Dienstag, Mai 31, 2005

Eifersucht und Industriespionage


Ein überaus raffinierter Datenspion saugt mit einem Trojaner geheime Informationen aus Unternehmensnetzwerken. Mit dem selben Programm stiehlt er auch Romanmanuskripte aus dem Rechner des verhaßten Schwiegervaters. Die verbreitet er dann in veränderter Form im Internet um den Schriftsteller zu blamieren - und enttarnt sich dabei unbeabsichtigt selbst. Stoff für einen Fernsehthriller. Mindestens.
Hier gehts zum Artikel im Spiegel...

Wenn das Gegenüber die eigene Mimik imitiert...


...weckt das Sympathie. Ein alter Trick, der interessanterweise nicht nur von Mensch zu Mensch funktioniert.
Zu diesem Ergebnis kamen Forscher am Stanford University's Virtual Human Interaction Lab, als sie Studenten mit einem Avatar konfrontierten, der mit einer Verzögerung von 4 Sekunden exakt deren Gesichts- und Kopfbewegungen nachahmte. Verkäufern ist dieser Effekt schon lange bekannt, nur können Computer bestimmte Verhaltensmuster von Usern viel genauer analysieren und auch imitieren.
Die Wissenschaftler führten aber noch ein anderes, höchst bemerkenswertes Experiment durch. Personen wurden Bilder der Präsidendschaftskandidaten gezeigt, in die ihre eigenen Gesichtszüge mithilfe von Bildbearbeitungssoftware mit "eingemorpht" worden waren. Eine dritte Testgruppe erhielt unbearbeitete normale Bilder der Kandidaten. Die Gruppe, der letztere vorgelegt wurden, zeigte bei einer Testwahl etwa die selben Ergebnisse wie bei der nationalen Wahl, die kurz danach stattfand. Bei der Gruppe, der neben einem unbearbeiteten Bild von Kerry eines von Bush präsentiert wurde, in das das eigene Gesicht miteingearbeitet war, gewann der jetzige Präsident mit einer deutlich größeren Mehrheit. Bei jenen, denen ein entsprechend manipuliertes Foto von Kerry untergeschoben wurde, setzte sich in der Testwahl Kerry an die Spitze.
Ist Wählermanipulation tatsächlich so einfach? Die Möglichkeiten unterbewusster Beeinflussung werden schon seit Jahrzehnten näher untersucht. Experimente mit unterschwelliger Werbung fanden und finden statt.
Mehr dazu in diesem Artikel bei wired.com...

Montag, Mai 30, 2005

Passagierflugzeuge mit Laserkanonen...


...könnten bald zu einer Alltäglichkeit werden. Zumindest, wenn es nach dem US-Heimatschutzministerium geht. Das testet gerade ein System, mit dem die Steuerung von anfliegenden SAM 7 oder Stinger-Raketen ausgeschaltet werden kann. Die Realisierbarkeit des Projektes ist aber genauso fragwürdig wie seine Notwendigkeit. Die Kosten, um sämtliche Flugzeuge allein mit entsprechenden Laser zu bestücken, wären immens. Doch auch Wartungsmöglichkeiten müßten auf diversen Flughäfen geschaffen werden. Man hat den Eindruck, dass Gelder hier mal wieder zum Wohle der Waffenindustrie verbraten, statt sinvoll für zivile Zwecke eingesetzt werden.
Mehr zum System in diesem Artikel in telepolis...

Samstag, Mai 28, 2005

Einen hochinteressanten Einblick in Darth Vaders Privatleben...


...erlaubt dieses bislang unveröffentlichte Bild einer später nicht verwendeten Filmszene aus Star Wars Episode 6. Etwas in der Art hatte ich persönlich mir ja schon gedacht.
Hier gehts zum Bild...

Nicht noch eine Star Wars-Kritik


Gestern war es soweit. Ich habe sie gesehen, die Episode III und nach so etwa 27 Jahren hat sich endlich der Kreis geschlossen. Die Geschichte ist vollendet. Stundenlang könnte ich jetzt fabulieren und dozieren über George Lucas Meisterwerk und seinen unglaublichen Detailreichtum. Ich könnte mich auch genauso gut auf die andere Seite, stellen - die dunkle Seite, wenn man so will - und darüber ablästern, was für einen kommerziellen Scheiß Lucas da abgeliefert hat, um den Fans mit einer Effektorgie noch mehr Geld aus Kreuz zu leiern. Aber lassen wir den ganzen Kritikerschmu einfach mal beiseite.
Mit abgeschaltetem Hirn gehen mir die oberflächlichen Dialoge am allerwertesten vorbei und ich begeistere mich nur noch für geniale Raumschlachten, die man gleich auf der XBOX nachspielen möchte. Das Popcorn wird dabei so rasant zermalmt wie Klonkrieger unter den Rädern von Riesenkampfrobotern. Vor Begeisterung werfen nicht nur die Zuschauer die Hände in die Höhe sondern auch die Jedi, nur sind die dann meistens gleich ab. Dieser neue Teil ist der Häcksler unter allen Star Wars Filmen, da wird geschossen, gesprengt, geschnitten bis die Schwarte kracht und jeder aber wirklich jeder, von Yoda bis Palpatine kriegt ordentlich auf die Fresse. Vor allem der hübsche Hayden Christiansen sieht am Schluss dem Films nach Lava-Kneipp-Kur so Scheiße aus, dass ihm keiner verdenken kann, nicht mehr ohne schwarzen Feuerwehrhelm aus dem Haus zu gehen.
Überhaupt beißen in Episode III die meisten Akteure ins Gras, vor allem die Priestern so ähnlichen Jedi. Tja, Zölibat macht unbeliebt. Vielen Hauptfiguren wir Docu oder Windu geht es so schnell an den Kragen, dass man glauben könnte, sie hätten zu hohe Gagen gefordert und wären deshalb rasant aus dem Script geschrieben worden.
Der Darsteller des Django Fett darf sich hingegen freuen. Obwohl man ihm in Episode II bereits den Helm mitsamt Rübe von den Schultern gekloppt hat, ist er immer noch dabei. Fragt ihn einer, welche Rolle er in der Saga verkörpert hat, kann er stolz antworten: Nicht eine, sondern etwa eine Million. Immerhin latscht er als Klonkrieger ständig durchs Bild.
Mir persönlich fehlte Padme in bauchfrei aber die süße Portman darf in Episode III nur noch heulen und Kinderzimmer einrichten, wie ein Kritiker vor mir bereits treffend bemerkte. Ich habe übrigens mal Ausschau gehalten, aber unter den wunderschönen Leuchtreklamen auf Corruscant war nirgendwo ein IKEA-Schild.
Als Ausgleich für die zugeknöpfte Padme gibt`s übrigens eine nette blaue bauchfreie Jedischnalle. Knuffig die Geschichte, die sich um ihren Auftritt rankt. Sie wurde spontan in den Film integriert als Lucas die Produktions-Mitarbeiterin am Set sah und erklärte: „Malt sie blau an und nehmt ein paar Szenen mit ihr auf.“ Mehr als das Schwert von der grünen Leinwand schwingen brauchte sie nicht, den meisten ihrer Schauspielkollegen ist sie nur begegnet, wenn sie ihnen den Kaffee brachte.
Manches geht mir ein bisschen zu schnell im letzten Teil der Saga. Mehr Wookies wären wünschenswert gewesen. Dass Chewbacca sozusagen ein alter Kamerad von Yoda ist, kam für mich recht überraschend.
Gern hätte ich auch noch die Beziehung zwischen Palpatine und Annakin etwas näher beleuchtet gesehen. Ich habe da so einen Verdacht, was hinter verschlossenen Imperiumstüren vor sich geht. Kann es gar sein, dass sie die beiden heimlich mit Palli und Darthi ansprechen. Wer weiß das schon? Lucas offenbart uns das noch nicht, aber vielleicht ja demnächst in der Director`s Cut Version.
Was ich denn jetzt von der Episode III wirklich halte?
Ganz ehrlich?
Voll cool, nur über das Geheule von Padme werde ich bei der DVD immer rüberskippen.
Und jetzt geh ich Star Wars Figuren kaufen. Mir ist danach.
BSSSShhh…….Möge meine Kreditkarte mit mir sein

Freitag, Mai 27, 2005

Auch das Imperium muss Nachwuchs rekrutieren...


...und wirbt mit diesem reizenden kleinen Video um Death Star Gunners. Das sind die Jungs, die beim Todesstern auf den Knopf drücken dürfen. Ein Job, der meiner Einschätzung nach noch geiler als der eines Passagierschiffversenkers, Flugzeugabschießers oder Atombombenzünders ist.
Hier gehts zum Film...

Blade Trinity...


...gehört einfach in meine Sammlung. Kaum ist das Ding in den Regalen, habe ich es mir heute zugelegt. Wie das so üblich ist, erwirbt man beim Kauf gleich zwei DVDs - ob man will oder nicht. Dem Bonusmaterial auf Disc 2 werde ich meine Aufmerksamkeit vielleicht morgen widmen. Diese Schauspielerinterviews nach dem Muster "Es war so toll mit ihm zu arbeiten" finde ich einfach zu langweilig.
Aber es bleibt dabei: Snipes hat es drauf, den Daywalker zu geben. Das muss man ihm lassen. Fast könnten einem die alten Blutsauger schon leid tun.
Aber nur fast...

Donnerstag, Mai 26, 2005

Schade, bis jetzt hatte ich keine Gelegenheit Episode III zu sehen


...doch echten Fanatiker haben den Film bereits so oft angeschaut, dass sie nach wenigen Tagen schon eine Liste mit Fehlern im Film online gestellt haben.
Mehr dazu in diesem Artikel in der Netzeitung...

Jubicon in Darmstadt


Übernächsten Freitag ist es soweit. Der Jubicon in Darmstadt beginnt. Vom 3.6 bis zum 5.6 erwarten den interessierten Besucher dort zahlreiche interessante Programmpunkte. Darunter auch die Lesungen bekannter und weniger bekannter Autoren, sowie Vorträge über Science Fiction, Literatur und Wissenschaft. Ich selbst bin am 4.6 mit einer Lesung aus der Visionen-Antholgie von Helmuth Mommers dabei. Bleibt nur zu hoffen, dass ich bis dahin wieder bei Stimme bin. Im Moment klinge ich eher wie ein Aushilfssynchronsprecher für Marlon Brando in "Der Pate".
Hier gehts zur Homepage des Jubicon...

Voyager hat das Sonnensystem verlassen


Und das bereits nach 28 Jahren. Entweder ist das Sonnensystem verdammt groß oder unsere Raumsonden verdammt langsam. Ich weiß, warum wir keinen Kontakt mit den Anderen kriegen.
Die lachen uns aus...

FBI beschlagnahmt Torrent Server


Mit Elite Torrents wurde gestern einer der größten Torrent Server vom Netz genommen. Die Seite erfreute sich nach Angaben der Ermittler insbesondere nach der Schließung von Suprnova besonders großer Beliebtheit. In den letzten Tagen waren bei Elite die ersten Kopien von "Revenge of the Sith" aufgetaucht und der Server unter der Last der Donwloads beinahe zusammengebrochen. Jetzt ist er wirklich aus dem Internet verschwunden.
Wieder einmal greift die US-Filmindustrie hart gegen Raubkopierer durch. Dabei übersieht man aber wohl, dass man mit den Torrent-Börsen die vielleicht effektivste und gleichzeitig billigste Werbeplattform angreift. Der typische Downloader ist nämlich auch Filmfan. Und gerade diese Gruppe ist es, die die Kinosääle füllt und DVDs kauft.
Welcher echte Star Wars Fan würde schon darauf verzichten, "Revenge of the Sith" auf der großen Leinwand zu sehen? Und welcher echte Fan würde dann später nicht eine der exclusiven Special Edition DVDs erwerben?
Komplette Filme auf Torrent bedeuten doch eigentlich die billigsten und längsten Werbezeiten in einem großen Medium, die sich Filmproduzenten wünschen können...

Mittwoch, Mai 25, 2005

Ich verschlüssele deine wichtigsten Dateien...


...und Du zahlst mir Geld dafür, dass ich Dir ein Programm zur Verfügung stelle, das sie wieder entschlüsselt.
Eine finstere Vorstellung, die leider bereits Realität geworden ist. Ein neuer Trojaner infiltriert Windows über eine bekannte Sicherheitslücke und öffnet einem Verschlüssleungsprogramm Tür und Tor, das Dateien unlesbar macht. Wer seine wertvollen Informationen wieder in lesbarer Form haben will, muss dem Urheber Geld zahlen. Datenkidnapping der besonders hinterfotzigen Art.
Mehr davon in diesem Artikel bei telepolis...

Dienstag, Mai 24, 2005

Prix Ars Electronica: Bit Torrent erhält Sonderpreis


Die Jury des Prix Ars Eletronica hat das Filesharing Programm Bit Torrent in diesem Jahr mit dem Sonderpreis bedacht. Es biete Künstlern auf genial einfache Weise die Möglichkeit, ihre Werke der Allgemeinheit zur Verfügung stellen zu können. Rätselhaft ist da doch, wieso so viele Künstler sich weigern, gerade diesen Nutzen des Filesharing anzuerkennen. Man hat fast den Eindruck, manch einem Kreativen ginge es nur ums Geld.
Kunstwerke sollten für die Nachwelt erhalten werden. Ist es dann nicht eigentlich absolut notwendig, möglichst viele Kopien davon zu erschaffen?
Ich las übrigens mal, ein Großteil der Deutschen verstünde keine Ironie. Ich zähle mich nicht zu dieser bedauernswert großen Gruppe.
Hier gehts zum Artikel über den Prix Ars Electronica bei heise...

Paycheck fürs DVD-Regal


Bislang habe ich John Woos Philip K. Dick Verfilmung noch nicht gesehen. Das hat mich aber nicht davon abgehalten, die DVD als Sonderangebot zu erstehen.
Mal schauen, was wir da haben...

Montag, Mai 23, 2005

Die aktuell an mir getestete Biowaffe...


...beweist anhaltende Wirksamkeit. Noch immer bin ich nicht auf der Höhe und schleppe mich lustlos zwischen Sofa und PC hin und her. Das hindert mich glücklicherweise nicht daran, notwendige Arbeiten zur erledigen, mindert aber den Spaß an wirklich interessanten Aktivitäten.
Blöder Sommervirus. Wird Zeit für Ferien.

Sonntag, Mai 22, 2005

Deutschland auf dem letzten Platz beim Grand Prix


Ich persönlich finde das ja sehr unfair. Denn beim Grand Prix gehört naturgemäß jeder Song auf den letzten Platz. Wir reden hier schließlich über Schlager. Ich bevorzuge für dieses Subgenre, das ich ganz weit unten am Bodensatz aller Musiksubkulturen ansiedeln würde, ja lieber den Ausdruck Unmusik.
Musik geschaffen von völlig unmusikalischen Musikern. Eigentlich schön, dass es auch für unbegabte Komponisten ein Medium gibt - man sollte nur nicht Menschen mit gesundem Hörvermögen und hochentwickeltem musikalischem Geschmack - so wie mich -darunter leiden lassen.

Samstag, Mai 21, 2005

Der SF-Stammtisch findet ohne mich statt...


...denn mir gehts nach wie vor zu dreckig, um mich weit von meinem Sofa zu entfernen. Musste das ausgerechnet heute sein? Ich bin begeistert...

Schwärme sich selbst koordinierender Roboter...


...könnten schon bald zu einer Alltäglichkeit werden. James McLurkin hat Roboterfahrzeuge entwickelt, die miteinander kommunizieren und in Zukunft gemeinsam Entscheidungen treffen sollen. Solche Robots könnten schon bald eingesetzt werden, um Grenzen zu sichern, militärische Missionen auszuführen und Forschungsaufträge im Weltraum erfüllen. Damit sind wir allerdings auch dem Wirklichkeit werden unseres technologischen Albtraums von amoklaufenden Maschinen näher gekommen.
Hier gehts zum Artikel im New Scientist über die Schwarmroboter...

Dem Mörder in den Kopf geschaut


Obwohl man es in Anbetracht des Überangebotes amerikanischer True-Crime Dokumentationen kaum glauben möchte, gibt und gab es auch in Deutschland geheimnisvolle Kriminalfälle.
Stephan Harbort hat sich bisher in drei Büchern mit dem Phänomen Serienmord auseinandergesetzt. Nun legt er sein viertes Werk zum Thema vor, in dem er sich einem besonders sensationsträchtigen Fall aus dem Düsseldorfer Raum widmet.
Dem so genannten „Liebespaarmörder“ fielen Ende der Fünfziger Jahre fünf, möglicherweise sogar sieben Menschen zum Opfer. Endgültig aufgeklärt werden konnte die Mordserie nie. Anhand der Ermittlungen erklärt Harbort, wie Polizeiarbeit funktioniert, zeigt aber auch die möglichen Fehlerquellen auf und die sind meistens menschlicher Natur.
Da wird mal Dackelblut mit Menschenblut verwechselt, da liegt eine Tatwaffe jahrelang unbemerkt in einem Regal der Polizei und mehr als einmal führen voreilige Schlüsse zu falschen Verhaftungen.
Die ausführliche, fast fiktive Beschreibung aus der Sicht von Zeugen oder Opfern machen Harborts Buch zu einer gewohnt spannenden Lektüre sowohl für True-Crime-Leser – derer es in den letzten Jahren anscheinend immer mehr gibt, sieht man sich das Angebot an entsprechender Literatur an – als auch für Krimifans. Spannend wie ein Thriller lesen sich manche Abschnitte, während der Leser an anderer Stelle die Feinheiten juristischer Winkelzüge kennen lernt – und dabei gelegentlich auch schmunzeln muss.
In seinem letzten Buch „Ich musste sie kaputt machen“ hatte sich Harbort mit dem Serienmörder Joachim Kroll beschäftigt. Einem primitiven, nur mäßig intelligenten, von sexuellen Besessenheiten angetriebenen Täter. Der Unterschied zwischen ihm und dem Hauptverdächtigen im Fall der Liebespaarmorde könnte nicht größer sein. Harbort beschreibt in seinem neuen Buch einen ganz anderen Tätertyp. Berechnend, intelligent, der Polizei stets um einen Schritt voraus, ohne sexuelle Motive. Erwin Reichenstein wurde am 14. Dezember 1959 zu lebenslanger Haft mit anschließender Sicherheitsverwahrung verurteilt.
Doch noch heute sind viele Fragen offen. Die Indizien waren keinesfalls so schwerwiegend, dass sie eine Verurteilung rechtfertigen konnten. Allein auf den Aussagen des vermeintlichen Tatkomplizen und Hauptzeuge Büning ruhte das schließlich gefällte Urteil. Was mehr als merkwürdig erscheint ist aber, dass es im Februar 1958 zu einem weiteren Pärchemord kam – zu einem Zeitpunkt, an dem sich Büning und Reichenstein bereits in Untersuchungshaft befanden. Dieser letzte Fall wurde von der Staatsanwaltschaft völlig ignoriert und das obwohl Pärchemorde sehr seltene Verbrechen sind. Das lässt das Verfahren insgesamt in einem etwas anderen Licht dastehen. Auch die Vorverurteilung des Angeklagten durch die Presse weckt leise Zweifel an der Sachlichkeit des damals noch von Richtern und Laienrichtern gesprochenen Urteils.
Harbort wagt keine Aussage darüber, ob Reichenstein zu Unrecht verurteilt wurde, er deutet aber zumindest an, dass die Möglichkeit bestehen könnte.
Auch mit „Der Liebespaarmörder“ hat der Autor einmal mehr ein Buch abgeliefert, das spannend ist, ohne auf triviales Presseniveau abzugleiten, dabei wie immer mit einer gewissen sachlichen Distanz geschrieben.
Lesenswert.

Freitag, Mai 20, 2005

Netzeitung verlinkt Weblogs


Tja, sie haben sich als eine alternative Form der Informationsweitergabe etabliert und nach und nach schenken auch "seriöse Medien" oder solche, die sich dafür halten, dem Weblogtrend Aufmerksamkeit. Die Netzeitung verlinkt besonders interessante Weblogs nun. Das erstaunt mich. Gibt es außer diesem hier, denn noch andere erwähnenswerte? ;-)
Hier gehts zum Artikel...

Finstere Mächte testen an mir neue biologische Waffen


Jedenfalls fühle ich mich so. Es kommt selten vor, dass ich mich krank melde, aber heute war es nach der vierten Stunde soweit. Nichts ging mehr. Zuhause angekommen bin ich sofort ins Bett gefallen und darf mich nun an Halsschmerzen erfreuen, die meiner Stimme einen echten Darth Vader Touch verleihen. Hinzu kommen erbauliche Stiche in der Stirn, die dem Konzentrationsvermögen so richtig zuträglich sind.
Am PC zu sitzen wird zur Tortur. Rosige Aussichten fürs Wochenende, noch dazu weil morgen der SF-Stammtisch in Duisburg stattfindet. So wie ich mich momentan fühle, würde ich vermutlich als biologische Bombe zwischen den Anwesenden einschlagen.
Ich geh jetzt wieder ins Bett...

Donnerstag, Mai 19, 2005

ich bin ein Jedi-Meister...


...jedenfalls, wenn man dem Star Wars- Wissenstest im Spiegel glauben schenken darf. Moment mal! Star Wars Wissenstest? Im Spiegel? Wäre das nicht eher was für die Micky Maus oder ein Yps-Heft, gäbs denn noch welche? Ist ja auch klar, was da los ist. Die ganzen Jungs, die damals genau wie ich ihre Pubertät im Spiel mit Star Wars-Figürchen einleiteten, sitzen heute in den Redaktionen. Lucas braucht eigentlich gar nicht mehr für den Medienhype zu sorgen. Der kommt mittlerweile von ganz allein.
Wer übrigens selber spielen will, kann es hier tun...

Mittwoch, Mai 18, 2005

Nächster Ruhrpott-SF-Stammtisch am Samstag


Smileys Weblog entnehme ich gerade, dass der nächste SF-Stammtisch am kommenden Samstag den 21. Mai im Brauhaus Schacht 4/8 in Duisburg stattfinden wird. Beginn um 19.30 Uhr. Gut zu wissen. Ich denke, ich werde wieder mit dabei sein.
Der passende Thread auf dem SF-Netzwerk befindet sich übrigens hier...

Aberglauben ist richtig...


...mußte ich heute leider mal wieder feststellen. Eisernes Prinzip ist es für mich ja, niemals über ungelegte Eier zu sprechen. Auch aus dem Aberglauben heraus, dass dann etwas dazwischen kommt.
Gestern habe ich mal eine Ausnahme gemacht und eine Meldung über den anstehenden Filmevent gemacht, für den Uwe und ich das Drehbuch geschrieben haben. Prompt wurde die ganze Veranstaltung heute abgesagt.
Is klar, ne?

Dienstag, Mai 17, 2005

Ein Drehbuch für eine Eventagentur...


...entwickeln Uwe Post und ich schon seit einigen Wochen. In zwei Wochen soll es - wenn nichts mehr dazwischen kommt - soweit sein. Vor einer imposanten Kulisse im Ruhrgebiet entsteht dann ein echter kleiner Thriller. Inklusive zahlreicher Spezialeffekte und Stunts, wie sie sich für einen echten Actionfilm gehören. Dabei ist das cineastische Endergebnis gar nicht so wichtig. Für die Teilnehmer geht es um das Erlebenis Filmemachen. Der Weg ist also im wahrsten Sinne des Wortes das Ziel.
Ich bin mehr als gespannt auf den großen Drehtag...

Samstag, Mai 14, 2005

Blöder Spruch des Tages:

Als ich zum ersten Mal von Cafe Latte hörte, war ich echt froh, dass mir das noch nie im Cafe passiert ist.

Von Rudolph Perük

"Alien Planet" auf dem Discovery Channel


Mit einem wuchtigen Trailer kündigt der Discovery Channel einen pseudodokumentarischen Film über die Erforschung fiktiver außeriridischer Lebensformen an. Man darf gespannt sein, wann diese außergwöhnliche Produktion ihren Weg auf die deutsche Mattscheibe findet.
Der Link zum Trailer befindet sich im oberen Bereich der Discovery Homepage...

Freitag, Mai 13, 2005

Star Wars im Spiegel betrachtet


Der Spiegel tut heute mal wieder, was der Spiegel tun muss. Populären medialen Phänomenen einen Artikel aus intellektueller Perspektive widmen. Da wird schnell mal mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Nein, George Lucas ist nicht Shakespeare, aber ein begnadeter technologisch hochgerüsteter Märchenonkel. Manch ein Kritiker bemängelt ja, den neuen alten Episoden mangele es an Originalität und Herz und vergisst dabei: Als ihn oder sie Star Wars das erste Mal fesselte, war er gerade zehn Jahre alt. Ich stelle bei mir persönlich in Anbetracht der neuen dritten Episode eine gewisse nostalgische Herzenswärme fest. Heute musste ich sogar schmunzeln, als mich ein Schüler fragte, ob ich weiß, wieso Darth Vader eine Rüstung braucht. Er wollte mir nicht glauben, dass ich das schon seit 27 Jahren weiß. Nein, der Star Wars wurde nicht erst neulich erfunden und damit ihn alte Veteranen wie ich genießen können, muss man es schaffen für ein paar Stunden wieder zehn zu sein.
Hier geht’s übrigens zum Artikel im Spiegel und wo wir gerade dabei sind hier zu einem weiteren Artikel in evolver.at zur "EpisodeIII"...

Donnerstag, Mai 12, 2005

Würfelroboter baut Würfelroboter


An der Cornell University wurde ein neuer Roboter entwickelt. Das ist an sich keine Meldung wert, hätte die aus drei Würfelsegmenten bestehende Maschine nicht eine für Vetreter ihrer Art völlig neue Fähigkeit. Der Roboter kann sich nämlich vermehren, indem er Duplikate seiner selbst anfertigt. Das klingt leider nur im ersten Moment erstaunlich. Er braucht dafür nämlich bereits vorgefertige Würfelsegmente und eine andere Fähigkeit als Kopien seiner selbst herzurstellen, hat er nicht.
Mehr dazu im Spiegel...

Milliardär kauft Fußballmannschaft


Da hat doch tatsächlich ein amerikanischer Milliardär Manchester United aufgekauft. Ich persönlich kann mir kaum eine dämlichere Möglichkeit vorstellen, Geld zum Fenster raus zu schmeißen.
Dem stolzen Neubesitzer würde ich jetzt raten, seine prachtvollen Exemplare für die Nachwelt zu erhalten. Am besten in einer Art Fußballmuseum. Eines fernen Tages wenn endlich jeder begriffen hat, dass nichts, aber auch wirklich nichts unterhaltsames daran ist, wenn 22 erwachsene Männer hinter einem Ball her rennen, können Besucher des Museums sich mit leichtem Grusel und ebensoviel Belustigung ein lebensechtes Bild von der langweiligsten Sache der Welt machen: Fußball.
Dazu müßten die Mannschaftsmitglieder natürlich im optimalen Zustand erhalten werden. Am besten dazu geeignet wäre Formaldehyd. Müßte aber schnell geschehen, bevor die Spieler durch Verletzungen, Alkoholkonsum oder Sexsucht unansehnlich werden.
Die Maya haben die Verlierermannschaft beim Ballspiel übrigens geopfert. Irgendwie verstanden die mehr von Unterhaltung...

Cyborg-Affen...


...sind keine Zukunftsvision mehr. Einem Team von Wissenschaftlern unter der Leitung von Miguel Nicolelis von der Duke University ist es gelungen, einen Roboterarm neuronal mit dem Gehirn von Rhesusaffen zu koppeln. Zunächst wurde mithilfe von Elektroden das Muster der zerebralen Aktivität ermittelt, das bei den Affen einer Bewegung ihres natürlichen Armes entspricht. Ein angeschlossener Computer erkennt nun das typische Aktivitätsmuster für eine Armbewegung und setzt damit einen Roboterarm in Bewegung. Nach einer relativ kurzen Eingewöhnungsphase können die Tiere das mechanische Greifwerkzeug nun wie eine körpereigene Extremität einsetzen. Ihr Gehirn akzeptiert anscheinend beliebige zusätzliche Körperteile und ist in der Lage sie zu steuern. Damit wird Doktor Oktopus aus Spiderman plötzlich sehr realistisch.
Mehr dazu in diesem Artikel in telepolis...

Dienstag, Mai 10, 2005

Killerkinder - Der Boom kleiner Monster im Kino


Drehbuchautoren und Regisseure scheinen hinter süssen Kindergesichtern gerne Bestien zu vermuten, die auf arglose Opfer lauern. Wieso boomen kleine mordlüsterne Biester immer wieder im Kino? Schon früh trieben böse Blagen ihr Unwesen auf den Leinwänden wie beispielsweise im berühmten "Dorf der Verwandten". Angstvisionen eines überforderten Pädagogen? Hat der Autor von "Die Wiege des Bösen" mal ein Praktikum im Kindergarten gemacht? Und entstammt Damien aus "Das Omen" den posttraumatischen Schreckensträumen eines gescheiterten Religionslehrers.
Dietmar Dath beschäftigt sich in einem Artikel für die FAZ mit miesen Mädchen und biestigen Buben...

Montag, Mai 09, 2005

Neue Filme bei Kurzfilm.de


Reinschauen lohnt da immer mal. Ist ja alles umsonst.
Hier gehts lang...

Sonntag, Mai 08, 2005

Blogger sind Scheiße


Ich finde bloggen übers bloggen genauso doof wie schreiben übers schreiben. Mann kennt ja die alte Masche, wenn besonders hochgelobte Autoren, denen nichts einfällt, über Autoren schreiben, denen nichts einfällt.
Der Verfasser dieses Textes in der Blogbar scheint Blogger generell für so wichtig zu halten, dass er sie nicht nur hasst, sondern sich auch gleich noch Gründe ausdenkt, warum das so ist. Ich habe seine Ausführungen mit Genuß gelesen und kann alles, was er schreibt, nur bestätigen. Ganz besonders das mit den Gang Bangs, worunter ich noch heute leide.
Eine Kleinigkeit stimmt aber nicht: Ich hatte Python nicht für eine Programmiersprache gehalten, sondern für eine Schlange, oder den Spitznamen für die Genitalien eines hauptberuflichen Pornodarstellers.
Hier gehts zum Pamphlet gegen Blogger...

Und noch ein Glied in der Kette...


...das Kettenvideo geht mysteriös weiter. Worum geht es da eigentlich? Irgendwie affig.
Hier kann man sich einen Eindruck verschaffen.

Samstag, Mai 07, 2005

UFOs - wenn ein Mythos langweilig wird


In meiner Jugend war ich ein echter UFO-Fan. Nicht nur die Leinwandversionen außerirdischer Raumschiffe hatten es mir angetan, besonders fasziniert war ich immer von sogenannten authentischen Augenzeugenberichten. UFO-Sachbücher erfreuten sich bis in die späten Achtziger Jahre hinein großer Beliebtheit bei den Lesern und schafften es regelmäßig in die Beststellerlisten. Gerade heute fiel mir beim Besuch einer Buchhandlung auf, dass es in der Sachbuchabteilung praktisch keine Literatur mehr zum Thema gibt, weder was Bücher über UFOs, noch über mögliche Besuche von ETs in der Frühzeit angeht. Der Mythos ist vielleicht nicht als Betrug entlarvt aber zumindest niederdiskutiert worden. Wer sich heute für wissenschaftlich aufgeklärt hält, schenkt solchen Phänomenen keine Aufmerksamkeit mehr. Selbst in den Sommerlöchern gibt es in unseren Zeitungen so gut wie keine UFO-Berichte mehr. Ein Grund dafür ist vermutlich in der stärkeren Verbreitung wissenschaftlicher Grundkenntnisse zu sehen. Als ich mich selbst vor Jahren näher mit dem Thema beschäftigte war ich zunächst fasziniert, stieß dann aber auch bald auf die überzeugenden Gegendarstellungen der Skeptiker und mußte einsehen, wie schnell ungeschulte Beobachter Disco-Laser, Satelliten oder simple Flugzeuge mit UFOs verwechseln. Besonders spektakuläre Erscheinungen lassen sich oft auf Lichterscheinungen zurückführen, die beispielsweise durch startende Raumfahrzeuge erzeugt werden. Beispiele dafür finden sich vor allem bei russischen UFO-Sichtungen.
Die Aktivitäten publicitysüchtiger Betrüger haben das Phänome in den letzten Jahren endgültig der Lächerlichkeit preisgegeben. Ich zähle zur Gruppe der aufgeschlossenen undogmatischen Wissenschaftler, die für unerwartete Neuentdeckungen jederzeit offen sind. Bizarre Aktivitäten möglicher außerirdischer Besucher sind für mich nach wie vor denkbar, verbergen sich aber wenn überhaupt hinter weniger bekannten Fällen. Das sogenannte Entführungsphänomen halte ich mittlerweile für ein rein psychologisches Problem. Gerade in diesen seltsamen Fällen hat sich in den letzten Jahren herausgestellt, wie groß der Einfluss der Hypnotiseurs auf die Antworten von Testpersonen ist. Wird ein vermeintlich Entführter durch den Therapeuten in eine bestimmte Richtung gedrängt, wird er sich unter Umständen tatsächlich an eine Entführung durch Außeridische erinnern. Teilweise ist ein Übergriff durch fremde Lebewesen für Mißbrauchsopfer auch eine sehr geeignete Schutzerinnerung, um so das Trauma eines erlittenen sexuellen Mißbrauchs zu verdrängen.
Doch das klassische UFO-Phänomen hält nach wie vor noch einige interessante Fälle für uns parat, die uns zumindest nachdenklich machen sollten. Wie steht es um die Sichtungen durch Astronauten, und Piloten? Hinter dem UFO-Mythos, womit ich jene vielleicht fünf Prozent wirklich unerklärliche Fälle meine, mag sich nicht die Aktivität von Außerirdischen verbergen. Doch könnte es uns ganz neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen über bislang unbekannte wissenschaftliche Phänomene näher bringen.
Haiko Lietz hat für telepolis einen interessanten Artikel zu diesem Thema verfasst...

Partytipp für Zeitreisende


Sollten Sie Datenarchäologe sein und gerade zufällig auf hunderte von Jahren alten Servern auf dieses Weblog gestossen sein, so hätte ich einen Partytipp für Sie. Quasi von mir aus der Vergangenheit an sie in der Zukunft.Gestern, also am 6.Mai 2005 findet nämlich auf dem East Campus Courtyard des Massachusetts Institute of Technology eine Party statt. Eingeladen sind insbesondere Zeitreisende. Die dürfen unangemeldet erscheinen, sollten aber als Beweis ihres Ursprungs in der Zukunft der Menschheit - von uns aus gesehen, nicht von ihnen - ein Heilmittel gegen AIDS oder Krebs mitbringen. Die Position des MIT im Jahre 2005 zu finden, dürfte für sie mithilfe sicher zahlreich vorhandener Informationen in ihren Archiven kein Problem sein. Die Rückreise um einige hundert Jahre sollte sie auch vor keine großen Probleme stellen, wobei sie allerdings berücksichtigen sollten, dass auch die Erde in den letzten paar hundert Jahren ihre Position im Raum geändert hat. Beachten sie dazu bitte die Gebrauchsanleitung ihrer Zeitmaschine. Denken sie an eines der oben erwähnten Medikamente und beunruhigen sie die anwesenden Gäste nicht allzusehr durch Erzählungen über die der Menschheit noch bevorstehenden Katatsrophen. Beachten sie ebenfalls, dass auch beim Sex mit ihrer UrUrUrUrgroßmutter, die jetzt eventuell noch ein knackiges Technogirlie ist, Safer Sex ein unverzichtbares Muß ist - auch wenn sie schon ein mittel gegen AIDS kennen.
Ich wünsche gute Unterhaltung , ach ja und hinterlassen sie doch bitte einen Eintrag in meinem Weblog, wenn sie sich in der Nähe eines Computerterminals in meiner Zeitebene befinden...
Hier gehts übrigens zum Artikel in telepolis...

Freitag, Mai 06, 2005

Cyberpunk aus dem Ruhrgebiet


Ja, er gibt perfekte Sets für Cyberpunkszenarios her, der alte Ruhrpott mit seinen verwaisten Industriegebieten, Zechenruinen und architektonisch interessanten Baudenkmälern. Was läge da näher, als hier Science Fiction Kurzfilme zu inszenieren? Die Macher von www.plan13movies.de haben sich daran gemacht, eine Kurzgeschichte von Cyberpunkautor Christian Günther auf Drehbuchformat zu bringen und wollen den Film demnächst in unserer Region drehen. Dafür werden auch noch Schauspieler und Mitstreiter gesucht.
Aber auch das Thunderbolt Video Project ist nicht faul. Wir hatten am Wochenende die Vorbesprechung für unseren neuen Cybperpunkkurzthriller und haben am Mittwoch mit der Arbeit daran begonnen. Es sind noch einige kleine Rollen zu vergeben und nach wie vor sind wir auf der Suche nach einer geeigneten Bibliothek oder einem Archiv als Drehort. Gesucht werden Schauplätze mit langen Regalreihen, in denen wir unter Umständen auch im Wochenendbereich drehen können. Wir sind für jeden Hinweis dankbar...
Wies ausschaut wird ganz schön kreativ gewerkelt.
Der Cyberpunk ist tot, es lebe der Cyberpunk.

Donnerstag, Mai 05, 2005

"Lost" ist lost


Es ist schon erstaunlich. Da stößt ein deutscher Privatsender mal auf eine Produktion, die im allgemeinen Serieneinerlei zumindest interessante Ansätze zeigt und auch die Zustimmung eher anspruchsvolle Filmfans findet - und schon kippt er sie auch wieder vom günstigen Sendeplatz am Montagabend. "Lost" enttäuschte anscheinend die Erwartungen der Pro7-Programmplaner und wird nun den Sendeplatz an die bislang unausgestrahlte aber längst überfällige Serie "Taken" verlieren. Die interessiert mich zwar auch doch die rasche Reaktion von Pro7 beweist wieder einmal: Qualität ist auf unseren Bildschirmen unerwünscht. Mittlerweile sollte den Privatsendern doch eigentlich klar sein, dass Traumquoten wie sie einst "Akte X" oder gar die alten Straßenfeger der 60er erreichten dank Überangenbot an Genreproduktionen nicht mehr reproduzierbar sind.
meine anfänglich geäußerte Befürchtung, "Lost" würde von den Schirmen verschwinden, bevor die Geheimnisse der Insel geklärt sind, scheint sich leider zu bestätigen...

Mittwoch, Mai 04, 2005

Verschwörungstheorien


Das reizvolle am Internet ist doch, dass man hier nicht nur konsument, sondern problemlos auch Produzent werden kann. Jeder kann im Internet alles publizieren. Ganz nach seinem Geschmack und ganz seinem individuellen Weltbild entsprechend. Auf diesem Nährboden gedeihen besonders Verschwörungstheorien jeder Art und Qualität. Vom Kennedy-Attentat bis zur längst stattgefundenden Invasion durch Außerirdische und sogar beliebigen Vermischungen wildester Spekulationen zu aberwitzigen Hybridweltbildern kann man im Internet alles finden und selbst weiter verbreiten.
Michael Schetsche setzt sich in einem Arukel in telepolis mit dieser Art der unkritischen Berichterstattung auseinander.
Hier gehts zum Text...

Ein guter Film für 2,99 €?


Das geht tatsächlich. Der neusten Ausgabe der SFT liegt "Breakdown" bei. Hervorragender Thriller mit Kurt Russel, ein "Frühwerk" des Terminator 3-Regisseurs Jonathan Mostow und wirklich sehenswert.
Man muss schließlich auch mal Glück haben...

Dienstag, Mai 03, 2005

Ein neues Kettenvideo ist online...


...und es geht gewohnt mysteriös zu.
Hier kann man es anschauen...

Montag, Mai 02, 2005

Interview mit einer AI


Auf www.Intellibuddy.com kann man sich mit einer echten AI unterhalten, angeblich sogar eine der führenden auf diesem Planeten. Der Spiegel hat bereits ein Interview mit Jenny, einem der Avatare geführt. Das kann ich natürlich noch besser und habe als Wissenschaftler und SF-Autor der sogenannten KI mal ganz kritisch auf den Zahn gefühlt.
Selbstverständlich objektiv, streng analytisch und hochwissenschaftlich...
Hier gehts zu meinem Interview mit Jenny...

Sonntag, Mai 01, 2005

Kueperpunk Podcast


Hier mal wieder einige aktuelle Audiokommentare von mir. Immerhin 15 Minuten lang...

Kueperpunk-Podcast