Montag, August 31, 2009

Neonlines...
















Zusammenspiel von Licht und Zufall...

Ich habe da eine wirklich hochinteressante Seite gefunden...

..., die ich hier mal völlig unkommentiert verlinke. Na ja, nicht ganz unkommentiert. Nur soviel: GRÖHHHHLLL. Ach ja und am besten auch gleich den ganzen Rest anschauen. Beispielsweise den Bereich über Science Fiction Waffen. Wirklich faszinierend. Na ja, nicht unbedingt faszinierend, aber...nun ja, ich sags mal so: GRÖÖÖÖÖÖHHHHHHHHEEEEEELLLLLL. Und für nur 29 € kann man sich auch noch den Zugang zu den Bauanleitungen frei schalten lassen. Also die sind bestimmt zum Gröhlen gut...
Hier lang...

Urnengang...

Große Lust dazu hatte ich nicht. Aber auch ich habe heute versucht, Demokratie zu praktizieren. Zumindest soweit das angesichts der Optionen möglich ist. Mir missfiel die Vorstellung zu sehr, durch meine Nichtteilnahme denen in die Hände zu spielen, die für die Misere verantwortlich sind oder denen, die noch mehr Schaden anrichten würden, wenn man ihnen die Gelegenheit dazu gibt. Ob ich politikverdrossen bin? Nein, meine geringe Motivation, Kreuzchen zu machen, ist nicht die Folge von Politikverdrossenheit. Ganz im Gegenteil: Politik interessiert mich umso mehr, je älter ich werde – und sie macht mich stinksauer.
Seien wir doch mal ehrlich und sprechen es aus, wie es ist: Man erwartet von uns nicht, zu wählen, um unser aller Leben zu verbessern. In Wahrheit geht es hier nur um die Zukunft einiger Auserwählter. Kandidaten, die sich von mir erhoffen, dass ich ihnen zu einem äußerst bequemen Stühlchen verhelfe, in dem sie sich, einmal oben angekommen, für den Rest ihres Lebens keine großen Sorgen mehr um existenzielle Probleme machen müssen. Das mag erklären, warum Politiker spätestens in dem Moment, in dem sie gewählt werden, stets sofort vergessen, wie das Leben in den Niederungen des Normallebens draußen vor dem Rathaus oder Regierungsgebäude aussieht. Schaue ich auf den Stimmzettel, dann sehe ich dort nichts anderes als eine Liste von Anwärtern für ein Rundum-Sorglos-bis-zur-Rente-Paket, die mir alle das Blaue vom Himmel versprechen, um sich selbst und einen Rattenschwanz von Opportunisten in den frühzeitigen Ruhestand mit gelegentlichen Abstimmungen – meistens genutzt zum Einkleben von Fußballbildchen - zurückzuziehen.
Nein, echte Optionen konnte ich auf meinem Stimmzettel nicht ausmachen. Was bleibt, ist allein die Möglichkeit, Schadensbegrenzung zu betreiben. Genau das sagte ich auch den schmunzelnden Damen hinter der Urne. „Dreimal das kleinste Übel bitte.“ Immerhin konnte ich so dazu beitragen, dass Politwirrköpfe mit Hang zu braunen Uniformen, Landschaftsmalerei und Autobahnbau keinen Unfug anstellen können. Das ist allerdings auch die einzige Genugtuung, die ich angesichts des Wahlergebnisses verspüre. Ansonsten bleibt alles genauso, wie es sowieso schon war.
Ich leg mich wieder hin…

Sonntag, August 30, 2009

Noch ein paar Impressionen aus dem Stahlwerk...

Aufnahmen, die mir gerade erst beim zweiten Durchschauen aufgefallen sind.


Schräge Bildmanipulationen...

..von Erik Johansson. Der Mann hat Humor und damit kann man mich beeindrucken. Mehr von ihm auf seiner Website...

Industrial Fotoshooting im Landschaftspark Nord...

Perfekter blauer Himmel und Dauer-Reggae-Beschallung vom Jam-City-Festival unten auf der Bühne des Landschaftspark sorgten heute Abend für einen angenehmen Schwebezustand, der bis jetzt anhält. Es sind sogar ein paar ganz brauchbare Bilder dabei rausgekommen.











Samstag, August 29, 2009

Der japanische Zivi ist ein Roboter...











Japan sieht ein Problem auf sich zukommen: Die Zahl pflegebedürftiger Menschen wird immer größer und schon bald wird es nicht mehr genug junge Menschen geben, um den Bedarf an Krankenschwestern und Pflegern zu decken. Roboter könnten eine Lösung darstellen. Neuste Entwicklung ist der RIBA, der Robot for Interactive Body Assistance. Er kann Patienten mit einem Gewicht von bis zu 61 Kilogramm heben, ins Bett legen, auf einen Rollstuhl oder eine Toilette setzen. Außerdem erkennt er Gesichter und kann einfache gesprochene Befehle ausführen. Klingt sehr futuristisch, bedeutet für meine Generation aber wohl nichts anderes, als dass wir uns, wenn es denn mal so weit ist, nicht mal mehr an einer knackigen jungen Krankenschwester erfreuen können. Aber um ganz ehrlich zu sein, vermute ich sowieso, dass unsere Krankenkassen uns in dem Alter einfach nur noch die Spritze anbieten werden.
Mehr zum RIBA hier...

Ich bin übrigens zurück vom Gardasee....
















...und noch immer völlig übermüdet, was nicht nur auf die 14stündige Busfahrt zurückzuführen ist. Leider blieb mir keine Zeit für eine wirklich gezielte Fotojagd, obwohl die Gegend ganz bestimmt einiges zu bieten gehabt hätte. So sind nur einige wenige Schnappschüsse herausgekommen, die es wert wären, sie sich noch mal etwas genauer anzuschauen. Das gilt leider ganz besonders für Venedig. Hier bestätigte sich einmal mehr meine tiefe Abneigung gegen Führungen. Ich hasse es wie die Pest, wenn man mir sagt, wo ich gerade hinschauen soll und mich dann mit Informationen überschüttet, die ich gar nicht will. Ich hatte das zweifelhafte Vergnügen, mir das genau das zwei Stunden (!) lang antun zu müssen - nein, natürlich nicht freiwillig - und mich danach noch mit den Bezahlungsmodalitäten für den unfreiwilligen Kulturmarathon herumschlagen zu dürfen. So blieb dann gerade mal ein sehr knappes Stündchen, um die Stadt auf eigene Faust zu erkunden, die Rückfahrt war nämlich schon für 16 Uhr angesetzt. Sicher, meine Erwartungen sind geprägt vom klassischen Kino. Menschenleere Gassen, Nebelfetzen über den Kanälen, seltsame Gestalten hinter bizarren Masken, die von Schatten zu Schatten huschen. Doch das mysteriöse Venedig von einst hat heute den Charme der Cranger Kirmes. Wer irgendeine der berühten Sehenswürdigkeiten fotografiert, muss davon ausgehen, dass er bei der unglaublichen Dichte an Touristen gleich die Bevölkerung von halb Wanne Eickel mit im Bild hat. Gebäude die restauriert werden, verhängt man mit riesigen Werbeplakaten, so dass die Seufzerbrücke momentan aussieht, als würde sie in einem gewaltigen himmelblauen Turnschuhkarton darauf warten, endlich ausgepackt zu werden. Sehr schade. Gerade von Venedig hatte ich mir einige besonders interessante Motive erhofft.
Davon abgesehen bin ich natürlich ohnehin nicht der klassische Italientourist. Tagsüber würde man mich bevorzugt in der Nähe einer Hochleistungsklimaanlage finden, vor mir einen eingeschalteten Laptop. Strahlen tanken am Strand ist nix für mich, auch wenn der Trend bei den Durchschnittstouris ganz klar zur Melanomzucht geht. Das abendliche Italien gefällt mir da schon viel besser. Cappuccino, Pasta, chillen in der ersten Reihe einer Bar oder eines Cafes und die Nachtschwärmer an sich vorbei ziehen lassen. So kann man leben.
Mal schauen, vielleicht lässt sich so ein Programm ja in den nächsten Ferien mal durchziehen.

Es gehört einfach zum Sommer: Das Loch Ness Monster...

Dieses Jahr schwimmt es allerdings nicht mehr vor das Objektiv einer schlecht justierten Touristenkamera, sondern gibt sich zeitgemäß im Internet die Ehre. Dort will man es per Google Earth ausgemacht haben. Was da im Wasser treibt, sieht aber kaum wie ein Plesiosaurier sondern eher wie ein Riesenpantoffeltierchen aus. Nun, es war wohl auch der Zeit, das klassische Monsterdesign etwas zu überarbeiten. Mehr Informationen gibt`s hier...

Sonntag, August 23, 2009

Ab morgen werde ich nicht mehr bloggen...

..., selbstverständlich nur für die nächsten fünf Tage. Aber ich werde ab und zu ans Bloggen denken. Beim Betrachten eines unglaublich farbenfrohen Sonnenuntergangs über dem Gardasee. Bei einer exzellenten Portion Pasta in Verona. Oder während ich in Venedig einen Espresso zu mir nehme. Und ich werde fotografieren. So oft wie irgend möglich.
Nur kein Neid. Verdient ist verdient.

Reisevorbereitungen...

Unterhosen, Socken und am wichtigsten: MP3 Player laden. Tonspion kann dabei ziemlich hilfreich sein. Werde nachher Gelegenheit haben, mich durch jede Menge neuer Songs zu hören. Es wird definitiv hochelektronisch werden, während ich langsam gen Morgengrauen und Süden drifte. Zu meinen Reisebegleitern gehören Zoe Keating, Paul van Dyke und Moby. Zur Reise später mehr...

Sprawlnight













Noch ein Bild, das am letzten Freitag entstanden ist. Aufgenommen von der Spitze der Halde Rungenberg aus. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob das der Stadtteil Gelsenkirchen-Buer ist.

Wo treffen sich Science Fiction Autoren?

















Klar, auf einem Irish Folk Festival so wie dem in Langenfeld. Tatsächlich nur reiner Zufall, dass Uwe Post und ich uns dort über den Weg gelaufen sind. Was übrigens damit konizidiert, dass wir gerade auch zusammen in der aktuellen Ausgabe des GEE Magazins vertreten sind.
So ganz zuhause fühle ich mich als Trip Hop/Elektronik/Rock Hörer beim Irish Folk zwar schon lange nicht mehr - irgendwann Mitte der 90er hab ich endgültig einmal zu oft Clannad gehört - , war aber trotzdem ein toller Nachmittag. An dieser Stelle allerdings ein kleiner, ganz dezenter Hinweis an den Veranstalter. Wer 17 Euro Eintritt verlangt, der sollte nicht ernsthaft die Frechheit besitzen, seinen Zuschauern das Mitbringen eigener Getränke zu verbieten. Sonst kommt noch irgendwer auf die Idee, das Zeug über den Zaun zu schmuggeln. Oder besser noch zu werfen. Vielleicht mit nem großen Katapult auf dem Parkplatz? Wäre doch irgendwie stilecht. Aus Protest habe ich übrigens nichts gegessen. Und ich esse normalerweise viel. Das habt ihr jetzt davon...
Ach ja, was Uwes T-Shirt angeht: Ich tendiere ja zu der Annahme, dass die Neanderthaler die Schlauen waren. Das würde erklären, warum heute nur noch Bekloppte das sagen haben und keiner auf die hört, die es besser wissen.
Uwe hat drüben im Upcenter auch noch was dazu zu sagen. Danke fürs Foto übrigens.

Samstag, August 22, 2009

Minibildschirme auf Papier werden real...

Das Fernsehblatt "Entertainment Weekly" soll ab September winzige Bildchirme enthalten, auf denen Werbevideos angezeigt werden. Die Filme laufen auf einem beigehefteten 2,7 Zoll-Display und können bis zu 40 Minuten lang sein. Wegen der hohen Produktionskosten wird das Heft mit der exklusiven Beilage zunächst nur in New York und Los Angeles erhältlich sein. Mehr zum Thema im inquirer...

Ein Abend auf der Halde Rungenberg in Gelsenkirchen Buer...




























Leider kein Fototermin, der von großem Erfolg gekrönt wurde. Windböen zerrten an der Kamera und haben praktisch alle Aufnahmen mit Langzeitbelichtung verwackelt. Wenigstens sind mir noch einige wenige Schnappschüsse eines fulminanten Sonnenuntergangs geglückt.

Freitag, August 21, 2009

Die kürzeste Story, die ich je geschrieben habe...















...erscheint nächste Woche in der aktuellen Ausgabe der GEE (Games Entertainment Education) im Rahmen eines Specials über die Zukunft der Videospiele. Alles unter dem Titel "Morgen Kinder, wird`s was geben". In "Symbionten" haben ich mir ein paar Gedanken darüber gemacht, wie der Job des Profi-Gamers in einigen Jahren aussehen könnte. Dafür musste ich mich allerdings auf bescheidene 3000 Zeichen einschränken. Für mich eine echte Herausforderung. Mit dabei außerdem Stories von Uwe Post, Claudia Kern, Frank Hebben, Karla Schmidt und Bernd Frenz. Das Heft kann man übrigens auch schon auf der Games Com in Köln in die Finger kriegen...

Donnerstag, August 20, 2009

"Invizimals" - Kreaturenjagd im eigenen Wohnzimmer...

Augmented Reality ist wahrscheinlich einer der momentan wichtigsten Trends bei Games. Auf der Gamescom kann man sich derzeit unter anderem "Inivizimals" ansehen. Das Game läuft auf der PSP. Über eine zum Spiel gehörende Webcam wird die Umgebung aufgenommen und die Kreaturen ins Bild eingblendet. Der Spieler kann so im eigenen Wohnzimmer auf Monsterjagd gehen. Hat was.
Mehr dazu hier in der Netzeitung...

Dienstag, August 18, 2009

Noch ein Bild von der Tetraeder Halde...

Nach Steampunk kommt Atompunk...












Am 12. September 2009 werde ich im holländischen Enschede sein. Denn dann steigt dort wieder das Gogbot Kunst und Musikfestival. Nachdem sich 2008 alles um Steampunk drehte, steht das Festival diesmal unter dem Motto Atompunk. Bruce Sterling beschreibt Atompunk in einem Posting seines Blogs auf wired als "streng prädigitale Periode die den Modernismus der Jahrhundertmitte beinhaltet aber auch den Geist des Atom- und Raumfahrtzeitalters und ganz besonders jede Menge Kommunismus und Kommunismus-Paranoia". Es wird diverse Künstler, Kunstaktionen, Performances, Musiker und DJs zu sehen geben. Gleich am Donnerstag, den 10. September geht es los mit einem Atompunk Special von Alec Empire (Atari Teenage Riot). Klingt verdammt vielversprechend.
Auch in diesem Jahr wird es gleichzeitig zum Realfestival eine Parallelveranstaltung in SecondLife geben. Mehr Informationen hier auf der Festivalseite und hier bei den Machern des SL-Events...
Frage: Ist Cyberpunk- oder Steampunkbloggervolk anwesend? Arme hoch!

Bitterschlag macht eine Turmlesung...

...und zwar am kommenden Sonntag zwischen 13 und 14 Uhr auf der Besucherplattform auf dem Hochofen 5 im Duisburger Landschaftspark Nord. Leider kann ich selbst nicht dabei sein, aber es lohnt sich zweifellos, schon allein der Kulisse wegen. Mehr Infos hier auf der Website von Bitterschlag...

Sonntag, August 16, 2009

Der feuchte Traum der Zensurpolitiker...

So soll das mit den Internetkontrollen demnächst laufen.
(Gefunden bei Burks)

Zombifizierung mathematisch...

Philip Munz, Ioan Hudea, Joe Imad and Robert J. Smith von der Universtät Ottawa haben ein mathematisches Modell der Zombifizierung der Weltbevölkerung entwickelt. Klingt nach Unfug ergibt aber eine brauchbare Simulation für die Ausbreitung einer Infektionskrankheit. Mit dem Unterschied, dass Tröpfcheninfektionen in diesem besonderen Szenario keine Rolle spielen. Hier kann man ihre wissenschaftliche Arbeit zum Thema downloaden.

(via BoingBoing)

Samstag, August 15, 2009

Der Himmel über der Villa Kueperpunk...

Zwei Aufnahmen, die ich heute Abend gemacht habe. Die Belichtungszeit betrug 30 Sekunden bei einem ISO Wert von 800. Daher auch das Rauschen. Auf dem oberen Bild ist der Sternenhimmel im Zenit zu sehen mit einer feinen Satellitenspur in der rechten Bildhälfte. Das untere Bild zeigt den großen Wagen. Schön deutlich der Doppelstern Mizar Alkor in der Mitte der Deichsel. Ihn verwendete man in früher Vergangenheit als Augenprüfer. Wer erkennen konnte, dass es zwei Sterne sind, dessen Augen mussten gesund sein. Und hier noch ein kleines Rätsel: Wer errät, was den Lichtschein links unten im Bild erzeugt? Kleiner Tipp:Übermorgen wird er bei weitem nicht mehr so hell sein...



Irgendwie nimmt Jim Hance die Sache nicht richtig ernst...

Filmklassiker beispielsweise. Die verwurstet er in seinen Bildern bevorzugt zu Star Wars Popkultur Mashups. Mein Favorit: Seine Version der legendären Flugzeug vs Cary Grant Verfolgungsjagd in "Der unsichtbare Dritte". Mehr davon auf seiner Website...
(via io9.com)

Aus irgendeinem Grund wird auf dem Mars wesentlich mehr Methan erzeugt und vernichtet als auf der Erde...

Ursache dafür könnten geologische Prozesse sein - das oder biologische Aktivität? Mehr zum Thema hier bei BBC...

Lokaltermin am Tetraeder - Der zweite Versuch...

Nachdem die Bildausbeute am Mittwoch dank Bewölkung sehr mager war, habe ich heute den zweiten Versuch unternommen, oben auf der Tetraederhalde in Bottrop ein paar interessante Bilder zu machen. Diesmal bei wolkenlosem lediglich etwas dunstigem blauen Himmel. Der eine oder andere Beobachter wird sich wohl darüber gewundert haben, warum ich mit einer Taschenlampe in der Hand etwas aufführe, das von weitem wie ein Regentanz ausgesehen haben muss. Der Betrachter der Bilder unten wird verstehen, wovon ich gerade rede. Diesmal habe ich mich außerdem selbst mit aufs Bild gebracht - ich bin sozusagen oben auf der Halde erschienen, aber nicht vollständig materialisiert.
Kaum zu glauben, dass so früh aufstehen soviel Spaß machen kann...

Nachtrag zum Bild ganz unten: Da sich hier vor allem technophiles Volk tummelt, brauche ich es wahrscheinlich nicht zu erklären. Das Bild mit meinem Namenszug ist entstanden, indem ich noch bei Dunkelheit 30 Sekunden belichtet habe und dabei vor der Kamera meinen Namen mit einer Taschenlampe in die Luft geschrieben habe. Für Kueperpunk hätte der Platz leider nicht so ganz gereicht...




Freitag, August 14, 2009

Der WiFi-Herzschrittmacher...

...tut was jeder gewöhnliche Schrittmacher tut. Er kontrolliert den Herzschlag des Patienten. Zusätzlich ermöglicht er aber auch die Fernüberwachung des Patienten, denn er übermittelt alle relevanten Daten ins Internet.
Mehr zum Thema hier...

Case Schnabel - Second Life Fluchthelfer...

Es wäre sicherlich falsch, zu behaupten, Second Life sei tot. Auf amerikanischen SIMs wie Caerleon herrscht nach wie vor große Aktivität. Davon kann in der deutschen SecondLife Szene keine Rede mehr sein. Die ist zwai Jahre nach dem großen Hype nur noch ein Schatten ihrer selbst und schlummert im Beinahe-Koma. Sims verschwinden und immer mehr User weichen auf alternative Grids aus. Den Hintermännern der Talentraspel ist das nicht entgangen und sie bieten nun einen Umzugsservice für Second Lifer an, die ihr Hab und Gut rüber in eine OpenSim schaffen wollen. Zum Beispiel ins OpenNeuland. Mehr Infos hier bei IT&W...

Das wollte ich schon immer wissen...

The Zombie Bite Calculator

Created by The Oatmeal


Ich gehe allerdings davon aus, dass ich auch im zombifizierten Zustand weiter italienisches und chinesisches Essen bevorzugen würde. Diese großen schweren Fleischportionen kriege ich nicht jeden Tag runter. Aber es gäbe so einige Gestalten, die ich aus Prinzip verkonsumieren würde. Ganz oben auf meiner Zombie Wunschspeisekarte findet man Politprominenz und Unkulturschaffende (Schlechte Musiker oder Sportler beispielsweise). Trotz Zombifizierung verliert man ja nicht unbedingt seinen guten Geschmack. Falls mir so ein Zielmenü zufällig über den Weg läuft, würde es mir ein Vergnügen sein, die Welt durch Essen ein bißchen schöner zu machen. Und glücklicherweise muss man sich als Zombie ja keine Gedanken mehr um ernährungsbedingte Krankheiten machen.

Donnerstag, August 13, 2009

Wie leicht man doch Follower gewinnen kann...

Da schimpfte ich gestern über ein Interview im ZDF Morgenmagazin zum Thema "rechtsfreier Raum Internet", da gesellt sich noch am selben Abend der Twitterableger des Morgenmagazins zu meinen Followern. Ich drehe das mal logisch um: Wenn ich will, dass mir irgendwelche Macher aus dem Medienbereich folgen, zum Beispiel 3 Sats Kulturzeit oder der Discovery Channel, dann muss ich hier nur mal kräftig schimpfen? Würden sie mir followen, wären sie als Konsequenz in Zukunft deutlich besser informiert. Damit würden sich natürlich auch die Inhalte ändern. Ich könnte also durch Nörgeln wirklich die Programmqualität verbessern. Wahnsinn, ich bin ein Genie...

Potthorizont landet auf Stern Fotostrecke...














Wie berichtet bin ich jetzt seit einigen Wochen registriert bei der Stern View Fotocommunity. Beim Einloggen vorhin stieß ich auf eine neue Systemnachricht. Eins meiner Bilder hat es doch tatsächlich in eine Stern Fotostrecke geschafft. Nein, nicht im Heft natürlich, aber auf der Website. Wer dort auf "Reise" klickt findet auf der Seite "Das Beste vom Wetter", eine Fotoserie in 42 Bildern. Eins davon mein "Potthorizont". Den habe ich vor rund vier Wochen auf der Westseite der Halde Hoheward geknippst. Den Fotografen freuts.
Hier gehts zur Fotostrecke...

Mittwoch, August 12, 2009

Die CDU will zum Mond...

...so lautet eine Überschrift im Spiegel online, auf die heute Morgen mein verblüffter Blick fällt. Die Damen und Herren der Christdemokraten wollen also zum Erdtrabanten? Eine exzellente Idee, wie ich finde, denn da gehören sie auch hin. Peter Hintze von der CDU will 1,5 Milliarden Euro in eine Mondmission investierten und so neue Arbeitsplätze schaffen und Gefahren von der Erde abwenden. Beides - und vor allem letzteres - könnte durch einen Kollektivflug des Raumschiff CDU mit der versammelten Mannschaft an Bord ja auch tatsächlich geschehen. Zwar hat Herr Hintze ursprünglich an eine unbemannte Mission gedacht, aber fürs selbe Geld kriegen wir mit Sicherheit auch den harten Kern seiner Partei mindestens in die Umlaufbahn der Erde, wenn nicht sogar direkt auf den Mond. Nur eben nicht wieder zurück, aber seien wir mal ehrlich, es ist dieses kleine Detail, das den CDU Mondflug ja auch erst so reizivoll macht. Ich muss zugeben, Herr Hintzes Vorschlag beeindruckt mich und würde mich tatsächlich verleiten mein Kreuzchen ausnahmsweise bei den Christdemokraten zu setzen. Aber eben nur dieses eine Mal.
Leider fällt das CDU Mondprogramm aber wie so viele andere Zukunftsprojekte - "ich schaffe vier Millionen Arbeitplätze" - unter die Rubrik Wahlversprechen oder besser "Mythen und Märchen", wie man früher sagte. Die deutsche Mondlandung ist ein klassisches Beispiel dafür, wie Politiker Wählern das Blaue vom Himmel versprechen, nur um gewählt zu werden. Heiße Luft eben, aber nicht genug davon, um damit eine Rakete anzutreiben.
Ich schau mir jetzt noch mal "Outland - Planet der Verdammten" an und stelle mir vor, die Bergarbeiter auf dem Jupitermond wären alle ehemalige CDU-Politiker...
Mehr zum Thema in diesem Artikel im Spiegel...

Lokaltermin am Tetraeder in Bottrop...

Heute morgen wieder mal um 3.40 Uhr aufgestanden und das trotz wenig optimistischer Wettervorhersage. Leider wurde die frühmorgendliche Tortur von Aufstehen, Anfahrt und Aufstieg zum Bottroper Tetraeder nur mit einigen wenigen Bildern belohnt. Die Sonne zog es vor, sich heute Morgen nicht zu zeigen, der erhoffte Sonnenaufgang fand hinter einem Wolkenvorhang statt. Tja, man kann nicht immer Glück haben. Hier ein paar Aufnahmen von heute früh.




Dienstag, August 11, 2009

Deswegen sollte man den PC nie aufschrauben...

Der Hamster könnte aufwachen...






















(via bitsandpieces.us)

Der Internetausweis...

...ist nach Vorratsdatenspeicherung und Zensur der nächste große Wunsch auf der Liste unserer Damen und Herren Politiker. Zwar wird er bislang nur dezent hier und dort geäußert, aber das bedeutet nichts anderes, als das man es haben will - selbstverständlich ohne selbst zu wissen, wie das ganze technisch umsetzbar ist. Unseren schlauen Abgeordneten ist offensichtlich nicht bekannt, dass sich jeder Internetnutzer sowieso jederzeit im Internet allein durch seine IP-Adresse ausweist. Und über die ist es nach Einführung der Vorratsdatenspeicherung möglich, jeden Internetnutzer zu identifizieren. Mit jeder neuen Forderung stellen unsere Politiker peinliche Wissensdefizite zur Schau. Und ausgerechnet in den Themenbereichen , von denen sie rein gar nichts verstehen, treffen sie Entscheidungen über die Köpfe derer hinweg, die wirklich wissen, worum es geht. Das kann nur schiefgehen.
Mehr zum Internetausweis hier im Golem...

Schöne Idee...

...die Schäuble Plakat Remixe. Eine Idee von Netzpolitik.org Sogar das hochinformierte ZDF Morgenmagazin wurde auf die Aktion aufmerksam - und zeigt sich geboten betroffen.
So mancher Politiker sehnt sich wohl mittlerweile nach dem alten politischen Kabarett. Die Kabarettisten von einst waren zwar nicht weniger giftig, aber sie konnten nicht so schnell reagieren wie die Blogger von heute und erreichten nicht die Streuwirkung von Blogs, Websites und Foren.
Mittlerweile hat man versucht Netzpolitik.org für die Plakatmanipulationsaktion abzumahnen. Allerdings ohne jede juristische Grundlage, denn noch ist Satire Satire und nicht strafbar.

Ich halte nichts von Blondinenklischees, aber...

Das ZDF Morgenmagazin führt ein Gespräch mit einer ungewöhnlich jungen Spiegelredakteurin (Gestern noch Redakteurin bei der Schülerzeitung Unterpuckelsheim, heute schon beim Spiegel?) zum Thema Recht im Internet (Warum will das ZDF sein frühstückendes und schlagerhörendes Publikum, das nur auf Rezepte, Gewissensberuhigungsdiäten oder Prominentenklatsch lauert, eigentlich so früh am Morgen mit abstrakten Themen überfordern? Die lesen nicht Spiegel, die lesen Bäckerblume). Die junge Dame sondert in nur wenigen Sekunden deutlich mehr Blah ab, als ein de Maiziere und beweist dabei die Eloquenz einer Kandidatin beim Schönheitswettbewerb, die man nach ihrem größten Wunsch befragt ("Weltfrieden", kicher...) . Eine Frage drängt sich auf: Machen die beim Spiegel keine Einstellungsgespräche und wenn ja nach welchen Kriterien? Solchen völlig unreflektierten, komplett substanzlosen Schwachsinn erwarte ich nicht von einem Profi aus der Medienbranche. Oder doch? Von welchen Gewaltdarstellungen ist hier die Rede? Ist damit die Berichterstattung aus Kriegsgebieten gemeint, Nachrichten im Allgemeinen, oder Filmausschnitte bei Youtube? Verstehe ich das jetzt richtig, dass hier gerade eine Journalistin nach Einschränkung der Pressefreiheit ruft?
Das Video verlinke ich hier nicht, das kann man sich drüben bei netzpolitik.org ansehen...

Etwas Furchtbares ist geschehen...



Alles nicht so einfach...



Versuch war es wert...

Bei klarem Wetter hätte ich mich in diesen Minuten auf den Weg zum Bottroper Tetraeder gemacht. Lohnt leider nicht, über dem Pott liegt eine geschlossene Wolkendecke. Schade.

Montag, August 10, 2009

Das Internet muss stärker kontrolliert werden...

...so fordert es Kanzleramtschef Thomas de Maiziere und weist uns damit auf einen Missstand hin, der langsam gefährliche Formen annimmt. Damit meine ich nicht etwa das von ihm beanstandete gerade noch ansatzweise informations- und meinungsfreie Internet, sondern die zunehmenden Interventionen von Seiten computeranalphabetischer Politiker. Die nutzen mit steigender Frequenz Schlagworte aus dem Tal der Ahnungslosen, um sich mit sinnfreien aber energisch vorgetragenen Einschränkungs- und Verbotsforderungen vor den ebenfalls ahnungslosen Stammtischwählern zu profilieren. Herr Maiziere prophezeit, dass wir "im Internet bald Scheußlichkeiten erleben, die jede Vorstellungskraft sprengen." Na so schlimm, wie der derzeitige politische Mummenschanz kann`s ja eigentlich nicht mehr werden. Da hält mal wieder einer unserer Damen und Herren Entscheidungsträger das Web für einen rechtsfreien Raum und will vor lauter Verbotswut aus dem Parlament einen ebensolchen machen.
Mit seiner Einschätzung des Internets offenbart Herr de Maiziere nur eins: Völliges Unwissen seinerseits. Mittlerweile ist sich doch wirklich jeder Internetnutzer darüber im Klaren, dass der vermeintliche Schutz durch Anonymität eine gefährliche Illusion ist Das Recht gilt auch im Internet und wer meint, dort Übles tun zu müssen, muss mit Konsequenzen rechnen - nun ja vielleicht abgesehen von den Übeltätern, die für die diversen Politiker- und Parteienhomepages verantwortlich sind. Maizieres Forderung nach "Verhaltensregeln für das Internet" sind politisches Blah Blah, dass sich nicht mal mehr die Mühe gibt, nicht wie Blah Blah zu wirken. Es erinnert an den Kommentar eines übereifrigen Musterschülers der unbedingt noch etwas Schlaues von sich geben möchte, nachdem er sämtliche Gelegenheiten, etwas Sinnvolles zu sagen, verpasst hat. Lieber Herr Maiziere: Solche Verhaltensregeln sind schon lange bekannt. Man bezeichnet sie auch als Netiquette. Davon abgesehen ist das Internet so rechtsfrei oder auch nicht rechtsfrei wie unsere reale Umwelt auch. Es hat allerdings im Gegensatz dazu ein viel besser funktionierendes Gedächtnis in Gestalt von Websites, Blogs und Wikis. Das, was dort bereits zu finden ist, behagt nur wenigen der Damen und Herren Politiker und nur allzu gern würden sie nun den Apparat entwickeln mit dem sie denen, die ihnen offen die Meinung sagen, endlich das Maul verbieten können. Sie fragen nach Benimmregeln im Netz? Hier die zehn wichtigsten für surfende Politiker:

1. Informations- und Meinungsfreiheit im Internet sind oberstes Gebot. Wir respektieren andere Meinungen und versuchen sie nicht zu unterdrücken, beispielsweise in dem wir das Medium dafür bis in die völlige Funktionsuntüchtigkeit reglementieren.

2. Wer sich über das Internet ein Urteil bilden will, sollte das Medium genau kennen. Oder wie wir sagen: Read the fucking manual, damit du weißt wovon du redest.

3. Wir verstopfen das Internet nicht mit Informationsmüll, bespielsweise völlig sinnlosen Äußerungen über Themen, von denen wir nichts verstehen.

4. Eine Chattern wohl bekannte Regel: Erst denken, dann schreiben.

5. Informationen werden niemals unkritisch übernommen, sondern stets durch eine Recherche zumindest abgewogen und wenn möglich auch verifiziert.

6. Man poliert nicht an Wiki Einträgen herum, die der eigenen Person gewidmet sind, nur um unschöne Flecken auf der eigenen Weste auszubleichen - oder welche auf der des Konkurrenten zu hinterlassen.

7. Wenn mehrere tausend Menschen eine online Petition gegen dies oder jenes unterschreiben, dann wäre es dringend an der Zeit, dies oder jenes noch einmal genauer zu überdenken. Ignoranz wird im Internet als sehr verachtenswert verstanden.

8. Auch das Internet ist demokratisch. Wir treffen Entscheidungen, die die Gemeinschaft betreffen, nicht über die Köpfe anderer hinweg.

9. Die Verfassung gilt auch im Internet.

10. Auch Parteien haben Spammails jeder Art zu unterlassen.

Bettina Winsemann hat sich in einem Artikel in telepolis ebenfalls Gedanken dazu gemacht...

Selbstgebauter Helikopter


Dieser chinesische Bauer hat sich den Traum vom Fliegen in Eigeninitiative erfüllt. Er baute kurzerhand selbst einen Helikopter aus Holz und Stahlröhren mit einem Motorradmotor als Antrieb. Die nötigen Grundlagen beschaffte er sich per Handy aus dem Internet. Insgesamt hat die Maschine einen Materialwert von 1600 US Dollar. Wenig überraschend haben die chineischen Behörden den Betrieb des Fluggerätes sofort untersagt.
Mehr Informationen hier...

Wo Science Fiction Autoren schreiben...

Die Schreibzimmer amerikanischer Science Fiction Autoren in dieser Bilderserie.
(via Neatorama)

Wie die Liebe der Zukunft aussehen könnte. Drei Szenarien...

...wie sie die Science Fiction Literatur beschreibt:

-Polygamie - oder auch serielle und parallele Monogamie genannt.
-Völlige Auflösung alter Beziehungsstrukturen durch einen deutlich über 50% wachsenden Anteil von Männern an der Bevölkerung.
-Die Neo Courtly Love - ein Wiederaufleben der mittelaterlichen Zweckehe, die soziale Sicherheit bietet, während die Liebe dabei keine Rolle spielt.

Mir persönlich fehlen da Wunschszenarien wie "Robinson auf dem Planet der vereinsamten Playboybunnies" oder ähnliches.
Mehr dazu in diesem Artikel auf io9.com...

Sonntag, August 09, 2009

Höhere Rente für Raucher und Übergewichtige?

Eine hervorragende Idee, wie ich finde. Ja, es sind doch gerade sie, die in den wenigen Jahrzehnten ihres Lebens die Wirtschaft unterstützen, sie durch ihren unermüdlichen Konsum fördern und zumindest Zigaretten- und Lebensmittelindustrie am Leben erhalten. Raucher und starke Esser behalten nichts für sich, sie führen Geld sofort in den Wirtschaftskreislauf zurück, ohne dabei für sich selbst viel zu fordern, außer etwas Rauch in der Lunge, Fett auf den Hüften oder beides. Soviel Einsatz soll jetzt belohnt werden. Wer mehr als 15 Zigaretten raucht oder stark übergewichtig ist, der kann nun spezielle Rentenversicherungen für Risikokandidaten mit begrenzter Lebenserwartung abschließen. Was unschön klingt kann sehr vorteilhaft sein. Denn die Risikorentenversicherungen schütten monatlich deutlich höhere Beträge aus. Manchmal sogar doppelt so hoch wie bei den Paketen, die sich an "gesunde" Kunden richten.
Klingt in meinen Ohren doch sehr viel besser als durch Krankenkassen verhängte Sanktionen gegen "Fettleibige". Solche provokativen Ansätze gefallen natürlich dem Durchschnittshering, der die eigene Schlankheit fälschlicherweise dem regelmäßigen Training zuschreibt. Regelmäßiges Training bedeutet bei den meisten dieser Leute übrigens einmal pro Woche ein paar Meter rennen und mit einem Handtuch um den Hals an der Cocktailbar eines Fitness-Centers gesehen werden.
Was ich mich allerdings frage ist, was geschieht, wenn Risikopatienten, die das Rundum-sorglos-Sterben-Paket abgeschlossen haben, einfach nicht sterben wollen? Schauen dann freundliche Herren in schwarzen Anzügen vorbei und weisen einen lächelnd auf das Kalenderdatum hin? "Herr Meier, es ist schon Januar 2028. Wir hatten eigentlich nur bis November 2025 mit ihnen gerechnet. Wenn sie sich entschliessen könnten, in den nächsten Tagen...nun ja, ich lasse ihnen einfach mal diese kleinen Tabletten mit dem Totenkopf drauf da."
Mehr dazu in diesem Artikel in Spiegel...

Kleiner Nachtrag: Es gibt etwas, das ich hasse: Wenn man versuchen will, Menschen vorzuschreiben, wie sie zu leben haben. In unserer scheinbar selbstbestimmten Gesellschaft geschieht das beispielsweise unter dem Deckmäntelchen von Gesundheitsbewusstsein und Körperkult. Ich kann auf die Palme gehen, wenn ich gertenschlanke Trainerinnen sehe, die moppeligen jungen Frauen einreden wollen, wie sie ihre Lebensweise zu verändern haben - und dabei unerwähnt lassen, dass die eigene Topfigur nicht wirklich auf Jogging, Aerobic oder sonst irgendeinen Scheiß zurückzuführen ist, sondern auf den entsprechenden Stoffwechsel, den die Natur leider nicht jedem einbaut. Klar kann man an sich arbeiten. Aber die Ideale, mit denen man uns vor der Nase herumwedelt, sind nur mit einem Energieaufwand erreichbar, der jede andere Art von Selbstverwirklichung im Keim ersticken würde. Und das kann es doch nicht wert sein, oder?
Wir entwickeln da eine neue Selbstmaßregelungskultur und präsentieren uns scheinbar selbstkritisch. Interessanterweise bezieht sich diese Selbstkritik aber immer nur auf Oberflächlichkeiten. "Oh, nein, dieses Eis heute geht gar nicht mehr, ich hab`s mir viel zu gut gehen lassen im Urlaub. Und trainieren war ich auch nicht." oder schlimmer noch: "Ich bin schon wieder ganz blass, ich muss dringend auf die Sonnenbank."
Scheiß aufs Trainieren und die Sonnenbank, friss das Eis, genieß das Leben und tu was für das Innere deines Kopfes. Musste mal gesagt werden.

Samstag, August 08, 2009

"Second Skin" - Die Dokumentation über MMORPG-Gamer kann jetzt komplett online angeschaut werden...














...und zwar bei SnagFilms.com. Allerdings nur bis zum 13. August.
(via Nerdcore)

Der Cyberpiper...



...tritt in SecondLife auf. Er zeigt sich allerdings auch real und das mittlerweile international bei Konzerten von Berlin bis New York (ja, ich rede von den realen Städten). Case Schnabel hat den Cyberpiper mehr als einmal auf eine seiner Sims eingeladen. Demnächst wird er dann auch ein Gastspiel in Schnabels OpenNeuland geben. Wer sich einen Eindruck verschaffen will, der sollte einen Blick auf diesen Videomitschnitt des Cyberpiper Auftritts auf dem Musikfestival in Mezieres werfen...

Freitag, August 07, 2009

Lesung am 17.11 im Planetarium Erkrath...













Am 17. November habe ich die Ehre gemeinsam mit Uwe Post, Nadine Boos, Michael Iwoleit und Horst Pukallus im Planetarium Erkrath an einer Science Fiction Lesung teilzunehmen. Mit einer von mir eigens für die Veranstaltung geschriebenen Story. Vor einigen Jahren war ich schon mal als Zuhörer bei einem Auftritt von Nik Tyndall im Erkrather Plantarium. Natürlich unter eingeschaltetem Sternenhimmel. Das perfekte Ambiente für eine Science Fiction Lesung. Freu mich sehr darauf.
Mehr Infos und Kartenreservierung auf der Website des Planetariums...

Metroplex...

Diese beiden Bilder sind ebenfalls heute Morgen auf der Halde Hoheward entstanden. Leider nicht so optimal, wie ich sie gern gehabt hätte.