Sonntag, September 27, 2009

Das ist doch kein Muffin...


DAS ist ein Muffin...

Sie sind gelandet...

Danke an JK für die Inspiration...



Ein schwarzer Tag für Deutschland...

Nicht, dass er unerwartet gekommen wäre. Nein, dieses Wahlergebnis war absehbar. Wie passend, dass gerade auf Pro 7 der Imperator die Macht über das Universum an sich reißt.
Und so begrüßen wir Deutschlands Zukunft und das, was sie uns bringen wird:

Keine Abschaffung von Studiengebühren, eher eine Erhöhung
konsequenten Soziallabbau
Verschlechterung der medizinischen Versorgung
Abschaffung des Kündigungsschutzes
Keine Mindestlöhne
Überwachung
Zensur
Einschränkungen unserer individuellen Rechte
Bildungsabbau
Vertiefung und Verbreiterung der Kluft zwischen arm und reich

Zu bedanken haben wir uns für dieses Ergebnis bei jenen 30% der Wahlberechtigten, die meiner Einschätzung nach durch die Folgen dieser Wahl am stärksten betroffen sein werden, es aber trotzdem nicht für nötig gehalten haben, ihre Stimme abzugeben. Ihre Politikverdrossenheit kann ich ihnen nicht verdenken. Gegensteuern kann man trotzdem. Auf sein Recht zu wählen zu verzichten, ist nicht nur ein Ausdruck von Resignation, sondern leider auch von Dummheit.
Meine Glückwünsche an alle die, die von einem Orwell-Staat träumen und ihn gewählt haben. Wir alle werden bekommen, was ihr euch gewünscht habt. Schönen Dank dafür.
Vermutlich sind gerade einige SPDler dabei, aus ihrer Niederlage eine seltsame Art von Sieg zusammenzudeuteln, wie das die Verlierer üblicherweise gern tun. Dazu nur soviel: Die Damen und Herren Sozialdemokraten haben vergessen, woher sie gekommen sind. Ihr seid die Partei der Jungs mit den dreckigen Händen und Gesichtern, die ihr Geld mit ehrlicher Arbeit verdienen. Euer großes Problem liegt darin, dass ihr das kleine Wörtchen "Sozial" in Sozialdemokratie mittlerweile viel zu sehr fürchtet, um wahrhaftig soziale Politik zu betreiben. Auf diesem Wege seid ihr zu einer schlechten Kopie eurer eigenen Oppositionspartei geworden. Wer so agiert, glaubt offenbar auf seine Stammwählerschaft verzichten zu können.
Wenn man es so betrachtet, hat man fast den Eindruck, heute hat jeder bekommen, was er wollte.
Genießt also das Leben in einem Deutschland, in dem laut CDU ein "neues Miteinander" herrschen wird. Na dann mal gute Nacht...

Erste Prognose: Ein schwarzer Tag für Deutschland...

So sieht es zumindest momentan aus. Große Abweichungen von dieser Prognose sind freilich nicht zu erwarten. Was mich vor allem ärgert: Ich fürchte diejenigen, die am meisten Grund gehabt hätten, heute ihre Stimme abzugeben, haben es nicht getan und damit den sogenannten Siegern in die Hände gespielt.

Das politische Web 2.0 am Wahltag

Nachdem es sich Politiker diverser Parteien durch Unkenntnis und daraus resultierende Verbotsforderungen mit den Gamern verscherzt haben, fordern die nun zur konsequenten Teilnahme an der Wahl auf. Es gilt, die Möchtegernzensoren am Regieren zu hindern. Einige Spielcommunities werden deswegen heute Nachmittag zwischen 15 und 16 Uhr ihre Server abschalten, um ihre User zum Wählen anzuspornen. Exzellente Idee, aber Spielverbote sind leider nicht unser einziges Problem. Statt einem Damoklesschwert baumelt eine ganze Waffenschmiede voll Unheil über unseren Köpfen. Was sich abzeichnet, sind generelle Einschränkungen unserer individuellen Freiheit. Ich habe meine Stimme gerade eben angegeben und mich danach selbstversändlich mit einem exzellenten Essen im Steakhaus meines Vertrauens belohnt. Jeder, der die Zukunft nicht in Schwarzweiß...pardon, Schwarzgelb wahrnehmen möchte, sollte, egal wie politiverdrossen, jetzt dasselbe tun. Immerhin kann man das größte Übel jetzt noch durch ein deutlich kleineres ersetzen. Also geht wählen, solange der Zensor dabei noch nicht über eure Schulter blickt und euch zuflüstert, wo ihr das Kreuzchen zu machen habt...

Samstag, September 26, 2009

Manchmal fühlt sich das Leben so an...












Allerdings nicht heute. Es ist Samstag. Wochenende!!! So läßt sich leben. Noch`n Cappuccino und dann raus...
(via grinding.be)

Cyberpunk Mood...























Die Hattinger Henrichshütte bei Nacht...

Donnerstag, September 24, 2009

Mittwoch, September 23, 2009

Flashmobs sind im Arbeitskampf legal...

...so hat das Bundesarbeitsgericht am 22.September entschieden. Die Gewerkschaft VERDI hatte im Jahr 2007 einen Flashmob mit etwa 50 Teilnehmern organisiert, die im Rahmen eines Einzelhandelsstreiks in einem Supermakrt Einkaufswagen mit Waren befüllten, um dann nacheinander an der Kasse festzustellen, dass sie "zufällig" ihre EC Karte vergessen hatten. Obwohl die Aktion zu erheblichen Betriebsstörungen geführt hatte, sei sie, so die Richter, völlig legal gewesen. Scheint so als würden effektive Flashmobs in Zukunft die mittlerweile wirklungslos gewordene Trillerpfeife ersetzen. Mehr dazu hier in telepolis...

Dienstag, September 22, 2009

Die letzte Party auf einer sterbenden SIM...

Georg Janick hat sich dazu entschlossen, eine der drei Caerleon Sims aufzugeben. Insel Nummer 3, das Caerleon Art Collective, wird morgen abgeschaltet. Bewohner der Insel und andere Mitglieder des Caerleon Kollektivs haben sich zu einer Abschiedsparty versammelt. Highlight: Die Oberfläche der Insel ist zum riesigen YouTube Monitor geworden, über den jetzt Musikvideos laufen. Und ganz spontan wird gemeinschaftlich noch eine Art Denkmal errichtet...


Montag, September 21, 2009

Die neusten Bilder von Banksy...
















...in dieser Flickr Galerie...
(via Nerdcore)

Und dann gibt`s da noch die lustige Kinderseite der CIA...

Moment mal, die CIA hat eine Kinderseite? Also nicht über vermisste Kinder, oder gesuchte Kinder, oder ausländische Agenten, die wie Kinder aussehen? Nein, für ganz normale, kleine, liebe Schulkinder. Die können da nachlesen, was die CIA so macht und wie man CIA Agent wird und gleich ein paar lustige Spiele spielen. Frage: Wenn sich die Kleinen besonders geschickt dabei anstellen, kommen dann Herren in dunklen Anzügen zwecks Karriereberatung zuhause vorbei?
Hier geht`s zur Kinderseite der CIA...

Sonntag, September 20, 2009

Wenn Insekten die Moskauer U-Bahn erobern...

Alex Andreev kombiniert Aufnahmen aus der U-Bahn mit anderem Bildmaterial zu B-Film Horror Szenarios. Ungeeignet für U-Bahn- und Insekten-Phobiker. Eine Galerie mit seinen Bildern hier auf io9.com...

Schöne Momente...

Wird das Internet die Zivilisation vernichten?

So etwas scheint heute so mancher zu befürchten. Facebook würde unsere sozialen Beziehungen zerstören, Google uns dümmer machen, oder das senden von SMS die Sprache ruinieren. Doch das Aufkommen neuer Medien hat schon immer Kritiker auf den Plan gerufen, die in jeder neuen Kommunikationsmethode ein Werk des Teufels sehen wollten. Plato fürchtete einst, das Schreiben könnte dazu führen, dass wir unser Gedächtnis verlieren. Außerdem sei das geschriebene Wort nicht interaktiv - wobei Plato dabei natürlich nicht die Art von Interaktivität meinte, die wir heute kennen. Der Telegraph, so behauptete man später, sei sinnlos, weil sich die Menschen über die Distanz gar nichts zu sagen hätten. Nur wenig später schimpfte Samuel Morse - seinerseits der Erfinder des Telegraphen - über die Sinnlosigkeit des Telefons. Es sei überflüssig, da man gesprochene Nachrichten nicht aufbewahren könnte und sie somit wertlos wären. Es überrascht auch nicht, dass Kritiker schnell die Schreibmaschine verdammten. Sie würde, da waren sie sich sicher, dafür sorgen, dass Autoren den Bezug zu den Wörtern verlieren.
Aus eigener Erfahrung kann ich übrigens bestätigen, dass man auch meiner Generation die frühzeitige Verblödung und/oder Verrohung durch den Dämon Heimcomputer orakelte. Was mich betrifft, so kann ich bisher keine negativen Auswirkungen durch extremen Überkonsum moderner Medien an mir feststellen - eher ganz im Gegenteil.
Dennis Baron hat ein anscheinend ziemlich amüsantes Buch über unsere Angst vor neuen Medien geschrieben. An dieser Stelle berichtet er über sein Werk "A better pencil"...
(via BoingBoing)

Ich kann`s ihnen nicht verdenken...



Mehr hier...

Jens Scholz schreibt über Nerds...

...und rückt dabei einiges gerade. In vielem, was er da schreibt, erkenne ich mich selbst. Liegt wohl daran, dass wir beide mittlerweile 40 sind.
Auch ich war ein Nerd, obwohl ich den Begriff da nicht kannte. Aber es gab Filmcharaktere, mit denen ich mich gut identifizieren konnte. Einer von ihnen David Lightman in "Wargames - Kriegsspiele". Alles was ihn interessiert, ist sein Computer und das ging mir damals nicht wesentlich anders. Computer, Filme, jede Menge Science Fiction Romane, populärwissenschaftliche Bücher und dann noch mein Spiegelteleskop für den Blick in die Sterne. Ein Träumer war ich damals und bin`s glücklicherweise auch bis heute geblieben. Dass man ein Nerd war, wusste man, nur einen Namen dafür gab`s noch nicht. Sterngucker oder Computerfreak hätte man sich damals vielleicht genannt. Aber es gefiel mir, irgendwie anders zu sein, oder das zumindest zu glauben. Bloß nicht sein wie die anderen, sich dem oberflächlichen Modediktat verweigern, Partys meiden wie die Pest, denn sie waren Zeitverschwendung. Das waren sie wirklich, denn an eine Freundin war damals, so etwa 1985 gar nicht erst zu denken - na ja zu denken schon.... Tja, aber irgendwie klappte das mit den Mädels nur schlank und in Markenklamotten und ohne ergiebige Pickelvorkommen auf Stirn und Oberkörper. Es hätte also wenig gebracht, auf einer Fete voller hipper modebewusster Durchschnittspubertierender als menschliche Kuriosität und Pointengeber allein in der Ecke rumzustehen. Außer es waren andere Nerds anwesend. Mit Sport wollte man natürlich auch nichts zu tun haben. Wer in Maschinesprache programmierte, verstanden hat, wie ein Schwarzes Loch entsteht, die Evolutionstheorie begriffen hatte, in "Krieg der Sterne" jeden Dialog mitsprechen und den Kopierschutz eines Computerspiels - damals noch verkauft auf Audiokassetten - knacken konnte, der stand weit über jenen Homo Erectus, die es irgendwie in die Jetzt-Zeit geschafft hatten, nur um sich im Zeitalter des Sprungs ins Universum ausgerechnet für Fußball statt Raumschiffe zu begeistern. Aber darüber war man nicht unglücklich. Man hockte zwar meistens in den eignen vier Wänden, doch dafür eröffnete sich einem im Kopf grenzenlose Freiheit. Vor der Tastatur des Brotkastens, oder beim Lesen eines Buches, oder während man zur Musik von Jean Michel Jarre oder Tangerine Dream im eigenen Hirn davondriftete. Nein, Jens Scholz hat recht, wenn er schreibt, dass es keinen Grund gibt, die Nerds von damals im Rückblick zu bedauern. Im Gegenteil: Man war stolz auf seine Abseitsposition, die man irgendwie eher als einen erhöhten Blick herab auf den etwas minderbemittelten Pöbel empfand. Schließlich dachte man analytisch, durchschaute die Welt, hatte alles begriffen... Nun ja, meinte damals zumindest, dass es so wäre und es war wunderbar behaglich in diesem Glauben zu leben.
Meine Nerd-Jugend war eine grandiose Zeit, so grandios, dass es mir schon damals bewusst war und nicht erst heute, im beschönigenden Rückblick, der alle Farbfehler retuschiert. Deswegen behaupte ich auch: Wer sich selbst als Nerd diagnostiziert, der sollte das nicht als pathologischen Befund verstehen, sondern als Erkenntnis, dass sein Gehirn dafür ausgelegt ist, mit sich selbst zufrieden zu sein.
Etwas das leider nicht jedem gegönnt ist.

Sehr spaciges flickr Widget...

Es zeigt die neusten Bilder auf dem Account als Cloud in der Blogroll an. Endlich mal wieder was zum spielen.
Gibt`s hier...

Roy Tanck's Flickr Widget requires Flash Player 9 or better.

Get this widget at roytanck.com

Noch eine Duisburger Cyberpunk-Nacht-Impression...

Samstag, September 19, 2009

Wenn ein toter Lachs über menschliche Gefühle nachdenkt...


Neurowissenschaftler Craig Bennett hatte die Idee für ein amüsantes Experiment. Er legte einen toten Lachs in eine fMRI Maschine, mit der normalerweise die neuronale Aktivität menschlicher Versuchspersonen sichtbar gemacht werden kann. Bennett "zeigte" dem leblosen Fisch Bilder von Menschen und forderte ihn auf, zu beurteilen, welche Emotion die Personen gerade empfinden. Ein offensichtlich sinnloses Experiment, das direkt aus einem Douglas Adams Roman stammen könnte. Doch zur Überraschung der Wissenschaftler registrierte die fMRI Maschine tatsächliche neuronale Aktivität im winzigen Gehirn des Lachs, ganz so als würde das Tier wirklich über die Bilder nachdenken.
Nein, Craig Bennett hat nicht vor, der finsteren Mottenkiste parapsychologischer Beweisexeperimente ein neues Highlight hinzuzufügen. Was das fMRI gemessen hat, war nichts weiter als zufällig im Gehirn des Fisches lokalisierte Voxel, die rein gar nichts mit tatsächlich vorhandener Hirnaktivität zu tun haben. Sie sind Ergebnis des natürlich vorhandenen Rauschens, "so als würde man 160 000 Dartpfeile werfen, von denen einige tatsächlich zufällig das Bullseye treffen", so Bennett. Tatsächlich will der Neurowissenschaftler mit seinem abstrusen Experiment demonstrieren, wie unausgereift die statistischen Werkzeuge bei fMRI Unterusuchungen sind. Hoffen wir, dass sich dieses eigentliche Resultat schneller herumspricht, als das Gerücht, dass nur tote Lachs uns wirklich verstehen. Wobei es durchaus amüsant wäre, wenn "Therapielachse in Feng Shui-Formaldehydtanks" zum Verkaufsschlager werden. Ich werde mir das mal eben patentieren lassen...
Mehr dazu in wired...

Duisburg cyberpunkig 2....

Am morgen "danach", nicht mehr so müde wie um halb zwei morgens lohnt ein zweiter Blick auf die Ausbeute der Nacht. Mehr Cyberpunk-Impressionen...

Diese Bilder kann man sich jetzt bei der Stern Foto-Community anschauen. Der liebe Speicherplatz, ihr kennt das ja...





Duisburg cyberpunkig...

Die Nächte im Landschaftspark Nord sind irgendwie anders. Lange Belichtungszeiten enthüllen einen Metroplexlook, der seinesgleichen sucht. Kein Wunder, dass ich auch heute nach Mitternacht noch dort unterwegs war. Es hat sich wieder mal gelohnt...

Diese Bilder kann man sich in meinem Album bei der Stern Fotocommunity (rechts in der Blogroll) ansehen. Der böse Speicherplatz...








Mittwoch, September 16, 2009

Very Cyberpunk...

Warum nicht ein Wohnzimmer im Steampunk Look...



Ja, so ein Jules Vernesques U-Boot hätte das gewisse Etwas. Wer mit dem Gedanken spielt, seine Bleibe um 150 Jahre in die Vergangenheit zu versetzen, der findet Inspiration dafür im Steampunk Home Blog...
(via Clockworker)

Dienstag, September 15, 2009

Blogging...

Wenn du ein wunderschönes Licht am Himmel siehst...







...könnte es Astronautenurin sein. Himmelsbeobachter berichteten letzte Woche über eine mysteriöse Leuchterscheinung. Verursacht wurde die durch das Ablassen von rund 70 kg Abwasser und Urin aus dem Space Shuttle. Das geschieht normalerweise regelmäßig, nur war in diesem Fall die Menge besonders groß, da man die Prozedur nicht durchführen konnte, während das Shuttle an die ISS angedockt war. Mehr zum Thema hier...

Steelmill at night...

Die Ausbeute einer Fotosession sollte man mehr als einmal in Ruhe unter die Lupe nehmen.


Ausgerechnet Spiegel online bespricht das Science Fiction Jahr 2009...

...in seinem Kulturteil. Es überrascht nicht, dass Autor Christoph Dallach seine Betrachtung mit dem folgenden, für die deutsche Sicht typischen Satz eröffnet: "Warum bloß gilt Science Fiction immer noch als Hobby für Minderbemittelte und Spinner?" Eine Frage, die alle hinlänglich bekannten Klischees noch einmal auf den Punkt bringt - und dabei selbst die Antwort darauf liefert. Seinen Abseitsstatus verdankt das Genre hierzulande dem weit verbreiteten Mißverständnis, das man sich als Intellektueller auf gar keinen Fall mit spinnerten Geschichten über Laserstrahlen, Roboter und fliegende Untertassen befassen darf. Dementsprechend herablassend und spöttisch fallen Kommentare in den "seriösen" Medien in der Regel aus. Dabei hat man dummerweise übersehen, dass die Groschenromanzukunftsvisionen mittlerweile einen Evolutionssprung durchlaufen haben, naturwissenschaftliche, philosophische und gesellschaftswissenschaftliche Themen aufgreifen und teilweise hochliterarisch verarbeiten. Ich würde noch weiter gehen und sagen, für Intellektuelle und solche die sich dafür halten ist die Beschäftigung mit moderner Science Fiction, die eine Perspektive auf die Welt hat wie kein anderes Genre, absolutes Pflichtprogramm.
Kein Wunder, dass Herr Dallach von der Themenvielfalt und dem Diskussionsniveau eines monströsen Sekundärwerks wie dem Science Fiction Jahr zunächst mal überrollt wird.
Doch die "Wissenschaftsvisionen" gegen Vorurteile zu verteidigen, ist überflüssig geworden. Die Genreeinteilung hat sich überholt, spielt keine Rolle mehr. Längst ist SF in den Mainstream eingesickert, hat ihn infiltiert und durchsetzt. Das liegt auch daran, dass sich Bücher einfach nicht verkaufen, wenn Science Fiction drauf steht, wohl aber, wenn von einem Wissenschafts Thriller die Rede ist. Mit dem Label SF auf Schätzings "Schwarm" oder Olsbergs "System" geklebt, hätte sich die Leserschaft angewidert abgewendet. Man darf dem deutschen Leser einfach nur nicht sagen, dass er gerade "das Spinnergenre" liest - als "Thriller" kann es es trotzdem lieben, ohne sich dabei schämen zu müssen.
Mehr zum Thema in diesem Artikel in Spiegel...

Sonntag, September 13, 2009

Bilder vom Gogbot 09...

Ein Trip nach Holland, der sich gelohnt hat. Diesmal mit deutlich mehr Highlights als im letzten Jahr. Ein ausführlicher Bericht folgt. An dieser Stelle aber schon mal einige Schnappschüsse. Darauf zu sehen unter anderem der Multimedia Künstler Stelarc beim Parallelevent in Second Life, ein Punktrabant, ein Robotdrummer, ein mutierter Zombiemutant, Abacus abgedrehte Mad Max Maschinen und vieles mehr...