekadenz...

Guido Westerwelle legt ja bekanntlich großen Wert darauf, dass Leistung sich wieder lohnen soll, wobei man wohl die Frage stellen darf, ob die Nennung des Begriffs Leistung im Zusammenhang mit der FDP nicht eigentlich einen Widerspruch in sich darstellt. Wir kennen die kleine Mittelstandspartei ja bisher nur als Zünglein an der Waage, die stets auf dem Schoß sitzt, der sie mitregieren lässt. Ein besonderes kabarettistisches Highlight sonderte Westerwelle nun ab, als er Hartz IV als "anstrengungslosen Wohlstand" bezeichnete. Wohl gerade in Fahrt fügte er in hinzu: " ...jetzt könne es erst recht keine Entlastung der Bürger mehr geben, das Geld brauche man für höhere Hartz-IV-Sätze." Mit anderen Worten: Wer Hartz IV in Anspruch nimmt, ist irgend etwas, aber kein Bürger dieses Landes. Ein entlarvender Kommentar, der offenbart, wie die FDP demnächst gern mit Erwerblosen umspringen möchte. Westerwelle bezeichnete die Sozialleistungen sogar als Einladungen zur altrömischen Dekadenz - wobei man sich unwillkürlich fragen mag, wie der Stellvertreter der Bundeskanzlerin ausgerechnet auf diesen Vergleich kommt. Für solche gelegentlichen Ausbrüche unserer Damen und Herren bin ich persönlich sehr dankbar. Denn in diesen Momenten offenbaren sie ihr wahres Gesicht. Dann, wenn sie jenen, denen sie nicht mal die auf Dauer lethale Billig-Supermarktmargarine auf dem schimmeligen Brot gönnen, den Lebenstil unterstellen, den sie selbst tagtäglich auf unsere Kosten pflegen. Mehr zum Thema hier...

Montag, Februar 08, 2010

Sonntag, Februar 07, 2010

Blogdesk 2010
















Der Doktor hat drüben bei sich zum großen Blogdesk Wettbewerb 2010 aufgerufen. Blogger präsentieren ihren Desktop. Geniale Exemplare dabei, die alle deutlich kreativer ausfallen als mein ziemlich schnöder Arbeitstisch. Für mich ein Bereich, in dessen Design ich nie viel Mühe investiere. Er entwickelt sich halt je nach Bedürfnisslage. Dafür kann ich behaupten, meinen Hintergrund selbst geschossen zu haben. Die Aufnahme entstand am Morgen meines 40. Geburtstages am 14. Oktober 2009 oben auf der Tetraederhalde und ist eines meiner absoluten Lieblingsbilder. Zum Wettbewerb geht`s hier...

Ein 1 Euro Job, der ausnahmsweise viel Spaß machen würde...























Ein kleines Meisterwerk vom Fenrir...

Freitag, Februar 05, 2010

Das Kafe Krümelkram im 360 Grad Rundblick



Erstellt mit Peek360.com..., einem Service, den ich gerade bei IT&W entdeckt habe. Danke Case.
Zum Kafe Krümelkram kommt man hier entlang...

Die Illusion von Kontrolle...

Haare schneiden lassen, Auto gewaschen. Wirklich entspannend, diese kleinen psychologischen Tricks, mit denen man sich die Illusion vollständiger Kontrolle über das eigene Leben vorgaukeln kann. Sehe jetzt natürlich unverschämt gut aus. Aber das ist ja der Normalzustand...

Mittwoch, Februar 03, 2010

Die CDU hat ein Blog...

Mit anderen Worten: Die Partei, die keiner braucht, hat ein Blog, das keiner braucht. Die Ruhrbarone haben es sich angeschaut und brauchten nicht lange für ein vernichtendes Urteil. Auch ich habe mal eben den Blick schweifen lassen und bin erstaunt über die Farbgestaltung des Headers. Der ist paradoxerweise rot und grün, erst beim Twitter Widget verrät man sich durch die Wahl des typischen schwarzen Hintergrunds. Immerhin, diese Unfarbe hat schon immer zur Partei gepasst, denn wer die CDU kennt und weiß, dass sie regiert, der kann einfach nur Schwarz sehen. Insgesamt kommt das Blog genauso trist, fad und ideenlos daher, wie die Partei, die es propagiert und liest sich auch etwa so spannend wie der Internetauftritt irgendeiner deutschen Amtsstube. Wo man es findet? Pfff...ne Leute, sowas wird hier nicht verlinkt.

Dienstag, Februar 02, 2010

1951 fand die erste und einzige Fernseh-Liveübertragung einer Atombombenexplosion statt...

...und zwar im Frühstücksfernsehen. Ein Team des kalifornischen Senders KTLA hatte sich auf einem Hoteldach in Las Vegas positioniert, um einen einige hundert Kilometer entfernt in Frenchman Flats, Nevada durchgeführten Atomtest live zu übertragen. Und so konnten amerikanische Fernsehzuschauer, die um 5.30 Uhr morgens aufgestanden waren, mitansehen, wie ihr Schwarzweiß Fernseher für einige Sekunden nur noch grelles Weiß zeigte. Eine Videoaufzeichnung existiert selbstverständlich nicht. Mehr Informationen hier...
Wer jetzt Lust auf ein paar strahlend helle Atombombenexplosionen hat, kann sich hier bei Wired welche ansehen...

Ob sich die gerade hochaktiven Finanzamtselbstanzeiger mal die Frage gestellt haben...

..., ob die ominöse CD aus der Schweiz überhaupt real existiert? Nicht, dass es mir nicht große Wonnen bereiten würde, wenn es Millionenschefflern mal ordentlich an den Kragen geht. Verdient ist verdient, aber eben anders, als die das verstanden haben...