Sonntag, Mai 31, 2009

Das Zehnte Duisburger Bloggetreffen - Wir waren da, wo ward Ihr?















Falls jemand sie nicht kennt: Die Duisburger Bloggertreffen sind sowas wie eine Traditionsveranstaltung für die Web 2.0 Community im Pott. Vor allem Prospero alias Christian Spließ hat sich in den letzten 3 Jahren um Pflege und Erhaltung der Events bemüht. Und gestern gab es tatsächlich ein kleines Jubiläum zu feiern, denn es fand das mittlerweile zehnte Bloggermeeting in Duisburg statt. Schade, dass sich zu diesem besonderen Anlaß gerademal vier Altblogger im Duisburger Webster einfanden, um an diesem windigen Abend gemeinsam zu feiern. Leute, wir haben den 10er Tisch mehr als eine halbe Stunde erfolgreich gegen marodierende Möchtegerngäste verteidigt. Wo war bitte schön der Rest von Euch? Nicht, dass wir nicht unseren Spaß gehabt hätten. Also Prospero, Fenrir, Flusskiesel und ich. Okay, sie haben Duisburgs lauteste Band gegen uns anspielen lassen, um uns zum Schweigen zu bringen. Vergeblich natürlich. Markus Becker und ich haben es trotzdem geschafft ein gemeinsames Lesungsevent zumindest grob zu skizzieren. Davon wird später noch im Detail die Rede sein. Nur soviel: Wir werden dabei eine Brücke zwischen den Welten schlagen ;-)
Essen gabs natürlich auch. Klar. Sonst wäre ich nicht dabei gewesen. Und das kann sich im Webster sehen lassen. Das oben auf dem Bild ist...oder besser war meine Pappsatt Platte. Und sie hält, was der Name verspricht. Bratwurst, Leberkäse, Schweinshaxe, Putenbrustfilet und das alles mit pikantem Dip. Keine Frage, da komm ich wieder. Gern mit ner Rotte Blogger im Schlepptau.
Danke Prospero fürs Organisieren.

Die kleinen Freuden des Lebens...

Manchmal schreibt das Leben wunderschöne Situationen, die mein Herz erfreuen. Vor allem dann, wenn die Natur zurückschlägt. Ein Elfenbeinjäger in Afrika bemerkt die Ladehemmung seines Gewehres genau in der Sekunde, in der er sich einer Gruppe aggressiver Elefantenbullen gegenüber sieht. Ein japanischer Walfänger rettet sich im Schlauchboot von seinem sinkenden Schiff und trifft kurz darauf eine Orca Familie, die sich gern persönlich bei ihm für das letzte Blutbad bedanken möchte. Ein Robbenklopper verwechselt sturzbesoffen eine Robbe mit einem 1400 kg schweren hochgradig angepissten Walroßbullen. Ein Matador posed im Clownskostüm vor einem Stier und findet sich nur eine Sekunde später als zugegeben farbenfrohes menschliches Schaschlik auf dem Horn desselben wieder. Mein Mitleid für den Stierkämpfer, der sich am letzten Freitag in genau dieser Situation wiederfand, hält sich sehr in Grenzen. Es gilt vielmehr dem Stier, der hier immerhin einen kleinen Sieg über die menschliche Dummheit errungen hat. Eine Frage, die sich mir an dieser Stelle aufdrängt: Wieso wird in einem katholischen Land wie Spanien Tierquälerei eigentlich mit Kultur verwechselt?

Obdachlos und verdrahtet....



Es ist nicht wirklich überraschend, dass ein Artikel über Obdachlose mit Laptop ausgerechnet im Wall Street Journal erscheint. Im Zeitalter der neuen wirtschaftlichen Depression machen sich Wirtschaftsjournalisten und freie Autoren ähnliche Gedanken wie die kleinen Bänker in den unteren Etagen und Millionen anderer Arbeitnehmer an Fließbändern, die vom Stillstand bedroht sind. Man fragt sich allmählich, wo man wohl demnächst ein offenes WLAN finden wird. Für viele Amerikaner ist die Schreckensvision Obdachlosigkeit schon vor Jahren Realität geworden. Das heißt aber nicht, dass sie nicht online wären. Charles Pitts beispielsweise hat Accounts bei Facebook, Twitter und MySpace und er betreibt ein Yahoo Forum. Alles von seinem Wohnort aus: Unter einer Highway Brücke in San Francisco...
Und er ist nicht der einzige wohungslose Netzaktivist. Kein Wunder. Das Internet ist Teil unserer Lebenswirklichkeit geworden. Anträge müssen online gestellt werden, auch Bewerbungen erfolgen häufig per Email. Wem die online Welt verschlossen ist, der findet auch keinen Zugang mehr zur Realität der Arbeitswelt. In New York City hat man deswegen Unterkünfte für Obdachlose mit 42 Computern ausgerüstet. Der Ansturm auf die Internetzugänge ist so groß, dass man die Nutzerzeit auf 30 Minuten beschränken musste.
Laptops sind zu begehrten Objekten geworden, selbst bei denen, die nicht lesen können. Denn wer online gehen kann, der gehört irgendwie doch mit zur Gesellschaft - selbst wenn er in einem alten Van lebt oder nur einen Karton als Dach benutzt. Mehr zum Thema in diesem sehr lesenswerten Artikel im Wall Street Journal...

Samstag, Mai 30, 2009

Kanzlerin Merkel hat sich erleichtert...

...geäußert über die Rettung des Opel Konzerns. Wem sich beim Lesen der Überschrift ein bestimmtes Bild aufdrängt, dem ergeht es ähnlich wie mir beim Hören der EinsLive Nachrichten. Die Sprecherin hat nach "erleichtert" einen Tick zu lang gezögert und schon war die Assoziation da. Wird mich wohl das ganze Wochenende verfolgen, fürchte ich. Was nun die vermeintliche "Rettung" von Opel angeht, so kann ich mich der gespielten Euphorie unserer Poliktiker kaum anschließen. Angesichts des anstehenden Abbaus von 1800 Stellen im Bochumer Werk, kommen mit selbst dezente Freudenbekundungen vor wie ein höhnischer Witz auf Kosten der Arbeitnehmer. Ich frage mich gerade, wie man es in Bochum den Mitarbeitern beibringt. Ein boshafter Zyniker würde das wohl so tun: "Jungs, zuerst die gute Nachricht. Beim nächsten Ruhrmarathon können wir den Streckenabschnitt durch unsere Werkshallen deutlich verbreitern..."
Ich bin übrigens gleich im Duisburger Webster zum Bloggertreffen. Wer kommt noch?

Heute Abend findet das zehnte Duisburger Bloggertreffen statt...

Prospero hat`s organisiert und lädt ins Webster ein. Los geht`s da um 19.30 Uhr. Generell ist jeder Blogger und Twitterer willkommen, aber wenn euch jetzt noch ein Anfall von Spontaneität überkommt, lasst es Prospero vorher wissen. Hier gibt`s noch mehr Details zum heutigen Gipfeltreffen...

Eiskreise auf dem Baikalsee...


...fotografierten Wissenschaftler von Bord der ISS. Anscheinend ist die Eisdecke auf dem See an zwei Stellen in einer fast perfekten Kreislinie geschmolzen und aufgebrochen. Das könnte beispielsweise durch aufsteigendes heißes Wasser vom Grund des Sees bewirkt werden. Unklar ist aber, warum sich dabei eine perfekte Kreisform bilden sollte. Mehr zum Thema hier...

Donnerstag, Mai 28, 2009

Hirnfunktionen fernsteuern...

...wollen Wissenschaftler der University of Illinois. Grundlage ihres Systems ist die Beeinflussung des Gehirns durch Ultraschallwellen. Die können den Schädelknochen durchdringen und auf Hirnareale einwirken. Mit der von den Forschern entwickelten Vorrichtung werden Wellen im entsprechenden Frequenzbereich auf ein Zielareal im Gehirn gebündelt. Je nach dem welche Bereiche angeregt werden, kann die Aktivität des Gehirns gesteigert oder gesenkt werden. Grundsätzlich wäre mit einer weiterentwickelten Technik auf dieser Basis eventuell auch in Zukunft die Beeinflussung von Menschenmassen möglich. Mit anderen Worten: Man summt die Großdemonstration mit einem Schlummerlied aus der Ultaschallkanone in einen Zustand größter politischer Zufriedenheit. Daumen drücken, dass unsere Politiker so was in nächster Zeit nicht in die Finger kriegen...
Mehr zum Thema hier...

Wie die Autos der Zukunft aussehen könnten...

Oder anders gefragt: Was fährst du nach der Singularität? Wann auch immer das sein wird. Automobile Hirngespinste in diesem Artikel bei pinktentacle.com...

Mittwoch, Mai 27, 2009

3d Wandbilder von John Pugh...

Es lohnt sich genau hinzuschauen. Auch der Betrachter ist Teil des Bildes. In anderen Wandgemälden ist der 3D Effekt noch viel intensiver. Vor allem bei Pughs scheinbar engestürzten Fassaden, die einen Blick in ein Innenleben offenbaren, dass nur im Kopf des Künstlers existiert. Wie teuer wäre denn wohl so ein echter Pugh für die Wand? Mehr von ihm hier...

Zukünfte, die von der Gegenwart überholt wurden...

1997 ist längst vorbei, aber New York wurde nie zu einem riesigen Gefängnis wie in "Die Klapperschlange". Auch den Jahrtausendwechsel haben wir unspektakulär hinter uns gebracht - aber wunderschöne touristische Raumstationen wie in "2001" gibt es noch keine, vom Erstkontakt ganz zu schweigen. Noch können wir auch keine Wahrnehmungen speichern, wie es "Strange Days" 1995 für das Jahr 2000 voraussagte. Die Robottechnologie ist ebenfalls nicht so weit wie man sich das in "Robocop" 1987 vorstellte. "1984" ist lang vorbei und nahm sich eher harmlos aus.(Das allerdings nur weil der Überwachungsstaat sich um etwa 25 Jahre verspätete.)
Nein, die meisten Science Fiction Szenarios sind bislang nicht eingetreten und vor allem nicht in den Jahren, in die sie Drehbuchautoren vordatiert hatten.
Eine Liste der überholten Zukünfte auf io9.com...

Wolfram Alpha kennt Kueperpunk nicht...

...und beweist damit seine Nutzlosigkeit.

Das erste Twitter-Festival im Unperfekthaus in Essen habe ich verpasst...

...aber: es wird ein zweites geben. Und zwar bereits am 25. Juni. Wenn`s irgendwie geht, werde ich mir das diesmal nicht entgehen lassen. Mehr Infos gibt`s bei den Ruhrbaronen oder auf der Website Twitterfestival.de - die gerade leider nicht funktioniert.

Dienstag, Mai 26, 2009

Wir werden digital infantilisiert...

....,behauptet die britische Neurowissenschaftlerin Baroness Susan Greenfield. Unsere Surfgewohnheiten und der schnelle Zugriff auf Informationen online verkürze unsere Aufmerksamkeitsspanne. Außerdem würden durch die mehr und mehr nur noch an Bildschirmen stattfindenden Lernprozesse wichtige Erfahrungen unerdrückt. Empirische Beweise hat Mrs. Greenfield nicht, sie ist sich aber so sicher, dass sie ihre Hypothese dem Wissenschaftsausschuss des House of Lords vorgetragen hat. Erst kürzlich hatte die anerkannte Expertin vor sozialen Netzwerken gewarnt, die uns ihrer Ansicht nach alle in kürzester Zeit in sabbernde soziopathische Vollidioten verwandeln werden. Ein Artikel zum Thema von Florian Rötzer...
Ach und übrigens: Eisenbahnen werde nie schneller als 30 km/h fahren, denn sonst wird die Luft aus ihnen herausgesaugt und alle Fahrgäste werden unweigerlich ersticken...

Freitag, Mai 22, 2009

Eine fast historische Aufnahme...














Burkhard Schröder, Roko Johin, Case Schnabel meine Wenigkeit und Nuschi Martynov bei einem Treffen der German Bloggers im Juni 2007. Man wie die Zeit vergeht. Wer die Dame links von mir war, weiß ich leider nicht mehr. Jemand eine Idee?

Science Fiction Filme haben auch schon vor Star Wars Geld eingespielt...

John Scalzi über die Geschichte des kommerziell erfolgreichen Science Fiction Kinos. Und die begann schon 1916 mit einer frühen Adaption von "20 000 Meilen unter dem Meer". Übrigens schämte sich das Genre traditionell seiner selbst. So vermied man beim 1959 in die Kinos gekommenen Film "On the Beach" über die Folgen eines globalen Atomkriegs ganz bewusst das Label Science Fiction, um das Publikum nicht zu verschrecken - und erfolgreiche Schauspieler wie Gregory Peck nicht zu blamieren. Traurig, dass die SF ihr Image als primitive Groschenromanspinnerei trotz oft zutreffender Zukunftsprognosen nie los werden konnte.
Hier gehts zu John Scalzis Artikel im SciFi Scanner...

Sonntag, Mai 17, 2009

Niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen...

, doch hat man: Für den Ruhrmarathon. Da verläuft plötzlich eine Zonengrenze quer durch den Pott und Vopo-Revival Grüppchen an improvisierten Absperrungen hindern arglose Autofahrer an der Ausübung ihres Gewohntheitsrechtes. Wer von Herne nach Bochum will, dem ist das entweder nur über Schleichwege oder die Autobahn möglich. Ich beobachte, wie eine Anliegerin die Einfahrt in ihre Straße verwehrt wird, obwohl weit und breit kein Marathonläufer zu sehen ist. Die Anreise zur Zeche Hannover gerät für mich zu einer unerwarteten Rundahrt vorbei an abgesperrten Haupt- und Seitenstraßen, die man für rund 3000 Fitnessopfer abgeriegelt hat, damit die glücklich dem Schlaganfall entgegen traben können. Nein, seitdem ich wegen eines Radrennens in Nürnberg vor 3 Jahren meinen Zug verpasst habe, ist meine Toleranz gegenüber verkehrsbehindernden Sportgroßereignissen gleich Null. Ich warte übrigens immer noch auf meine 70 Euro für die Bahnkarte, die ich damals neu lösen musste. Eine Frage hätte ich am Ende noch: Ist es wirklich nötig eine 42 Kilometer lange Absperrung für 3000 Menschen zu errichten, die immer noch nicht verstanden haben, wie man eine Busfahrkarte löst? Und wieso geht das, aber keine Love Parade? Kultur ist nicht drin, aber 42 Kilometer Lemminge auf dem Weg zur Klippe? Verstehe ich nicht.
Einfach nur traurig.

Cyberpunk Art von Tokyo Genso...

Mehr von ihm hier...

Impressionen vom Dampffestival auf der Zeche Hannover - Diese Leute sind Steampunks, sie wissen es nur nicht...









"Niemand wird jemals einen Computer für den Hausgebrauch benötigen"...

...behauptete vor Jahrzehnten ein Zukunftsforscher und lag hamit erstens daneben und zweitens falsch. Mehr Bilder aus den frühen Computerjahren hier...

Alles so schön bunt hier...

Bei Untersuchungen der Atemluft in Madrid und Barcelona wurden Spuren von fünf verschiedenen Drogen nachgewiesen. Darunter Kokain und LSD. Tja, das Lebensgefühl im sonnigen Süden. Mehr zum Thema im telegraph...

Nur der Vollständigkeit halber: Ein Blödsinnsartikel zu Second Life aus "Der Westen"...

Mal wieder der übliche Sermon über die Bedeutungslosigkeit von 3D Avatarchats. Lesenswert sind lediglich die Gegenkommentare aus Kennermündern. Schmecken die dem "Westen", setzt die Redaktion übrigens ganz ungeniert die Zensurschere an. Hier kann man sich ein Bild davon machen...

Meinen Kommentar dazu, kann man sich übrigens gleich hier durchlesen:

"In der Medienlandschaft herrscht Konsens: Virtuelle Welten wie Second Life und ihre Ableger sind erstens tot, und zweitens sowieso nur Spielwiese für beziehungsgestörte Soziopathen ohne reale Kontakte zur menschlichen Bevölkerung. Irgendwie hat da mal wer was missverstanden und seitdem schreibt man von ihm ab. Dass große Unternehmen mittlerweile wieder aus Second Life abgewandert sind, bedeutet aber nicht gleich das Ende des Virtuversums. Wieder einmal hatten unsere Wirtschaftsbosse irrtümlich geglaubt, mit allem, wo Internet dran steht, lässt sich dem Nutzer das Geld aus der Tasche ziehen. Wie schön, möchte man fast schadenfroh feststellen, dass das nicht geklappt hat. Aber das bedeutet nicht automatisch, dass virtuelle Welten aussterben werden. Im Gegenteil. Das Abwandern von Unternehmen und das Verschwinden von Heerscharen virtueller Mallorca Urlauber hat dem Kulturbetrieb in der künstlichen Welt eher gut getan. Sind bei Second Life um die 70000 Avatare online ist das System sowieso an seiner Grenze. Mehr dürften es gar nicht sein. Doch leer ist diese Welt nur dann, wenn man aufgrund von Unkenntnis oder Desinteresse erst mal im nächstbesten Avatar Swingerclub recherchiert. Wer sich ein wenig auskennt, stellt fest, dass virtuelle Kunstausstellungen besucht werden, dass sich bei virtuellen Lesungen Zuhörer einfinden, genauso wie bei Konzerten begabter Musiker, die vom heimischen PC aus live ins Metaversum übertragen. Natürlich ist eine gewisse Abwanderung von Nutzern zu beobachten. Aber nicht heraus aus der virtuellen Realität, denn die ist aktueller denn je, sondern rüber in andere Open Grids, wo neue Anbieter das Konzept von Second Life günstiger anbieten und mit neuen Mikroökonomien experimentieren. Die anhaltende Popularität von online Games wie WOW und Ablegern beweist, dass die Nutzer sich für künstliche Welten begeistern. Auch die traditionellen Gamer, die Second Life wegen der mäßigen Grafik bisher ablehnen, werden dann umschwenken wenn das Linden Metaversum oder ein vergleichbares System den State of the Art moderner Computerspiele erreichen.
Die Zukunft von 3D-Chats und virtuellen Realitäten heißt nicht Second Life, aber was Linden Labs und nun diverse Open Grids als Grundkonzept entworfen haben, gibt die grobe Richtung für die zukünftige online Welt vor, die irgendwie aussehen wird, wie eine sehr bunte Vermengung von Google, Second Life, Web 2.0 und all den Trends, die gerade in diesem Augenblick an irgend einer Ecke des world wide web entstehen."

Samstag, Mai 16, 2009

Case Schnabels neues Projekt...

...Open Neuland kann man sich hier anschauen. Nein, das ist nicht Second Life.Wer sich selbst ein Bild machen will, kann sich hier registrieren...

Morgen ist Ruhrmarathon...















Ich persönlich finde ja, mit dieser Durchfallerkrankung ist nicht zu spaßen...

Aus der Ursuppe konnten RNS-Moleküle entstehen...

Das hat John Sutherland mit seinem Team von der Universität Manchester nun nachweisen können. In ihrem Versuch stellten sie Bedingungen her, wie sie in der irdischen Ursuppe von mehr als 3 Milliarden Jahren geherrscht haben müssen. Das alles gut durchmischt und bestrahlt mit UV-Strahlung, wie sie damals die Erde traf, ermöglicht die Entstehung von RNS-Molekülen. Ein Artikel in New Scientist, den ich vor allem Kreationisten ans Herz legen möchte...

Vampir mit Beißhemmung: "Twilight"

Es war ein Unfall, wirklich. Ich wollte es nicht, es ist einfach passiert. Okay, gut, ich habe „Twilight“ gesehen. Bin ja selber schuld, schließlich wusste ich, was da auf mich zukommen würde. Ein Vampirfilm in den Abermillionen vornehmlich weibliche Teenager rennen, was kann das schon sein? Genau, eine Schnulze. So was wie High School Musical ohne tanzen, ohne singen, aber mit Untoten. Oder sagen wir es mal so: Die Romanvorlage von „twilight“ ist ein guter Grund, Amateurschriftstellern endgültig den Zugang zu Schreibkursen zu verbieten. Nein, mit Ideenreichtum glänzt Autorin Stephenie Meyer nun wirklich nicht:
Schülerin trifft geheimnisvollen Jungen, geheimnisvoller Junge rettet Schülerin das Leben, Schülerin verliebt sich endgültig, muss aber einsehen, dass ihr Schwarm ein furchtbares Geheimnis hat. Klar, hat jeder sofort gemerkt. Blass, Knoblauchallergie, hochentwickelte Sinne, glotzt ihr statt in die Bluse immer auf die Halsschlagader: Vampir. Selbst der Dorftrottel hätte das längst begriffen, nur unsere Hauptdarstellerin tappt 30 Minuten im Halbdunkel, bevor ihr dämmert, von wem sie sich da gern ein paar Knutschflecken verpassen lassen würde. Aber Edward, so der Name des ständig so geheimnisvoll und melancholisch dreinschauenden jungen Mannes – vielleicht versucht er sich auch nur an seinen Text zu erinnern- , ist nicht allein. James Dean in untot wohnt nämlich noch bei seinen Eltern. Herr Nosferatu und Frau Nosferatu haben es sich mitsamt bissigen Sprösslingen im Wald in einer noblen Villa bequem gemacht. Und wie es sich für eine echte Teenie-Romanze gehört, steht schon bald der erste Besuch bei Eddies Eltern an. Nun könnte der Terror seinen Lauf nehmen. Das allerdings wollte man dem vornehmlich weiblichen Publikum zwischen 12 und 17 ersparen und wir betreten einen komplett sargfreien Spießerhaushalt, in dem eine WG verweichlichter Ex-Blutsauger ein veganes Leben führt. Längst beißt man nicht mehr in Hälse, sondern gibt sich weltoffen, tolerant und kocht italienisch. Ich persönlich starre entsetzt nach 45 ereignislosen Filmminuten auf die Leinwand und stelle fest, dass selbst eine Bravo-Foto-Love Story aus den wildern 80ern mehr Dynamik entwickelt hätte. Weitere 15 schläfrige, aber hochromantische Minuten später fällt den Filmmachern ein, dass sie vielleicht doch noch einen Bösewicht brauchen könnten. Ich persönlich hätte ja gern Herrn Geiermeier, der diesen ganzen beißunwilligen Clan inklusive klein Rüdiger…äh Edgar, stilvoll ins Jenseits pfählt. Stattdessen trifft der freundliche Vampirclan ausgerechnet beim Familienbaseball – Familienbaseball???? Vampire????????????? – auf Nosferatus, die ihren Job noch ernst nehmen und die alten Traditionen hochhalten. Wie es sich gehört, wollen sie Eddies nicht vampirisierte Freundin vernaschen, was der edle Veganerclan natürlich nicht zulassen kann. Und so beißt der einzige Vampir, den man in diesem seichten Filmchen überhaupt noch also solchen Ernst nehmen könnte rasch statt in einen Hals ins Gras.
Ob es Action gab? Nicht, dass ich wüsste. Alles bleibt schön kindgerecht und romantisch, ohne Biss und hochanämisch. Nein, „Twilight“, das ist nun wirklich kein schöner Anblick für den echten Vampirfan, mehr ein Tiefpunkt des Genres und ein weiteres Beispiel dafür wie seichte Teenie-Unterhaltung auf dem Nivea der High School Musicals über die Leinwand schwappt.
Nein, aus dem Vampirmythos lässt sich durchaus was machen. Seine Modernisierung hatte das Vampirgenre sogar schon Ende der 80er erfahren. Zum Beispiel 1987 mit Joel Schumachers „Lost Boys“ über eine Vampirmotorradgang mit Kiefer Sutherland als diabolischem Anführer, und mit Kathryn Bigelows „Near Dark“ aus demselben Jahr. Wahre Highlights sind natürlich nach wie vor „Interview mit einem Vampir“, die Blade Trilogie und ebenfalls die „Underworld“ Trilogie. Für Twilight finde ich in dieser Ruhmeshalle leider keinen Platz. Aber Sonntagsnachmittags würde er sich ganz gut im Kinderprogramm machen, obwohl man wohl zugeben muss, dass da sogar „Der kleine Vampir“ spannender war.

Freitag, Mai 15, 2009

Auch die deutsche Musikindustrie fordert ein Internetverbot für Raubkopierer...

Tja, dann dürfte das globale Dorf bald wirklich eine Population von weniger als hundert Nutzern haben. Würde sich nicht lohnen, stellen wir es also gleich ganz ab. Mehr zum Thema hier bei heise...

Sechs Verbrechen, die mit Hilfe von Facebook aufgeklärt wurden...

Ich persönlich bin kein großer Fan von Facebook. Es ist nur eins von vielen soziales Netzwerk und mit Sicherheit nicht das spannendste. Trotzdem amüsant, wie das Web für kriminelle aber technisch unbedarfte Zeitgenossen zum Stolperstein wird. Sechs Verbrechen, die sich durch Facebook - und die Naivität der Täter, die ihr Gesicht oft selbst freiwillig online präsentieren - mehr oder weniger von allein lösten ...

Donnerstag, Mai 14, 2009

Okay, ich hätte die Spaghetti nicht aufessen müssen...

Aber wenn ich sie nun mal gekocht hab, will ich auch was davon haben. Beispielsweise dieses unangenehme Völlegefühl, mit dem mir mein Körper signalisiert, dass meine aktive Zeit als Leistungsesser so gut wie vorbei ist. Nein, es fühlt sich nicht wirklich gut an, aber ich weiß, ich werde es wieder tun. Wahrscheinlich schon morgen. Da ist nämlich Herrenabend und es wird gegrillt. Wenn ich`s recht bedenke, kriege ich schon wieder irgendwie Hunger. Wie gut, dass ich meine Magersucht aus eigener Kraft besiegt habe ;-)...

Mittwoch, Mai 13, 2009

Wer kritisiert, fliegt...

Das umstrittene Gesetz zur Internetsperrung für Raubkopierer wurde gestern vom französischen Parlament bestätigt.Für Wirbel sorgte es schon vorher. Ein Webedesigner der seine Kritik an der Vorlage an die für seinen Bezirk zuständige Abgeordnete weiterleitete, wurde 2 Monate später von seinem Chef mit dem Inhalt der Mail konfrontiert und deswegen entlassen. Mehr zum Thema hier...

Die Hall of Fame der Roboter...

...in diesem Artikel in New Scientist...

Studiengebühren kommen den Studierenden in NRW nicht zu Gute...

Überrascht das irgendjemanden? Anscheinend wird das eingefahrene Kapital nicht in Forschung und Lehre investiert, sondern zunächst einmal sehr geduldig gebunkert. Möchte da jemand Zinsen einfahren? Studiengebühren sind und bleiben ein für die Studierenden sehr teures Armutszeugnis, das sich unser Land selbst ausstellt. Mehr dazu in diesem Artikel in telepolis...

Dienstag, Mai 12, 2009

Roboter als Lehrer?

Könnte funktionieren, wenn man das Ding mit einem Taser kombiniert. Selbst dann geb ich dem Ding maximal eine Lebensdauer von einer Woche. Mehr zum Thema in diesem Artikel in telepolis...

Zoe Keating performt für wired...


Eine Aufnahme, die exclusiv für das Wired Magazin entstanden ist. Der passende Rahmen, um hier etwas über ein anstehendes Projekt auszuplaudern. Mittlerweile hab ich mit Zoe ein paar Mails ausgetauscht und es sieht so aus, als würde sie im Juli oder August dieses Jahres live auf Caerleon Island in Second Life spielen. Daumen drücken wird auf keinen Fall schaden.

Sonntag, Mai 10, 2009

Neulich im Zeitalter der Singularität...

Gestern habe ich mich mit einer der Sicherheitskopien meines Bewussteins unterhalten und sie fragte mich, ob ich mit meinem Leben wirklich zufrieden bin.
"Wieso fragst du?"
"Na überleg doch mal."
Ich habs abgeschaltet und dann von der Platte gelöscht. Schätze das Ding hatte nen Bug...

Die online Petition gegen Internetsperren wurde mittlerweile von 66000 Bürgern unterzeichnet...

...und hat damit die nötigen 50000 Unterschriften weit übertroffen. Nun muss sich der Petitionsauschuss des Bundestages öffentlich mit dem Antrag beschäftigen. Frau von der Leyens Pläne werden damit nicht verhindert, aber die Aktion hat dafür gesorgt, dass die Bevölkerung zumindest auf die Hintergründe der Debatte aufmerksam wird. Netzpolitik.org mit einem sehr ausführlichen Überblick über die Reaktion der Medien auf die Petition...

Eine ganz besondere Arbeitsatmosphäre...




...bietet ein spanisches Architekturbüro seinen Mitarbeitern. Die Arbeitsplätze befinden sich in einer röhrenförmigen, halb in den Boden eingelassenen Struktur mitten im Wald. Ein großes Fenster erstreckt sich über die gesamte Länge des Gebäudes und vermittelt so das Gefühl, draussen in der Natur zu sitzen. Mehr zum Thema hier...

Freitag, Mai 08, 2009

Und Gotcha wollen sie auch verbieten...

Denn wer mit Farbkugeln ballert, wird unweigerlich eines Tages mit einer echten Knarre durch die Fußgängerzone rennen. Ich sag mal so: Amokläufe verhindern wollen, in dem man Gotcha verbietet ist etwa so, als würde man Knallerbsen für illegal erklären, um einen Atomkrieg zu vermeiden. Unsere Politiker zeigen uns hier gerade mal wieder, wie ihr Spiel gespielt wird. Es werden völlig sinnlose Maßnahmen ergriffen, um der Bevölkerung eine angemessene Reaktion vorzugaukeln, während man geeignete Schritte, wie ein Verbot von privaten Waffen nicht mal in Erwägung zieht. Denn damit würde man es sich mit den Wählern verscherzen, die eine Waffensammlung ihr Eigen nennen, sich in Schützenvereinen tummeln, oder in ihrer Freizeit auf wehrlose Tier ballern. Wären Gotcha oder Egoshooter traditionelle Hobbies konservativer Wähler, würde man nicht wagen, ein Verbot auch nur in Erwägung zu ziehen. Statt dessen würden Politiker mit bestürzter Miene gerade im Moment ein Verbot von Räuber- und Gendarm-Spielen, Schnellballschlachten und des heimtückischen Dartsports fordern.
Ich komme mehr und mehr zu dem Schluß, dass ein Verbot von Politikern unumgänglich ist.

Und wieder einmal möchte ein Politiker mehr Computerspiele verbieten lassen...

Diesmal ist es Sachsens Justizministerin Angela Kolb, die schärfere Kontrollen von Computerspielen fordert. Die würden von den entsprechenden Prüfstellen angeblich nur oberflächlich begutachtet, weil die Prüfer höhere Spiellevel gar nicht erst erreichen. Immerhin: Die Dame hat begriffen, dass es Spiellevel gibt. Für Politikerverhältnisse darf man da schon fast von profunder Sachkenntnis sprechen. Mit ihrer völlig ausgelutschten Idee vermag Frau Kolb selbstverständlich keinen innovativen Beitrag zur Gewaltdiskussion zu leisten. Allerdings müssen wir ihr trotzdem dankbar sein, denn sie demonstriert einmal mehr, warum Politiker nicht in der Lage sind, die derzeitigen Krisen zu bewältigen. Sie verbeissen sich - sei es aus Dummheit, Ignoranz oder purer Bequemlichkeit - in Probleme, die keine sind. Setzen, Sechs.
Mehr zum Thema hier...

Donnerstag, Mai 07, 2009

Roboter menschlicher machen...

...wollen Nikolaos Mavridis und seine Kollegen vom Interactive Robots and Media Lab an der Universität der vereinigten arabischen Emirate. Ihre Idee: Es wird Nutzern einfacher fallen, sich mit einem Roboter anzufreunden, wenn sie mit ihm gemeinsame Erinnerungen teilen können. Das von ihnen entwickelte Programm führt eine eigene Facebook-Seite und kann die Informationen, die es von Freunden aus dem sozialen Netzwerk erhält, in Dialoge einfließen lassen. Im Prinzip ist das nichts anderes als eine Weiterentwicklung des berühtem Programms "Elisa", das in der Frühzeit der Computerära arglosen Nutzern vorgaukelte, sie würden einen Dialog mit einer echten Person führen. Die Entwickler wollen ihre Software später in einen von ihnen entworfenen Roboter namens IbnSina installieren. Da müssen sie aber noch etwas am Design feilen. In dieser Form wird er wohl kaum in die USA importiert werden ;-)...
Mehr zum Thema in diesem Artikel bei technologyreview.com...

Mittwoch, Mai 06, 2009

Zehn zutreffende Vorraussagen, die Science Fiction gemacht hat...

..., darunter: Mondflüge, das Internet und Weltraumtourismus. Diese und weitere korrekte Prognosen in diesem Posting bei Neatorama...

Man darf Kreationismus nicht als abergläubischen Nonsens bezeichnen...

So entschied ein US-Bundesrichter gegen einen Lehrer, der von einem streng gläubigen Schüler verklagt wurde. Der Richter sieht in der Äußerung des Pädagogen einen Verstoß gegen die von der Verfassung geschützten Grundrechte des Schülers. Damit ist übrigens nicht das Grundrecht auf Dämlichkeit gemeint - wie bösen Zungen behaupten - , sondern der erste Zusatzartikel der amerikanischen Verfassung, der die Bevorzung von Nichtreligion gegenüber einer Religion verbietet. Der Anwalt und die Familie des Schülers beabsichtigen weiterhin vom Gericht zu erbitten, dass dem Lehrer verboten wird, in Zukunft religionskritische Äußerungen zu machen. Da kann es nur noch eine Frage der Zeit sein, bis amerikanische Grundschüler ihre Lehrer vor den Kadi zerren, weil die behaupten, dass es den Weihnachtsmann gar nicht gibt. Mehr zum Thema in diesem Artikel in telepolis...

Dienstag, Mai 05, 2009

Französische Science Fiction Autoren appelieren gegen das neue Internetgesetz...

Ein Artikel darüber von Marcus Hammerschmitt in diesem Artikel in telepolis...

Twitter Spam Welle...

Unglaublich wieviele Frauen mir auf Twitter folgen wollen. Seltsam nur: Kaum haben sie den Follower Button geklickt, erklärt Twitter ihre Seite auch schon für gelöscht. Und das obwohl Flora 1975, Sarah1974 und Savannah1978 ganz wild drauf, meine neusten Einträge zu lesen - und mich dabei ganz nebenbei zu einem dubiosen online Angebot zu locken. So ein Pech aber auch.

Das Steampunk Event in Kassel findet statt!

Und zwar am kommenden Donnerstag "ab 17 opder 18 Uhr in der Arnold Bode Str. 8 direkt auf dem Campus der Universität Kassel." Diese Information kommt direkt von Veranstalter Toji Chiba, der endlich das Passwort für seinen XING Account wiedergefunden hat ;-). Na ja, das kann passieren.Der Termin stellt mich allerdings vor Probleme. Irgendwie hatte ich mir eingebildet, dass es sich um einen Samstag handeln müsste. Nach einem langen Arbeitstag allein 4 Stunden für den Weg hin und zurück im Auto verbringen, finde ich äußerst grenzwertig. Ich fürchte, das wird nix...

Einen Artikel über die Bloglesung...

...findet mal auf virtual-world.info...

Montag, Mai 04, 2009

Die Legende vom Steampunk Event in Kassel...

Am 10. April 2009 berichtete ich hier relativ begeistert über eine Steampunk Ausstellung, die am kommenden Samstag im Rahmen des Blankfest an der Universität Kassel stattfinden sollte. Allerdings blieb es bisher bei einer Ankündigung drüben beim Clockworker. Auf weitere Informationen habe ich in den letzten Wochen vergeblich gewartet. Anfragen beim Organisator liefen komplett ins Leere, auch Kontaktversuche über XING und Facebook blieben leider unbeantwortet. Mangels weiterer Informationen auf aufgrund nichterfolgter weiterer Werbung muss ich wohl davon ausgehen, dass sich das ganze mittlerweile erledigt hat. Sehr schade, hätte ne interessante Veranstaltung werden können. Besonders ärgerlich wäre es allerdings, wenn tatsächlich nächsten Samstag in Kassel Steampunks auflaufen, dabei aber unter sich bleiben, weil mangels Öffentlichkeitsarbeit niemand etwas davon mitbekommen hat. Mit mir ist leider nicht zu rechnen. Auf gut Glück werde ich mich jedenfalls nicht vier Stunden hinters Steuer setzen. Wäre schön, wenn man beim nächsten Mal ne Antwort bekommt.

Freitag, Mai 01, 2009

1. Mai - Friedlicher Protest in Second Life...















Kleine Überraschung für Georg Yanick, den Gründer des Caerleon Projekts.

Und eine neue Version der Cyber City...
















Auch beim Fenrir...

Schweinische Grippe...
















Mehr davon beim Fenrir...

Wer war der erste Mensch im Weltraum?

Die Geschichtschreibung behauptet Yuri Gagarin sei der erste Mensch im Weltraum gewesen. Eine offizielle Wahrheit, an der einige zweifeln. Die italienischen Amateurfunker Achille und Gian Judica-Cordiglia behaupteten bereits 1960, sie hätten einen Notruf aus dem All in russischer Sprache aufgefangen. Und nicht nur das. Angeblich haben sie nur ein Jahr später eine weitere mysteriöse Funkbotschaft aufgefangen, die darauf hindeutet, dass bei einem inoffiziellen bemannten Raumflug der Sowjetunion, mindestens ein Kosmonaut ums Leben gekommen ist. Nur wenige Monate vor Gagarins erstem gelungenen Flug ins All.
Ein Artikel in forteantimes...
Mehr zum Thema auch hier...

The Sound of Schweinegrippe...

Der Künstler Stephan Zielinski hat die Amino Säure Sequenz des Schweinegrippe Erregers in einen Ambient Song umgewandelt. Kann man sich hier anhören...

Der Tag der Arbeit...

...ist für mich eine seltsame Sache. Ich meine, für mich klingt das irgendwie genauso wie "Tag des stressbedingten Hinterwandinfarktes", "Tag der Rückenleiden", "Tag der Hämmorhoiden", "Tag der unbezahlten Überstunden", "Tag der Staublunge" oder "Tag des riesige-Dividenden-an-Aktionäre-Auschütten-aber-Mitarbeiter-in-Kurzarbeit-schicken". Nicht, dass ich mich beschweren würde. Feiertage kanns ja nicht genug geben. Aber irgendwie sollte die Namensgebung doch eher positiv besetzt sein. "Tag des Sofas", zum Beispiel, oder "Tag des Urlaubs" oder "Tag der Rente ab 24". Nur so `ne Idee. Ich leg mich jetzt mal wieder hin und mache mir Gedanken darüber, ob ich es wirklich auf mich nehmen will, den Arm bis zur Fernbedienung auszustrecken. Im Moment tendiere ich eher dazu, es lieber zu lassen...

Luftmaschinenvisionen und andere Träume...

Alexey Andreev hermetische Kunst. Mehr seiner absolut sehenswerten Bilder auf seiner Seite...