Wenn die Kripo zweimal klingelt
Vor wenigen Wochen verlinkte Burkhard Schröder einen Artikel mit Verhaltenshinweisen für Journalisten im Falle einer Hausdurchsuchung. Daran wird er sich gestern sehr wahrscheinlich erinnert haben, als die Polizei am frühen Morgen an seine eigene Haustür klingelte. Der Vorwurf: In seinem Forum hatte Schröder vor rund drei Jahren einen Artikel über das Thema Bombenbau gepostet. Damit liege ein Verstoß gegen das Waffengesetz vor. Tatsächlich handelt es sich aber um einen theoretischen Text, der keine konkrete Bauanleitung für einen Sprengsatz enthält. Seit einigen Jahren schon kritisiert Schröder eine seiner Ansicht nach künstlich geschürte Furcht vor angeblichen Bombenbauanleitungen im Internet, die als Begründung für Einschränkungen der Informationsfreiheit dienen soll.In diesem Zusammenhang hatte der Blogger und Journalist immer wieder Texte zum Thema verfasst oder verlinkt.
Vor wenigen Wochen ist in der telepolis Reihe des dpunkt Verlages sein Buch über die juristischen und theoretischen Grundlagen der online Durchsuchung erschienen. Schröder bemängelt darin unter anderem die unkritische Berichterstattung der Medien über das Thema.
Mehr zum Thema in diesem Artikel in telepolis
Vor wenigen Wochen ist in der telepolis Reihe des dpunkt Verlages sein Buch über die juristischen und theoretischen Grundlagen der online Durchsuchung erschienen. Schröder bemängelt darin unter anderem die unkritische Berichterstattung der Medien über das Thema.
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Labels: Netzkultur, Paranoia, Politik, Überwachung


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