Samstag, Februar 28, 2009

"Digitale Paradiese"

Rüdiger Suchsland befragt Andreas Rosenfelder über sein Buch "Digitale Paradiese", das sich mit der Entwicklung von Computerspielen beschäftigt. Findet man drüben in "telepolis"...

Freitag, Februar 27, 2009

Danke für die schnellen Antworten!!

Feed scheint jetzt vollständig zu sein. Das Leben hat wieder einen Sinn ;-)...

Der gekürzte RSS Feed...

...dieses Weblogs scheint einige Leser zu irritieren. Ich habe mir die Sache jetzt zweimal angeschaut und kann nur feststellen, dass eigentlich ein ungekürzter Feed angezeigt werden müsste. Das habe ich sowohl bei Blogger als auch bei Feedburner so eingestellt. Jetzt versuchsweise noch mal ein komplett neuer Feed. Man kann ihn über das Symbol rechts in der Blogroll abonnieren. Und damit es ganz einfach wird, gleich auch noch direkt hier:
Subscribe in a reader

Wenn ich das Ding aufrufe, sehe ich einen ungekürzten Feed. Falls es nicht klappt, bin ich erstmal mit meinem Latein am Ende.
Davon abgesehen: ich selbst rufe Blogs lieber direkt auf, aber das ist wahrscheinlich ne Geschmacksfrage...

Das Auge Gottes...


Mehr dazu in diesem Artikel in telepolis...

Mittwoch, Februar 25, 2009

Twittermap.de...

...nettes Tool für Tweedheads, die wissen wollen, wo andere Twitterer sitzen, oder sich mal einen Überblick über die Twitterpopulation in der Umgebung schaffen wollen. Im Umkreis von 50km um Herne herum sind es immerhin 1968 Twitterer. Seid gegrüßt !!
Hier gehts zur Twittermap...

Cyberpunk Bounty Hunter...















Anscheinend haben finstere Mächte mittlerweile ein Kopfgeld auf mich ausgesetzt. Und so tauchen gelegentlich ziemlich verwegene Gestalten bei mir auf. Diese Dame muss noch ein paar Raten für ihre Body Enhancements abzahlen. Das Kopfgeld auf mich konnte sie allerdings nicht kassieren. Ich bin einfach zu gut gesichert...

Den "Evolutionstag"...

...fordert die Giordano Bruno Stiftung. Die Begründung: Ein Drittel der Deutschen gehört keiner Religion an. Stimmt natürlich, aber die Umsetzung gefällt mir nicht. Der neue Feiertag soll nämlich nur "Christi Himmelfahrt" ersetzen. Als konsequenter Befürworter einer Verzwanzigfachung der Anzahl unserer Feiertage kann ich das nicht unterstützen. Ich persönlich bin geneigt, so zu tun, als ob ich jeden Blödsinn für bedeutsam halte - sogar Karneval und den hasse ich - , solange ich dafür frei kriege. Da dürfen es auch gern die exotischsten Feiertage beliebiger Weltreligionen, Sekten oder Sektensplittergruppen sein, Hauptsache wir decken mindestes 25% des Jahres ab und können möglichst noch ein paar Brückentage einbauen. Eure Idee ist gut, liebe Giordano Bruno Stiftung - Friede seiner Asche übrigens, ist ihm nicht gut bekommen, den Katholen auf die Füße zu springen - aber nutzen wir den gesunden Menschenverstand und sorgen dafür, dass uns das ausser der Genugtuung auch noch mehr Freizeit bringt. Wir haben sie verdient. Außerdem möchte ich hier gleich noch einige weitere längst überfällige Feiertage vorschlagen: Den DNA-Tag, den Relativitätstag, den Quantenmechaniktag, den Quarktag, den String-Tag (da hab ich auch schon eine Idee für mögliche Umzüge und das wird viel anregender als Rosenmontag ;-)), den Kernspaltungstag, den Chaostag (oh, gibts ja schon und sogar gleich mehrere) den Halbleitertag, den Internettag, den ich-kann-Märchen-von-Fakten-unterscheiden-Tag, den Tag an dem die Erde still stand...huch, vertan, den Noch-darf-ich-meine-Meinung-sagen-wer-weiss-wie-lange-noch-Tag und natürlich Happy Torrent. An letzterem werden überall auf den Strassen liebevoll verzierte Spindeln mit Leer DVDs verteilt und alle haben sich lieb.
Mehr zum Evolutionstag hier im Spiegel...

Dienstag, Februar 24, 2009

Empire of steam...



..., ein Blog über Steampunkmaschinen aus Lego. Kann man sich dort anschauen...

"Steal this film" - Eine intelligente und rotzfreche Dokumentation übers Filesharing...

...kann jetzt anlässlich des Gerichtsverfahrens gegen Pirate Bay als Torrent gedownloaded werden. Und zwar genau hier...

(via Netzpolitik.org)

Papierspam der besonderen Art : Kreationisten verteilen antidarwinistische Broschüren in den Nierderlanden

Rund 30 christliche Organisationen haben sich zusammengetan um eine Broschüre an niederländische Haushalte zu verteilen, in der sie unter anderem darauf hinweisen, dass die Evolution nicht bewiesen sei. Immerhin beweisen Kreationisten eines eindrucksvoll: Dass die geistige Evolution auch rückläufig sein kann.
Mehr zum Thema hier...

Montag, Februar 23, 2009

Molotov Alva...
















...und seine poetischen und cineastischen Second Life Machinimas habe ich hier schon ein paarmal erwähnt. Zufälligerweise bin ich heute auf einen der "Drehorte" gestossen. Und zwar genau hier...

Die chinesischen Todesbusse...

...transportieren die Todesstrafe ins Internetzeitalter. Rund 40 Hinrichtungsbusse sind derzeit in China im Einsatz. Die Delinquenten sterben in ihnen durch eine Giftinjektion, der Vorgang wird per Videostream an die offiziellen Stellen übertragen. Danach werden sofort Organe für Transplationen entnommen. Ein legaler Vorgang jenseits der großen Mauer. Zynischer und menschenverachtender gehts eigentlich nicht mehr.
Mehr zum Thema hier...

Kritik an Dawkins "Der Gotteswahn"...

...übt Frédéric Valin in einem Artikel über das Buch. Ganz besonders empört er sich darüber, dass Dawkins in seinen Augen Christen automatisch mit Kreationisten gliechsetzen würde. Nun, das wäre sicherlich eine Verallgemeinerung, die nicht den Fakten entspricht. Seine anderen Kritikpunkte sind allerdings weniger fassbar. So lese sich Dawkins Buch "wie die unkorrigierte Erstfassung eines Wikipedia-Artikels aus der Feder eines hyperventilierenden Volkshochschullehrers für angewandten Positivismus". Außerdem sei es " stilistisch eine Qual und intellektuell eine Zumutung". Na, da hat sich aber jemand geärgert. Viel mehr sollte er sich aber wohl doch darüber aufregen, dass Religion traditionell für sich in Anspruch nimmt, automatisch auch moralisch zu sein. Die Geschichte hat bis in die Gegenwart hinein aber immer wieder das Gegenteil bewiesen. Ich persönlich sehe es so: gegen den Glauben an ein übernatürliches Wesen ist nichts einzuwenden, seine Nichtexitenz ist auch nicht beweisbar. Die moralischen Regeln, die Religionen aufstellen sind auch nichts Schlechtes ganz im Gegenteil. Es steht aber wohl außer Zweifel, dass der daraus konstruierte politische Machtapparat längst keine Existenzberechtigung mehr besitzt.
Der Artikel zum Buch und die darauf folgende Diskussion hier im Spreeblick...

Sonntag, Februar 22, 2009

Heute war ich auf einer Ausstellung...















Mich zu so etwas einzuladen, beinhaltet ein gewisses Risiko, vor allem, wenn man selbst der ausstellende Künstler ist. Wer mir auf wehrlose Leinwand geschmierte Rorschachtests, gerade schwarze Balken auf weißem Grund oder eine Pfütze Fett rechts hinten in der Ecke als Kunst verkaufen will, hat generell schlechte Karten und muss mit unerfreulichen Kommentaren rechnen. Vor allem, wenn an den Werken mehrzifferige Preisschilder baumeln. Ich halte es da mit meinem alten Geographielehrer und seinem unvergessenen Spruch "Kunst kommt von Können, kommt es von Wollen, ist es Wulst". Damit hat er meine Einstellung zur Kunst präzise auf den Punkt gebracht - andererseits bin ich fmit den Jahren auch sehr viel offener geworden. Prinzipiell darf Kunst auch für mich abstrakt sein, aber ich will sehen, dass handwerklich etwas geleistet wurde, dass eine gute Idee dahinter steckt, dass es mich schlicht und ergreifend anspricht. Deswegen haben insbesondere Malerei und Fotografie eine Wirkung auf mich. Das gilt auch für Ludger Ottens alias Fenrirs Bilder, der derzeit im Rahmen der Ausstellungsreihe KulturLinks im Wahlkreisbüro der Linken in Bochum seine Arbeiten ausstellt. Ludger verbringt Wochenenden damit, auf der Suche nach außergewöhnlichen Motive alte Industriegebäude zu erkunden. Dabei sind unerwartete Momentaufnahmen entstanden, in denen sich Vergangenheit und Gegenwart überschneiden. Liegen gebliebene Werkzeuge , abgestellte Kaffeetassen, die den Eindruck erwecken, als wäre gerade noch jemand da gewesen. Ludgers postindustrielle Stillleben zeigen außerdem eindrucksvoll, mit welcher Kraft die Natur die alten Industriemonstren überrennt, sobald der Mensch sie aufgibt. Flora bahnt sich ihren Weg zurück ans Tageslicht durch Beton. Nachdenkliche Bildpoesie zum Meditieren. Mir hats gut gefallen. Danke für die Einladung, Ludger. Mehr Infos auf seiner Seite...

Samstag, Februar 21, 2009

Virtuelles Biikebrennen...






































...in SecondLife. Dazu haben die Macher von Primtronics Minimal DJs aufgefahren, die den Strand zum brennen bringen. Hoffentlich bewahrt es uns vor bösen Geistern in der Maschine. Hier gehts zur Party...

Er designt die neuen Lightracer für Tron 2.0:

Dan Simons hat Autos für VW und Bugatti entworfen und für eine fiktive Firma namens Cosmic Motors. Für letztere kreierte er Vehikel irgendwo zwischen Rennwagen und Raumschiff, die es in unserer Galaxie so noch nicht zu sehen gab. Nun entwirft er die neue Version der legendären Lightracer für Tron 2.0. Mehr zum Thema bei io9.com...

SLthingstodo berichtet über New Caerleon...

...und über mein Science Fiction Museum im geostationären Orbit über der Insel. Hier entlang...

Am 21. März ist Dortcon...

...und ich werde dort gemeinsam mit den Kollegen Post und Hebben eine Art Cyberpunk Event-Lesung machen. Der Con findet im Fritz-Henßler-Haus statt, unsere Lesung beginnt um 15 Uhr. Mehr Infos auf der Dortconseite oder drüben im eigenenThread beim sf-netzwerk...

Die 30 Meter Riesenschlange von Borneo...

...windet sich durch die aktuelle Presse. Nun ja zumindest durch die Daily Mail, die ein angebliches Bild der riesigen Kreatur im Fuß Baleh zeigt, das von einem Hubschrauber aus aufgenommen wurde. Die Crew überwacht eigentlich Flutregionen und behauptet, an der Aufnahme keine Manipulationen vorgenommen zu haben. Und wieder eines dieser Bilder, die viel zu überzeugend sind, um überzeugend zu sein - sieht man davon ab, dass die abgelichtete Schlange deutlich länger als 30 Meter sein müsste. Erstaunlich, dass die Aufnahme nur kurz nach der Entdeckung des Fossils einer 15 Meter langen, sogenannten Titanoboa in den Medien auftaucht. Man könnte fast meinen, die paläontologische Sensation könnte zur Quelle der Inspiration einiger Scherzkekse geworden sein. Titanoboas erreichten ein Gewicht von gut 1,25 Tonnen, sind aber schon vor rund 60 Millionen Jahren ausgestorben. Zumindest glauben das die Experten.

Jeder achte Lehramtsstudent zweifelt an der Evolutionstheorie...

...darunter auch angehende Biologie-Lehrer. Überrascht mich nicht wirklich, wenn man sich anschaut, wie populär die ID-Theorie in den USA ist. Auch in Deutschland gibt es kreationistische Biologiebücher, in denen die biblische Schöpfungsgeschichte als Tatsachenbericht verkauft wird. Konsequenterweisen müssten dann Grimms Märchen demnächst auch im Geschichtsunterricht als historische Fakten gelehrt werden und in Physik und Astronomie das ptolemäische Weltbild, in dem die Erde im Mittelpunkt des Universums steht. Denn wenn schon verblöden, dann gleich richtig.
Ich würde nicht mal behaupten, dass die Evolutionstheorie so wie sie heute allgemein akzeptiert wird, tatsächlich alles erklären kann, oder zu einhundert Prozent richtig ist. Wissenschaftliche Erkenntnisse erweitern und verändern sich und manchmal erweisen sich scheinbar grundlegende Gesetze als nur begrenzt gültig. Das ist aber kein Grund, den gesunden Menschenverstand im Foyer der Kirche abzugeben und nach dem Gottesdienst auch endgültig da zu lassen. Zweifel, an dem was Wissenschaft zu glauben weiss, sind genauso berechtigt, wie solchel an religiösen Dogmen. Wäre bedauerlich, wenn engstirnige Kleingeister es schaffen ,unsere vernetzte Welt, in der jedes Wissen jedem offen steht, unter Einsatz eben dieser modernen Medien in die intellektuelle Steinzeit rückzudatieren.
Mehr zumThema in diesem Artikel im Spiegel...

Freitag, Februar 20, 2009

Wie soll der Pott demnächst heissen...

...wollte das Institut für Medienwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum wissen und befragte 3128 Personen nach ihrer Meinung. Zur Wahl standen Metropole Ruhr (dafür waren 42%) oder Ruhrstadt (nur 17 % - kein Wunder). Viele Befragte favorisierten außerdem die Bezeichnung Ruhrgebiet (stattliche 41 %). Uns Cyberpunks ist allerdings schon lange klar, wie die korrekte Bezeichung des Potts lautet: Rhein-Ruhr-Metroplex.
Mehr zur Umfrage bei den Ruhrbaronen...


Karneval...






















...ist für mich Bullshit. Närrische Zeit und insbesondere der Rosenmontag sind für den Erzkatholiken sowas wie die Paarungszeit für Vulkanier, alles stillos dekoriert mit Schmalspurhumor auf Teppichbodenniveau. Nein, ich brauch keine Jahreszeit, um Spaß zu haben und erst recht keinen einzelnen Tag um ausnahmsweise mal zu lachen. Ich bin aber jederzeit bereit den karnevalistischen Klimax vorzutäuschen, solange ich dafür am Rosemontag frei bekomme - und ich kann hier auch nur alle anderen Karnevalshasser dazu auffordern, so zu tun als ob, damit man uns diesen - zumindest für einige noch - freien Tag nicht wegnimmt. Ich persönlich werde meinen Rosenmontag in der entnarrifizierten Zone büttenredenfrei mit reichlich Berlinern, Kaffee und einem Stapel DVDs verbringen. Ihr könnt alaafen und helauen so viel ihr wollt, kommt mir dabei bloß nicht zu nah.
Der Fenrir bringts auf den Punkt...

Mittwoch, Februar 18, 2009

Wenn Chirurgen twittern, dann richtig...

...und zwar während der OP. Ärzte am Henry Ford Hospital enfernten einen bösartigen Nierentumor, und posteten dabei im Minutenabstand Tweeds über den Operationsverlauf. Ärzte, Medizinstudenten und Interessierte konnten so den Eingriff live bei Twitter verfolgen. Technologisch ist das kein wirkliches Novum, denn die OP hätte genausogut hochauflösend gefilmt und die Bilder weltweit übertragen werden können. Es ging den Ärzten wohl eher darum, die Popularität von Twitter zu nutzen, um damit Werbung für ein Operationsverfahren von Nierenkrebs zu machen, bei dem nicht die gesamte Niere entfernt wird.
Ich persönlich würde ja überhaupt nichts davon halten, wenn mein Chirurg beim Operieren an einem Computer herumspielt. Und den Laptop will doch nicht ernsthaft noch irgendjemand benutzen. Ich meine mit Kaffeeflecken auf den Tasten komme ich klar, aber mit...ach ich will gar nicht drüber nachdenken.
Mehr zum Thema hier...

Der RSS Feed von Kueperpunk...

...sollte jetzt eigentlich vollständig übertragen werden, nachdem ich die Einstellungen korrigiert habe. Ich sehe jedenfalls schlagartig mehr Abonnenten - davon kann man ja bekanntlich nie genug haben ;-)...

Sehr cool: Spielzeugfotografien von Brian McCarty...

Mehr auf seiner Website...

Ein Steampunk Mech von Fenrir...
















Mehr von Fenrir hier...

Montag, Februar 16, 2009

Leben vor dem Leben?

Unsere einzelligen Urahnen waren eventuell nicht der erste Versuch der Natur, Leben auf der Erde zu etablieren. Heftige kosmische Einschläge könnten ganze Generationen früher Lebensformen ausgelöscht haben und wir das Ergebnis des letzten von zahlreichen Neuanfängen gewesen sein. Angenommen solche sehr frühen Lebewesen, deren Biochemie sich komplett von unserer unterscheidet, hätten irgendwo auf der Erde überlebt, so wäre ihr Nachweis gleichzeitig auch der Beweis dafür, dass Leben im All eine universelle Erscheinung ist. Einige Forscher versuchen genau diesen Nachweise zu erbringen. Mehr zum Thema in diesem Artikel im Spiegel...

Wie man Angst abschalten kann...

...demonstrierten niederländische Wissenschaftler in einem Versuch mit 60 Probanden. Denen wurden zunächst auf einem Bildschirm verschiedene Bilder gezeigt. Sobald eine Spinne darauf zu sehen war, wurden die Testpersonen ohrenbetäubendem Lärm aus ihren Kopfhörern ausgesetzt. Die Angst der Probanden vor dem Spinnebild und dem damit verbundenen Lärm konnte anhand des Zuckens ihrer Augenlider gemessen werden. Am zweiten Tag wurde der Test wiederholt,nachdem einem Teil der Probanden die Substanz Propranolol verabreicht wurde, und den restlichen ein Scheinmedikament. Bei der erneuten Durchführung des Tests am dritten Tag war bei den Tespersonen, die Propanolol erhalten hatten, keine Angstreaktion mehr messbar, während die restlichen nach wie vor heftig erschreckten. Unklar ist, ob der Wirkstoff das Angstgedächtnis gelöscht hat, oder nur den Abrufvorgang der entsprechende Erinnerungen blockiert.
Der durch Medikamente angstfreie Soldat ist keine Zukunftsvision mehr - aber ein Fortschritt, auf den wir besser verzichten sollten. Mich würde auch nicht überraschen, wenn an anderer Stelle längst nach einer medikamentösen Unterdrückung von Schuldgefühlen geforscht wird. obwohl die offensichtlich gar nicht nötig ist...
Mehr zum Thema hier...

Bevor ichs vergesse: Die "Bielefeld-Verschwörung" wird verfilmt

Wie? Noch nie von Bielefeld-Verschwörung gehört? Das darf doch nicht wahr sein. Noch so ein Depp, der meint, Bielefeld gibt es wirklich. Dabei weiss nun wirklich jeder, dass es das westfälische Kaff nicht gibt und auch nie gegeben hat. Die Gründe für das Vortäuschen der Eistenz einer Stadt sind vielfältig. Der Halabdokumentarische No Budget-Spielfilm "Die Bielefeld-Verschwörung", der bereits 2010 ins Kino kommen soll, wird hoffentlich zur Klärung beitragen und damit auch den letzten "Gläubigen" davon überzeugen, dass Bielefeld und alle Bielefelder nichts anderes sind, als ein Trugbild. Eine Illusion, die durch eine hochkomplexe und gut durchdachte Verschwörung am Leben erhalten wird.
Nach "Die Eylandt Recherche" dürfen wir uns wie es scheint auf eine neue Mockumentary aus NRW freuen. Anscheined gibt es sogar gute Chance, in dem Film als Statist mitzuwirken. Vorrangig anscheinend Bielefelder - was ja irgendwie ein Widerspruch in sich ist. Ach übrigens: Falls ihr noch die Rolle eines Verschwröungsbloggers zu vergeben habt, ich wär dabei...
Mehr zum Thema hier...

Samstag, Februar 14, 2009

Morgen 20 Uhr Treffen der German Bloggers im Neocortexx...

Eine Landmark schicke ich noch rum, denn ich muss vorher noch ne geeignete Location in den Orbit stellen. Das wird wohl ein Luftschiff sein. Würde mich freuen, wenn morgen möglichst viele von euch reinschauen. Sollte Sonntagabend ja machbar sein. Es ist an der Zeit unser Netzwerk mal wieder zu reaktivieren, zu pflegen und ein wenig über alle zu lästern, die gerade nicht da sind.Ich schlage vor, wir begründen dann auch gleich morgen Abend den ganz neuen Trend des Mobbingblogging. Nicht zu verwechseln mit Mobbloggen übrigens. Das ist wenn man plündernd und brandschatzend durch die Innenstadt zieht und von Laptop oder IPhone aus live drüber broadcastet.
Übrigens gibst sogar einen Anlass zum feiern. Meinen 3000. Blogeintrag nämlich.
Bis morgen dann mal...


Der Kantel hat ein Buch geschrieben...

...:"Per Anhalter durch das Mitmach-Web". Und wie das so oft ist, wenn ich in eine dieser großen Buchhandlungen gehe, komme ich nicht wieder ohne Lesestoff raus. Diesmal habe ich besagtes Buch des "Schockwellenreiters" erworben und stöbere gerade darin. Es bietet einen konzentrierten Überblick über das derzeitige Web 2.0 mit allen seinen Profil-Plattformen, Wikis, Videokanälen und Internetfernsehsender. Mal sehen, ob ich in letzter Zeit irgendeine interessante Plattform übersehen habe.

Der neue Neocortexx...

















Stammleser dieses Blogs haben schon öfter etwas über den Neocortexx gelesen, meinen persönlichen Hotspot in Second Life für Cyberpunks und Steampunks. Der Laden existiert nun etwa seit November 2007 und ist damit für SL -Verhältnisse schon eine Art Traditionsunternehmen auf dem Niveau eines großen Bellheim. Doch seit der große SL-Hype verebbt ist und Linden Labs die Preise in die Höhe schraubt gehen mehr und mehr SIMs bankrott. Hamburg Harburg hat sich relativ lange gehalten, obwohl von Rentabilität wohl schon seit einem halben Jahr keine Rede mehr sein konnte. Anfang dieser Woche verschwand der Club neben meinem Grundstück und damit der letzte Mieter außer mir. Als mich der Simowner am späten Donnerstagabend ansprach, war mir deswegen schon klar, worum es ging. Die Ära Hamburg Harburg endet, die SIM wird abgeschaltet. Mittlerweile ist das Gelände geräumt und vom berühmten (;-)) Neocortexx ist nichts mehr übrig außer einem großen Stück Rasen und einem leeren Hafenbecken. Ganz so schnell sterben Legenden nun aber doch nicht. Denn der Neocortexx ist längst wieder da. Eine SIM weiter auf Ataria.Um genau zu sein, hier...

Carrah Rossinis neustes Schiff...


Das Nessie Explorer Schiff - klein aber fein. Jetzt neu im neuen Neocortexx...

Freitag, Februar 13, 2009

Schauprozess?

Und wenn ja, wer insziniert eigentlich den Schauprozess, der in der nächste Woche in Schweden gegen Pirate Bay geführt wird? Vier führende Köpfe hinter Pirate Bay sind wegen Verletzung des Urheberrechtes angeklagt. Ihre Gegner sind Hollywood, die Musikindustrie und Staatsbehörden. Letztere sind wahrscheinlich nicht aktiv geworden, weil sie tatsächlich ein Verbrechen in den Aktivitäten der Piraten sehen, sondern eher aufgrund des Drucks, den die USA schon lange auf die schwedische Regierung ausübt. Man gewinnt allerdings den Eindruck, dass Pirate Bay eine Auseinandersetzng vor Gericht gerade recht kommt. Für den Kläger wird die Sache nämlich nicht ganz so einfach, wie sich das die Verwertungsindustrie weltweit erhofft. Pirate Bay lagert nömlich keine gestohlenen Dateien, man verlinkt vielmehr nur Rechner, auf denen sich Filme, Musik oder Software befinden.
Die großen Konzerne wollen die Zeichen der Zeit noch immer nicht sehen. Das World Wide Web hat ihnen neue Vertriebswege geöffnet, und es zeigt ihnen, was der Konsument fordert, nämlich günstige Preise. Während man das bockig ignoriert muss man zornig mit ansehen, wie der Käufer von einst zum reinen Konsumenten wird, der sich den Zwischenschritt des lästigen Kaufs zum überhöhten Preis konsquent spart. Die Verwertungsindustrie übersieht ebenfalls, dass sie durch das Web selbst überflüssig wird, denn mehr und mehr Talente erkennen, wie sie sich ohne großes Label selbst vermarkten können. Statt eines gehypten Stars wird es demnächst ein breites Spektrum vieler Kreativer geben und das sowohl in Film, Musik als auch Softwareentwicklung. Die logische Konsequenz wird auf Dauer - hoffentlich - ein Aussterben der 300 Millionen Dollar pro Jahr Superstar-Dinosaurier sein, deren Villen wir jetzt noch mit CD- und DVD-Preisen von rund 20 Euro pro Stück abzahlen müssen.
Hoffen wir auf intelligente und verabtwortungsbewusste Richter, die den Sinn und Wert eines freien Internets verstanden haben und nun ein Urteil fällen, das zum Präzedenzfall für eine neue Copyright Kultur werden könnte. Jaja,lieber Leser, darauf hoffen dürfen wir schon. Nur nicht damit rechnen.
Aber sagen wir es noch einmal mit den bezeichnenden Worte der Piraten: "Schickt mehr Klagedrohungen, bei uns ist das Lokuspapier knapp."
Mehr zum Thema hier...

Donnerstag, Februar 12, 2009

Nicht nur das, was in Observatorien fotografiert wird ist sehenswert...

...sondern die Observatorien selbst auch. Eine Fotoserie auf io9.com...

Schäubles Website gehackt...

Nein, liebe Freiheistliebenden, Daten- und Privatsphärenschützer, das ist auf gar keinen Fall ein Grund zum Feiern. Vielmehr müssen wir an dieser Stelle unsere Hacker mit dem erhobenen Zeigefinger ermahnen: Jungs, dem Wolfi seine Seite dürft ihr nicht hacken. Der wird sonst noch paranoider und dann kommt er auf wirklich üble Ideen - und euch erklärt er gleich zu Terroristen...
Mehr zum Thema hier...

Blast Kueperpunk...

Mittwoch, Februar 11, 2009

Project 38 or the Game of Small Causes...













... die Lesung meiner in der Sammlung "The Black Mirror and Other Stories" erschienen Story, kann man sich hier anhören...

Bildschön...

Nur eines von vielen fabulösen Bildern aus dem flickr-Album von Evidence E....

Blogpost Nummer 3000



















Tja, ich mach das jetzt schon eine ganze Weile. Bloggen. Seit dem 22. August 2004 haue ich hier praktisch jeden Tag mindestens einmal in die Tasten, sondere kurze Kommentare, Kritiken oder auch mal längere Texte ab, poste manchmal auch nur einen Link, ein Bild, ein Video oder Musik und gelegentlich auch nur mal meinen Gemütszustand. Genau das war die Idee, als ich 2004 damit anfing. Ein schnelles Medium, mit dem ich meinen ganz persönlichen Senf abgeben kann, mit dem ich mich äußern kann und alles bündeln kann, was für mich persönlich interessant und relevant ist. Und was mal als Ergänzung zu meiner Website begann ist mittlerweile irgendwie zum Hauptmedium geworden. Kueperpunk ist Mikrofon, Megafon, Bühne, Leinwand, Zeitung und Knotenpunkt in einem sozialen Netzwerk irgendwo zwischen Realität und virtueller Realität geworden. Die Aktualisierung nimmt manchmal nur 5 Minuten am Tag in Anspruch, manchmal ein paar Stunden. Besonders dann, wenn ich die Zeit dafür habe hier zu berichten, zu lamentieren, zu fabulieren, anzukündigen, zu inszenieren und was dabei heraus kommt wieder als Blogpost zu verwerten. Thematische Grenzen gibt es keine. Alles dreht sich zwar irgendwie und nicht in dieser Reihenfolge um Cyberpunk, Literatur, Webkultur, Technologie und Wissenschaft, aber von der Bilderserie mit Legoraumschiffen zum Nörgeln über Studiengebühren geht alles. Und so beginnt ein guter Blogger Tag für mich mit einer Tasse Cappuccino, dem Abrufen der Mails, dem Check der letzten Twitter Feeds, einem schnellen Überblick über die Nachrichtenlage in der Welt und der Routinerunde über meine Lieblingsblogs. Ja, geben wir`s zu. Blogs sind hochgradig selbstreferenziell. Das sind Mainstreammedien auch, nur wirft es denen keiner vor. Es kommt halt auf die Mischung an und die rühre ich hier mit Genuss nach meinem persönlichen Geschmack zusammen. Der exhibitionistische Seelenstriptease ist nicht mein Ding, Dampf ablassen aber schon und daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern. Und wenn mich nun einer fragt, ob das ganze nach 3000 Postings nicht langsam langweilig finde und ob mich nicht wurmen würde, dass noch keiner mein Blog kaufen wollte, dann kann ich darüber nur schmunzeln. Nein, es macht immer noch Spaß, tatsächlich macht es sogar immer mehr Spaß.
Auf die nächsten 3000, Leute ;-)

Dienstag, Februar 10, 2009

Das hat was: Ein riesiges SL Kunstwerk errichten...
















...dann alle prims auf "phyiscal" setzen und das ganze Ding wie den Turm zu Babel einkrachen lassen. Ich mag destruktive Kunst...

Floating...












































Ausstellungseröffnung auf einer italienischen Kunstsim. Ambient Music, alles schwebt und ich erhole mich dabei von einem bestialischen Magenkrampf. SL als interaktives Chill Out Musikvideo...

Der Valentinstag wurde aus zwei Gründen erfunden:

Erstens um den Pöbel zum grundlosen Kauf von Blumen und Süssigkeiten zu verleiten und zweitens um Singles zum Konsum von Alkohol und Antidepressiva zu treiben - und wenn nicht dazu, dann immerhin zum Ausleihen von Pornovideos. Doch kritische Weblogleser durchschauen offensichtliche Marketingverschwörungen und lassen sich nicht manipulieren. Die Valentinstag-Botschaft oben im Bild gefällt mir da schon viel besser. "Happy Jason" wäre ein Feiertag ganz nach meinem Geschmack. Wir schauen den ganzen Tag blutige Filme und dabei gibt es Steaks und Rippchen mit reichlich roter Sauße.

Montag, Februar 09, 2009

Diese Art von Wissenschaft kommt mir bekannt vor...

Einsame Experten, fixiert auf ein Spezialgebiet eines Spezialgebietes hocken auf notdürftig zusammengehaltenen Versuchsanordnungen und forschen an Nachkommastellen, die niemanden genug interessieren, um Geld zu investieren.Wer seinen Arbeitsalltag als trist empfindet, der sollte sich diese atmosphärisch dichte Doku auf Arte über drei Wissenschafter in einer Forschungsstation in 3500 Meter Höhe auf dem Berg Aragaz in Armenien anschauen. Die Anlage versprüht so einen kontaminierten Hauch von Tschernobyl-Kernkraftwerks-Nostalgie, bei dem nicht nur Steampunkfans ganz warm um die Schilddrüse wird. Untersucht wird da oben komsische Strahlung. Und man muss der Fairness halber erwähnen, dass die drei in der Doku porträtierten Wissenschaftler nach wir vor fleissig Arbeiten veröffentlichen.
Wenn das mal nicht mehr klappt, hätte ich noch ne andere Idee. Die drei Jungs könnten man nämlich so wie sie sind vom Fleck weg für einen postapokalyptischen Thriller casten...
Würde da oben gern mal einen DVD Abend veranstalten: "Das Ding", "Alien vs- Predator" und danach als Gute Nacht Lektüre Lovecrafts "Berge des Wahnsinns". Und wie hast du geschlafen? ;-)
Hier gehts lang...
(via Nerdcore)

Im Internet surfen und sich mal wieder so richtig empören...

Da filmt ein Vater seinen Sohn auf dem Rückweg vom Zahnarzt. Ist ja eigentlich nix besonders, so mancher Papi und so manche Mami wollen ja möglichst alles im überschaubaren Zeitraum zwischen erstem Stuhlgang und erster Festnahme auf Festplatte bannen. Dieser fiese Erziehungsberechtigte hat den Bogen für manchen Moralapostel aber eindeutig überspannt, als er den postoperativen Drogenrausch seines Filius aufzeichnete und gleich darauf bei Youtube veröffentlichte. Da sitzt der Kleine nun mit blutiger Zahnlücke auf dem Rücksitz und schwebt mit großen glasigen Augen irgendwo zwischen Disneyland und buddhistischer Erleuchtung. Gelegentlich scheint er im Rückspiegel über Papi die große vereinheitliche Weltformel zu sehen oder das Krümmelmonster beim Tabledance auf der Motorhaube und einmal bäumt er sich sogar auf und brüllt einer Welt voller Zahnärzte mit Narkotika und Vätern mit Videokameras entgegen, dass sie Scheiße ist. Das ist alles amüsant, denn man weiss, dem kleinen gehts gut, er wird sich zuhause hinhauen und am Abend ganz der Alte ohne Zahnschmerzen sein. Die Internetcommunity rollt sich derweil vor Lachen am Boden und alle wissen, dass man den Burschen in 10 Jahre eh nicht wiedererkennen wird genau wie das tauchende Baby vom Nirvana Cover. Doch die dunkle Seite des Web 2.0 sieht gern schlimmes, wo nichts schlimmes ist und lechzt nach dem Blut des filmenden Papis, der das arme Kind dem Hohn und Spott der surfenden Bevölkerung ausgesetzt hat - was der Kleine, schaut man sich bei Youtube um, spätestens fünf oder sechs Jahr später selbst erledigen würde, wenn er sich im besoffenen Zustand filmt oder während er beim vergeblichen Versuch, einen Furz abzufackeln, seine Hose in Brand setzt.
Das Video vom sedierten David ist nicht unmoralischer als eines von abertausenden ach so lustigen Pannenvideos, wie sie uns jeden Abend vom Fernsehen um die Ohren geschlagen werden: Tappsige Kleinkinder, die bei ersten Gehversuchen über ihre eigenen Beine stolpern, gegen Schranktüren rennen, von sabortierten Fahrrädern ohne Stützräder fallen, von 60 Kilogramm schweren Hunden niedergerannt werden, oder sich verzweifelt gegen Tante Else wehren, die stets ohne Gebiss aber immer mit Zunge küsst.
Ich hab das besagte Video übrigens auch vor etwas über einer Woche entdeckt, hielt es jedoch nicht für skurril genug, um es zu bloggen. Das mache ich auch jetzt nicht, aber nur weil ich es immer noch nicht toller finde als letzte Woche. Wer Spaß dran hat, kann ja mal hier bei BoingBoing schauen. Da gibt es jetzt übrigens auch eine animierte Version...

Der Komet kommt...



Lulin wird sich der Erde auf etwa 60 Millionen Kilometer nähern und möglicherweise in den nächsten Tagen mit bloßem Auge am Himmel erkennbar sein. Etwas ungewöhnlich an dem kosmischen Schneeball ist seine neongrüne Färbung. Die ist darauf zurückzuführen, dass er Zyan enthält. Ein Gas das tödlich sein kann - allerdings nur, wenn man genug davon einatmet. Lulin wird uns dafür nicht nah genug kommen und selbst wenn die Erde seinen Schweif durchqueren würde, hätte das keine Folgen für uns. Die vergleichsweise winzige Menge an toxischen Molekülen, die wir uns dabei einhandeln, wäre in der Atmosphäre so gut wie nicht nachweisbar. Für eine kleine von den Medien gepuschte Hysterie ist die Sache aber immer noch gut und ich bin sicher, die große deutsche Tageszeitung mit den nackten Frauen auf der Titelseite hat bereits eine entsprechende Headline rausgehauen. Früher hätte die kleine Massenpanik noch besser funktioniert. 1910 sorgte das Auftauchen des Halleyschen Kometen für einen Vekraufsboom von Gasmasken und "Atmeluft in Flaschen"...
Mehr zum Thema hier...

Sonntag, Februar 08, 2009

Exzellente Idee...

More funny videos like the "Urban Hackers" at Heavy.com

Ich wusste schon immer, dass sich aus unseren Banken noch etwas sinnvolles machen lässt...
Dank an die Kollege von der Cyberpunk Community und an Jk-Netzwelt

Wie geht man als Discounter im Kreuzfeuer am besten mit Satire um? Ganz einfach: Man produziert sie selbst!

Nächsten Sonntag 20 Uhr Treffen der German Bloggers...

...wahrscheinlich in meinem Luftschiff. Hoffe auf euer zahlreiches Erscheinen...

Die japanische Alienbotschaft....


...ist mir anscheinend entgangen. Der japanische Astronom Hisashi Hirabayashi hat 1983 gemeinsam mit einem Kollegen am japanischen Tanabata Feiertag eine digitale Nachricht in Richtung des Sterns Altair geschickt. Sie besteht aus 13 binär codierten Bildern, die unter anderem eine Darstellung des Sonnensystems, der Bahndaten der Erde, unserer DNA und des Homo Sapiens enthalten. Mit anderen Worten: Alles, was man für eine zünftige Invasion wissen müssen. Damit rechnet Hirabayashi nicht, hofft allerdings auf eine Antwort potentieller Altairianer bis 2015. Drücken wir mal die Daumen. Mehr dazu übrigens hier...
Beim Betrachter der Darstellungen auf C64 Niveau, die er da verschickt hat, geht mir spontan durch den Kopf, dass unsere Frau von der Leyen darin vermutlich ganz schlimme Bilder sehen würde. Demnächst brauchen dann wahrscheinlich alle Radioteleskope Filtersoftware...
Dank an Torrid Luna, die mich auf die Botschaft aufmerksam gemacht hat...

Zeit für einen neuen Fenrir-Bot...

















Mehr davon beim Fenrir...

Samstag, Februar 07, 2009

Keine weiteren rechtlichen Schritte gegen Netzpolitik...

...von Seiten der Deutschen Bahn. Die musste einsehen, dass das interne Memo sich auf juristischem Wege längst nicht mehr aus dem Internet entfernen lässt. Die Blogosphäre feiert den kleinen Triumph als Sieg von Demokratie und Meinungsfreiheit. Ralf Bendraths ist zurückhaltender und kommt bei einer Analyse des Ausgangs von "David gegen Goliath"-Reloaded zu einer sehr nüchternen Einschätzung. Da das Image der Bahn sowieso gerade schwer angeschlagen ist, so Bendraths Resümee, kann sie sich eine Dauertorpedierung durch die kurzfristig solidarisierte Web 2.0 Gemeinte und das Witterung aufnehmende Rudel der Mainstreammedien nicht leisten und spart sich einfach den juristischen Aufwand. Man könnte auch sagen, die Bahn hat zuviel zu tun, um nebenbei mit Kanonen auf Spatzen zu schießen und dabei nicht gut auszusehen. Gegen einen anderen Gegner mit weisserer Weste hätte die Sache böse ausgehen können.
Ralf Bendraths aussagekräftiger Artikel...

Amerikas berühmtestes Filmgebäude...

Das Bradbury Building. Übrigens nicht nach Ray Bradbury benannt wurde es zum Drehort zahlreicher Filme des fantastischen Genres. Darunter "Wolf" mit Jack Nicholson. Seine größte Rolle spielte es allerdings in Ridley Scotts "Bladerunner" als Haus des genetischen Designers J.F. Sebastien. Dort findet auch der finale Kampf zwischen Deckard und Roy Batty statt.
Mehr zum Thema in io9.com...

Phantom-Mii



Phantombilder sind ja nichts neues. Die Art und Weise, wie die japanische Polizei sie herstellt allerdings schon. In Yokohama benutzt man dazu eine Wii-Spielkonsole. Mit der kann man Profilbilder von Spielern, sogenannte Miis erstellen. Statt ihr eigenes virtuelles Alter Ego gestalteten die Polizisten damit das Phantombild eines Autodiebes. Zum großen Vergnügen der japanischen online-Szene. Mehr dazu hier...

Die Haftstrafe...

...gegen Günter Freiherr von Gravenreuth ist rechtskräftig. Deutschlands populärster Abmahner muss nach Überprüfung eines im September vom Landgericht Berlin verhängten Urteils jetzt nicht nur wegen versuchten, sondern sogar vollendeten Betruges einfahren. An der Höhe der Strafe ändert sich dadurch allerdings nichts.
Mehr zum Thema hier...

Georg Janick alias Gary Zabel über virtuelle Kunst...
















...und in der Thotica Community ist die Bude voll. Anwesend ist die Kunstelite des Metaversums wie beispielsweise die fabulöse Bryn Oh. Nachdem die virtuellen Malle-Touristen die Segel gestrichen haben, hat SecondLife Einwohner der anderen Art: Kulturpublikum. Und das diskutiert dann auch mal eine Stunde darüber, wie sich virtuelle Kunst von klassischer Kunst unterscheidet und schlägt damit auch den letzten virtuellen Sextouristen in die Flucht. Könnte natürlich sein, dass genau dieser Trend SL in den Ruin treibt.Dann hat es das aber auch verdient...

Freitag, Februar 06, 2009

Die Invasion beginnt...




















...und das ausgerechnet während unseres Herrenabends. Fenrir und ich betrachten gerade mit einer gewissen Genugtuung den Anflug der außeriridischen Angriffsflotte über einem großen Herner Krankenhaus. Wer genau hinsieht, erkennt allerdings, dass die Schiffe wieder abheben. Kein Wunder: Auf diesem Provinzsaustall hält es keiner lange aus.
Für alle, die sowas noch nicht gesehen haben: Es handelt sich natürlich um Partylaternen.

Donnerstag, Februar 05, 2009

Cyberpunksoundtracks:

Nine Inch Nails live...

Insilico: Cyberpunk in Second Life - Eine Fotoserie...

Irgendwie fühle ich mich heute wie ein SecondLife Dorfdepp, der plötzlich in der großen Stadt gelandet ist. Mein Unterkiefer hängt wohl noch etwas runter und ich glaube mein Blick ist ein bisschen postlobotomisch, während ich ungläubig den 19Zöller angaffe. Ich bin gestern Nacht nur zufällig in Insilico gelandet und war sofort fasziniert von dieser Megametropolis. Etwas in dieser Größe und Höhe - habe ich in Sl bislang noch nicht gesehen. Ich übertreibe auch nicht, wenn ich behaupte dass Erbauerin Skills Hag die vermutlich perfekteste Cyberpunk Sim in Second Life aus dem Metaversumsboden gestampft hat. Die Bilderserie spricht, glaube ich, für sich. Hier gehts direkt nach Insilico...



Blogosphäre doch zumindest ansatzweise politisch wirksam?

Netzpolitik.org wurde ein internes Memo der Deutschen Bahn über die Rasterfahnung bei der Deutschen Bahn zugespielt. Das hat er ohne lange zu zögern veröffentlicht und dabei anscheinend nicht mal mit Widerstand gerechnet. Die Bahn möchte ihre Interna jedoch nur ungern ungefragt offengelegt wissen und schickte Netzpolitik eine Abmahnung. Bis Freitag hat er das Dokument nun aus seinem Blog zu entfernen. Das sieht der Politblogger mit dem Herz für Datenschutz aber ganz anders und erfährt mittlerweile nicht nur eine Welle der Solidarität anderer Blogger, sondern auch Unterstützung aus den Reihen der Politiker - was natürlich nicht so überraschend ist, denn die Damen und Herren wollen ja gut dastehen. Vielleicht ist die deutsche Blogosphäre ja doch irgendwann in der Lage, einen Sturm zu entfesseln, der den Großkopferten so eiskalt ins Gesicht weht, dass sie sich lieber nicht mehr mit ihr anlegen. Ob ich das wirklich glaube? Nun ja, ehrlich gesagt hege ich den Verdacht, dass es den meisten doch eher drum geht, ihr Blog irgendwann an den Meistbietenden zu verticken. Aber Daumen hoch für Netzpolitik.
Mehr zum Vorgang Bahn gegen Netzpolitik nicht bei der Bahn aber bei Netzpolitik...

Dienstag, Februar 03, 2009

COROT-Exo-7b...

...ist der erste "steinige" Exoplanet, den Astronomen identifiziert haben. Er umkreist einen Stern in rund 400 Lichtjahren Entfernung. COROT-Exo-7b ist nur rund doppelt so groß wie die Erde und damit gleichzeitig auch der kleinste bisher entdeckte Planet außerhalb unseres Sonnensystems. Aufgespürt wurde er vom Weltraumteleskop Corot anhand von Helligkeitsschwankungen, zu denen es kommt, wenn der vergleichweise winzige Trabant einen kleinen der Teil der Sternoberfläche abdeckt. Diese Suchmethode funktioniert nur im Weltraum, denn die störende Erdatmosphäre würde so genaue Messungen nicht zulassen. Corot 7b umkreist seine Sonne einmal in 20 Tagen. Er ist ihr dabei so nah, dass er eine Oberflächentemperatur von weit über 1000 Grad haben muss. Etwas zu sommerlich, für Leben nach unseren Maßstäben. Aber es gibt bestimmt Systeme mit ähnliche Planeten, die weit genug von ihrem Zentralgestirn entfernt sind, um angenehme Oberflächentemperaturen zu bieten. Mehr zum Thema in telepolis...

Montag, Februar 02, 2009

So stellte man sich 1963 die Zukunft vor...

...Kolonien im Weltall, Raumstationen, billige Rohstoffe von anderen Planeten. Das übliche eben. Ist alles nicht so gekommen. Noch nicht zumindest. Nachlesen kann man die herrlich blauäuigen Utopien des Science Fiction Lesers der Sechziger in diesem Buch, das das von General Dynamics Astronautics - ja, das sind die, die Triebwerke bauen - herausgegeben wurde. Insgesamt gab es damals nur 50 Kopien, von denen eine 1963 in einer Zeitkapsel versenkt wurde. Dieses PDF File ist ein Scan des Originalbuches.

Sonntag, Februar 01, 2009

Bruno Argento über die Zukunft

Der italienische Futurologe bezeichnet sich selbst als Bruce Sterlings Zwillingsbruder - und ist, wenn ich das richtig sehe, nichts anderes als ein Alter Ego des Autors. In einem Essay macht er sich Gedanken um die Realität des 21.Jahrunderts und unsere Zukunft. Argento hat die Zeichen der Zeit erkannt. Natürlich. Er ist ein Cyberpunk. Ich teile seine Ansichten über Prekarität und Solidarität. Beide Begriffe sind von zentraler Bedeutung für die Gegenwart. Und selbstverständlich unterstütze ich seine Forderungen. Ein gesichertes Grundeinkommen für jeden und kürzere Arbeitszeiten wären einer modernen Gesellschaft des 21. Jahrhundert würdig. Im Gegensatz zum Terrorregime einer absichtlich sozialdarwinistisch ausgelegten Globalisierung, in der man uns den Gebrauch der Ellenbogen in die Wiege legt - um sich dann über die wachsende Aggressivität der Bevölkerung zu wundern. Phänomene wie moderne Piraterie sind nur die ersten noch schwachen Nebenwirkungen der Globalisierung. Wer verhungert, während in zwei Meilen Entfernung tausende Container voller Luxusgüter vorbeifahren, wird sich das nicht lange tatenlos anschauen. Nur ein paar Gedankensplitter beim Lesen von Argentos Essay, das man hier findet...

Cyberpunk Femme Fatal...
















Die Art von Avas, denen man im Neocortexx mit hoher Wahrscheinlichkeit begegnet. Gugu Tizzy auf ihren Möbelkreationen...