Samstag, April 30, 2005

Ja, das Universum gehorcht verborgenen Mustern..


...und gerade hat es mir einen kleinen Wink gegeben. Ich schaue gerade mal wieder den Film "Pi" an und stöbere dabei gleichzeitig im Netz herum - um genau in diesem Augenblick auf einen aktuellen Artikel im Spiegel über die Zahl Pi zu stossen. Das Tthema: Die Suche nach einem außergewöhnlichen Muster, oder sogar einer göttlichen Botschaft in der endlosen Zahlenreihe von Pi. Genau darum geht es auch im gleichnamigen Film "Pi". Nur eine zeitliche Koinzidenz, oder ein kleines Hallo von der steuernden Intelligenz des Universums?
Hier gehts zum Artikel im Spiegel...

"Die Delegation" von Rainer Erler demnächst auf DVD


Helmuth Mommers informierte per Eintrag ins Forum von SF-Fan.de, dass "Die Delegation" demnächst auf DVD erscheinen wird. Erfahren hat er das direkt von Rainer Erler.
Man darf sich also freuen und gleichzeitig hoffen, dass diese DVD etwas mehr Informationen enthält als "Operation Ganymed".

Performancekunst aus dem Primatenhirn? Happy Slapping...


...bedeutet für Jugendliche in London nichts anderes, als über ahnungslose Bürger herzufallen, ihnen eine Ohrfeige zu verpassen, sie vom Rad zu schubsen oder sie, wenn man sowieso schon dabei ist, gleich richtig zusammen zu schlagen.
In der Gruppe auf ein möglichst hilfloses Opfer loszugehen war ja schon immer ein beliebtes Freizeitvergnügen für Minderbemittelte. So lernt selbst der letzte Dorftrottel in seinem Leben für ein paar Minuten das Gefühl von Macht kennen. Neu am "Happy Slapping" ist aber der Trend die überfallartig vollbrachten Glanztaten per Kamerahandy aufzunehmen und dann online zu präsentieren. Da konkurrieren anscheinend schon ganze Gruppen von Untergrund-Performance-Künstlern miteinander.
In ihrer ganzen Sinnlosigkeit erinnern mich diese Aktionen irgendwie an die seltsamen Shows eines bekannten Musiksenders, in denen Hohlköpfe versuchen, sich bei bescheuerten Stunts auf möglichst lustige Weise weh zu tun. Was läge da auch näher, als den unangenehmen Teil der "Arbeit" von ahnungslosen Zeitgenossen übernehmen zu lassen.
Wie kreativ Jugendliche doch sein können, wenn sie nichts mehr mit sich anzufangen wissen.
Mehr dazu in diesem Artikel in telepolis...

Donnerstag, April 28, 2005

Alien 6?

Freudsche Fehlleistung


Es ist schon peinlich, dass es für viele hochqualifizierte Arbeitnehmer in unserem Land keine Einsatzmöglichkeit zu geben scheint. Noch peinlicher allerdings ist es, wenn dem hessischen Justizminister ganz nebenbei und völlig unabsichtlich heraus rutscht, wovon er vielleicht heimlich träumt. So schwärmte der Herr Minister Wagner vom Segen der Fußfesseltechnologie - das hat nichts mit einem besonderen Fetisch zu tun - und wies dabei auf die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten hin. Zum Beispiel auch für Suchtkranke und "Langzeitarbeitslose", so Wagner wörtlich. Nun dementiert man heftig, es wären schließlich nur die Langzeitarbeitslosen gemeint gewesen, die zu einer Bewährungsstrafe verurteilt wurden. Doch wenn man darüber nachdenkt, fragt man sich schon, wieso letztere sich nicht mehr frei bewegen dürfen.
Verdächtig ist so ein Versprecher auf jeden Fall und wie der gute alte Freud schon wußte, offenbart so eine Fehlleistung oft die wahren Ansichten des Sprechers.
Mehr dazu in diesem Artikel bei heise...

Mittwoch, April 27, 2005

Der gemeine MP3-Fresser treibt neuerdings sein Unwesen...


...auf den Festplatten argloser Tauschbösennutzer. W32/Nopir-B holt sich der unvorsichtige User beim Tauschbörsenverkehr und muss dann mitansehen, wie der Wurm sämtliche MP3s von der Festplatte putzt. Interessanterweise tarnt sich das kleine Programm als DVD-Kopier-Software um sich so an Bord des PCs zu schleichen und dann sein Vernichtungswerk zu vollführen. Böse Sache das. Wer könnte wohl in Interesse haben, so einen elektronischen Unhold gerade auf Filesharer loszulassen? Na, wäre da nicht jemand?
Eine sehr unfeine Art und Weise mit Musik- und Filmfreunden umzugehen.
Aber selbst wenn die Film- und Musikindustrie den kleinen Saboteur im Internet freigesetzt hat, hätte ich volles Verständnis dafür. Denn dank des etwa einminütigen Propagandawerbespots, den ich unfreillig auf meiner DVD von "Alien vs. Predator" mitgekauft habe, ist mir nun endgültig klar, wie unmoralisch das Kopieren von Filmen und Musik ist. Solche Unsitten könnten unsere gesamte Gesellschaft zugrunde richten, ...
Mehr dazu in diesem Bericht bei heise...

Dienstag, April 26, 2005

Durch eine virtuelle Umwelt zu laufen...


...soll demnächst mit Hilfe eines Cyberwalks, der zur Zeit im Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik Tübingen entwickelt wird, möglich sein. Die Technologie ist denkbar einfach. Eine auf beweglich gelagerten Bällen montierte Plattform soll ähnlich wie ein Laufband der Person im Cyberwalk vorgaukeln, dass sie sich bewegt, ohne dass der Läufer dabei tatsächlich seine Position ändert. Neu ist das Prinzip nicht wirklich und den Vergleich mit einem Holodeck der in einem Artikel im Spiegel gezogen wird, kann ich nicht nachvollziehen.
Hier geht es zum Bericht im Spiegel...

Montag, April 25, 2005

Den angekündigten Videobericht über die Kurzfilmmatinee in Essen...

Sonntag, April 24, 2005

Herr J. im Kino


Wir sind wirklich zu allem fähig. Nicht nur, dass wir beharrlich weiter Filme machen, nein wir zeigen sie dann auch noch und versuchen so viele Testpersonen wie irgend möglich einer Bestrahlung durch thunderbolt-Video-Material auszusetzen. Nur so sind effektive Langzeitstudien über die Folgeschäden möglich. Heute ist uns ein besonders groß angelegter Versuch am lebenden Objekt gelungen. Man glaubt es kaum, aber unser „Herr J.“ lief heute Morgen im Kino 5 des Essener Cinemaxx. Wie das möglich war? Bestechung, Erpressung, eine Bombendrohung?
Zu verdanken ist die Gelegenheit den beiden Gründern und Machern von Essen-Filmt.de. Die haben in Eigenregie eine Kurzfilmmatinee organisiert, bei der sie nicht nur ihre Filme sondern vorstellen, sondern zu der sie auch andere Filmemacher aus dem Pott eingeladen haben.
Meinen Erwartungen zum Trotz haben sich bei dem heutigen Event dann auch nicht nur einige wenige Enthusiasten eingefunden. Nein, gut dreihundert Zuschauer die Reihen des Saals Nummer fünf im Essener Cinemaxx.
Uwe und mir machte es da natürlich besonders großen Spaß unseren „Herr J.“ persönlich anzukündigen. Nebenbei haben wir dann natürlich noch eine Art Reportage über das Happening gedreht. Man sieht sich ja nicht alle Tage viermal vier Meter groß an die Wand projiziert, oder?
Insgesamt sieben Kurzfilme mal nachdenklich, mal humorvoll, mal actionreich sorgten für gute Stimmung beim Publikum. Allen Produktionen gemeinsam war, dass es sich um No-Budget-Filme handelte. No-Budget meint, dass den Machern keine Kohle zur Verfügung steht für teures Equipment, geschweige denn professionelle Darsteller. Den Betrachter wird verwundern, dass ihr nichtvorhandenes Budget den Filmen meistens nicht anzusehen ist oder durch gute Drehbücher und begabte Darsteller ausbalanciert wird. So hatten nicht nur wir als Macher sondern auch die zahlreichen Zuschauer ihren Spaß, denen für ganz kleines Geld heute ein komplettes Kinoprogramm geboten wurde. Das und die Möglichkeit neben Regisseuren und Schauspieler zu sitzen. Wann hat man dazu schon mal die Chance?
Unsere Reportage über die Kurzfilm-Matinee dürfte in den nächsten Tagen online gehen…

Samstag, April 23, 2005

Maschinelles Gedankenlesen...


...könnte in Zukunft zur Realität werden. Japanische Wissenschaftler analysierten die zerebralen Aktivitätsmuster von Testpersonen, um herauszufinden, welche Bereiche des Gehirns bei Betrachtung unterschiedlicher geometrischer Formen aktiv werden. Damit konnten die Forscher anhand des Aktivitätsmusters später sagen, auf welche geometrische Form sich die Testpersonen konzentrierten. Das ist zwar noch ein ganzes Stück weit von der Möglichkeit weg, exakte Bilder aus dem Gehirn einer Person sichtbar zu machen oder auf eine andere zu übertragen. Aber immerhin rückt damit die so oft im Cyberpunk beschriebene und wohl auch beschriebene Technologie der Aufzeichnung von Wahrnehmungen näher.
Angeblich hat Sony ja breits vor einigen Wochen eine Technologie patentieren lassen, mit der es in Zukunft möglich sein könnte, Sinneseindrücke per Ultraschall ans Gehirn zu übermitteln.
Dem Cyberspace sind wir damit vielleicht ein Stückchen näher.
Mehr dazu in diesem Artikel im Spiegel...

Mählen verblöhdet


Forrschers sagen, wenn du zuh viehle mähls schreypst unt auch viel Sihmssen tust, dahn sengt sich där intelänzkotzent. Ich kahn daß nicht bestäthtigen, dänn ich bin offt am mählen unt auch amm sürfhen tuhn uhnt bey mihr ißt alläs okäi...
Mähr davvon im spihgel...

Freitag, April 22, 2005

Manchmal habe ich Angst...


...wenn ich mir die Logfiles von kueperpunk anschaue. Gestern toppte dann jemand alle bisherigen Suchbegriffe, mit denen die Leute hier landen. "Leia und Chewbacca beim Sex Bild".
Müßte man nicht kommentieren und ich sag dazu auch nur soviel: Dagegen ist das, was wir früher mit unseren Star Wars-Figuren gemacht haben, ja völlig harmlos...

Donnerstag, April 21, 2005

Für einen voll verdrahteten Wirehead wie mich ist es der absolute Gau...


...wenn die Maschine verreckt. Gerade zuhause eingetroffen, fahre ich grundsätzlich zuerst die Kiste hoch, um nach Mails zu sehen und einen Blick auf die Statistiken zu werfen. Diesmal weigerte sich der PC aber zu starten und blieb irgendwo vor dem ersten fröhlichen Piepen des Mainboards hängen. Erster Versuch, zweiter Versuch, keine Reaktion. Beim dritten ließ ich ihn dann erstmal eingeschaltet. Fünf Minuten später verabschiedete sich das Netzteil mit einem lauten Knall.
Innerlich hatte ich meinem alten Kasten bereits lebwohl gesagt.
Doch manchmal hat man auch Glück. Nach Einbau eines schnell erworbenen Ersatznetzteils pulsiert wieder Leben durch die Leiterbahnen meinens Hirnkoprozessor und ich tauche ab in den Cyberspace, wo ich hin gehöre.
Gut, dass ich nicht internetsüchtig bin...

Mittwoch, April 20, 2005

Wie man völlig sinnlose, computergenerierte Texte als bedeutsame wissenschaftliche Arbeit anpreist...


...haben drei Studenten vom MIT vorgeführt. Mit Hilfe eines Computerprogrammes generierten sie einen vor Fachbegriffen strotzenden Text und wurden damit prompt zur 9th World Multi-Conference on Systemics, Cybernetics and Informations (WMSCI) eingeladen. Ungeachtet der Tatsache übrigens, dass ihr Paper überhaupt keinen Sinn ergibt.
Exemplarisch für die schnelllebigen Computerwissenschaften oder für den gesamten Wissenschaftsbetrieb? Wer schon mal im Bereich der Forschung tätig war, weiss, dass dort hocheffektiv mit Nebel geworfen wird und man sich in Artikeln stets darum bemührt, durch möglichst komplizierte und ausschweifende Formulieren die eigene Brillanz unter Beweis zu stellen.
Bitte mehr solcher entlarvender Aktionen.
Zum Artikel in der Süddeutschen...

Über den Fluch der Gletscherleiche...


...spekulieren verschiedene Meldungen in den letzten Tagen. Bisher sind fünf Personen, die unmittelbar mit der Entdeckung der Gletscherleiche oder ihrer Unterschung zu tun hatten, verstorben oder ums Leben gekommen, darunter Sein Entdecker Helmut Simon, der im letzten Jahr ausgerechnet bei einer Bergwanderumg verunglückte. Nun ist mit Konrad Spindler erneut jemand aus "dem Umfeld der Leiche" (man beachte die Formulierung) zu beklagen. Klar dass die Medien sich enthusiastisch auf diese neuzeitliche Variante des alten Mumien-Fluches stürzen. Howard Carter und viele seiner an der Ausgrabung von Tutenchamun beteiligte Kollegen verstarben damals in den darauf folgenden Jahren. Heute ist bekannt, dass ihr Ableben teilweise mit dem Einatmen von Schimmelpilzen zu tun hatte.
Ötzi meint es mit seinen Entdeckern vermutlich nicht ganz so böse. Immerhin sind fast fünfzehn Jahre seit der Entdeckung der Gletschermumie vergangen. Die Statistik fordert da schlicht und ergreifend ihre Opfer. Denkt man an den medialen Rummel anläßlich ihrer Entdeckung und die große Aufmerksamkeit der Fachwelt zurück, wird klar, dass eine so große Anzahl von Menschen mit Ötzi arbeiteten. Da ist es sehr wahrscheinlich, dass einige von ihnen in den letzten Jahren starben.
Mehr zu dem Thema gibt es auch in diesem Artikel in der Netzeitung...

Dienstag, April 19, 2005

Zu den aktuellen Ereignissen im Vatikan will ich mal soviel sagen:

In "Illuminati" war die Papstwahl irgendwie spannender...

Und noch mal zu den pickeligen Computereierköpfen...


...was ich nicht mal negativ meine, denn ich war selbst einer der Freaks die Stunden damit verbrachten, Programme auf ihrem C64 zu schreiben.Oft zog man damals die Gesellschaft des Brotkastens der menschlicher Freunde vor.
Ein Hacker war ich allerdings nie.
Nicht nur das Militär hat mittlerweile - wie iin der Meldung gestern erwähnt - solche Computer-Freaks für sich entdeckt. Rekrutierte das organisierte Verbrechen früher kräftig gebaute Herren, die mit Schlagring und Knüppel Schutzgeld kassierten, setzt man heute auf Script-Kiddies und Hacker. Man fordert jetzt nämlich kein Schutzgeld mehr in Pizzeria an der Ecke, sondern erpresst lieber gleich große Unternehmen. Zahlen die nicht, erfolgt eine Attacke auf firmeneigene Server, was für die Betreiber schnell Verluste in Millionenhöhe bedeuten kann.
Mehr zum Thema in diesem Artikel auf telepolis...

Montag, April 18, 2005

Pickelige dicke Jungs, die in Sport immer eine fünf hatten und in Mathe ne eins...


...sind die Elitesoldaten der Zukunft. Denn mathematisch hochbegabte Computercracks sind der Stoff, aus dem die Hacker sind. Das Network Warfare Joint Functional Component Command ist eine Eliteeinheit, die vorrangig vom Computer aus arbeitet und Server und Netzwerke infiltrieren oder ausschalten soll. Gestern noch waren Computerfreaks Witzfiguren, heute sind sie begehrte Brainpower für den militärischen Einsatz. Es steht fest: Der Krieger der Zukunft ist ein Videospieler.
Mehr dazu in diesem Artikel bei wired...

Das neue SF-Jahr 2005 ist da


Die diesjährige Ausgabe enthält wie gewohnt zahlreiche Rezensionen zu Filmen, Büchern und Videospielen. Auch eine Kritik zu "Visionen 2004: Der Atem Gottes" ist dabei. Sehr interessant sind Interviews wie beispielsweise mit Alistair Reynolds oder Frank Schätzing und diverse wissenschaftliche Artikel. Uwe Neuhold berichtet zum Beispiel in "Fictional Reality" darüber, wie Science Fiction und reale Technologie mehr und mehr miteinander verschmelzen. Wolfgang Neuhaus widmet sich ausführlich der Entwicklung des Cyberspace, der von William Gibson als Begriff geprägt wurde, noch bevor er tatsächlich technische Realität wurde. Michael Iwoleit berichtet in einem ausführlichen Artikel über Leben und Werk des momentan von Hollywood entdeckten und wohl auch mißverstandenen Philip K. Dick.
Etwas spärlich fällt wieder einmal der Bericht über die deutsche SF-Szene aus, obwohl sich wie gewohnt Marktanalysen und Auflistungen der im letzten Jahr erschienenen neuen Titel finden. Heyne bleibt aber dem Mainstream verpflichtet und schenkt dem literarischen Untergrund wenig Aufmerksamkeit.
Das SF-Jahr 2005 ist wie seine Vorgänger ein idealer Wälzer zum Querlesen. Sei es kurz vor dem Schlafengehen oder in besinnlichen Momenten auf dem Klo.
Jede Menge Inhalt wird geboten, wenn ich den Preis von - wie im Vorjahr - 22 € auch nach wie vor für überzogen halte.

Sonntag, April 17, 2005

Es sollte doch kein Problem sein, einen neuen Counter zu finden...


...aber es ist eines. Zwar wimmelt es von kostenlosen Angeboten, doch die meisten taugen nichts. Mittlerweile hab eich allein zwei Counter installiert, die rein gar nichts gezählt haben. Wo finde ich einen einfachen Counter für meine Homepage, der mir die Besucher der letzten Stunden aufzählt? Aufgeplustere Statistikfunktionen haben sie vorgeblich alle, aber so etwas einfaches und sinnvolles habe ich bisher nirgendwo gefunden.
Langsam bin ich so richtig sauer...

Die letzte Ausgabe des SF-Flash...


...ist heute erschienen. Etwas überraschend geben Alexander Mayr und Olaf Brüschke die Einstellung ihres Projektes heute auf www.sf-flash.de bekannt. Sehr schade, wie ich finde. Wer aber tatsächlich Interesse daran hat, selbst am SF-Flash mitzuarbeiten oder ihn sogar in eigener Regie fortzuführen sollte sich bei Alexander und Olaf melden.
Hier gehts zur Homepage des SF-Flash...

Das amerikanische Militär beeinflusst Filme...


...deren Herstellung es unterstützt. Das überrascht natürlich niemanden, ganz besonders nicht, wenn die US-Streitkräfte nicht nur Requisiten und Schauplätze anbieten, sondern auch noch eine zentrale Rolle in den Streifen spielen. Doch das sind nicht inur Kriegsfilme. Die Handlung diverser "James Bond"-Streifen wurde auf Wunsch der Militärs zurechtgestutz, ebenso die von "Star Trek IV" und selbst vor TV-Kinderfilmproduktionen macht die Einflußnahme nicht halt.
Mehr dazu in diesem interessanten Artikel bei telepolis...

Omma verschwunden...


...nein, nicht meine liebe Oma ist verschwunden - glücklicherweise - sondern omma, der Anbieter, dessen Counter ich seit 5 Jahren sowohl für Sublevel12 als auch nun zusätzlich für kueperunk benutze. Auf der Website gab es immer einen kleinen Hinweis, dass die Anwendungen nur im Testbetrieb laufen würden und der Dienst jederzeit eingestellt werden könnte. Das scheint nun passiert zu sein.
Schade!
Für Kueperunk verwende ich zusätzlich noch den blogcounter, der viele Informationen über das Surfverhalten der Besucher gibt. Doch leider neigt auch dieser Zähler momentan zu Ausfällen. Immer mal wieder hat der Server Downzeiten. Vielleicht sollten die Anbieter da mal ihre Hardware aufstocken, um der wachsenden Anwenderzahl gerecht zu werden.

Erst X-Wing-Fighter fliegen und dann Auto fahren...


...ist wenig empfehlenswert. Da ich momentan öfter mal zur Schlacht um Endor antrete, bin ich mittlerweile zu einem ganz brauchbaren x-Wing-Piloten geworden. Mein Rekord liegt bei 170 abgeschossenen Tie-Fighters und einem versenkten, ...äh gesprengten Sternzerstörer. Doch so viel Fliegerei bleibt nicht ohne Folgen. Da konditioniert man sich selbst das eine oder andere Verhaltensmuster ein und fährt auf der A42 plötzlich ziemlich dicht auf den Hintermann aus, weil man sich sicher ist, nicht nur zur Seite ausweichen zu können, sondern auch über ihn hinweg oder unter ihm durch. Ganz schlimm wird es, wenn man bei notorischen Langsamfahrern vor sich immer wieder vergeblich auf den Einschaltknopf des Radios hämmert, weil man ihn mit dem Auslöser der Lasergeschütze verwechselt. Man fährt dann fast so, als würde einem der alte Obi Wan die Leviten lesen, einen auffordern die Augen zu schliessen und sagen: "Folge deinen Instinkten!"
Die Reihen abgestellter Autos im Centro-Parkhaus werden spätestens jetzt zu den Stahlcanyons des Todessterns. Einen einzigen Protonentorpedo an die richtige Stelle gepflanzt und schon löst sich das Hauptquartier des bösen Kommerzimperiums in Rauch auf. Statt dessen tut man das was Luke Skywalker nicht tat, parkt die Karre irgendwo und geht eine DVD kaufen. Ja, ich hab mich wieder verführen lassen und denen mein Geld dagelassen, statt einen Protonentorpedo. Die dunkle Seite der Macht ist aber auch so furchtbar stark...

Samstag, April 16, 2005

Wo ist das Forum von SF-Fan.de?


Vernichtet vom Imperium? Seit zwei Tagen kommt man nicht mehr rein!
Hier wärs früher gewesen...

Die Schlacht um Endor...


...ist nach wie vor eine der beeindruckendsten Raumschlachten aller Zeiten. Wer dabei schon immer mal mitfliegen wollte, kann das nun tun. Und das beste: Der Spaß ist absolut kostenlos. Bei chip.de findet man jetzt auch Battle Of Endor, die Fortsezung von Battle Of Yavin. Waren bei letzterem die Feuergefechte noch recht zahm, wimmelt es in Teil 2 von Tie-Fightern, einer ganzen Rotte von Sternzerstören, noch dazu unterstützt von einem Supersternzerstörer. Doch man fliegt nicht allein. Unterstützung erhält man von der gesamten Rebellenflotte. Da ist rasante Action vorporgammiert. Ich bin schwer begeistert, wieviel Spaß man umsonst haben kann.
Hier gehts zum Download bei chip...

Freitag, April 15, 2005

Beim nächsten Pickel mache ich mir ernsthaft Sorgen...


...denn eine mysteriöse Gewebe zerfressende Krankheit breitet sich immer weiter aus. Der antibiotikaresistente Keim trat bisher vor allem in Krankenhäusern auf, doch Experten schlagen Alarm angesichts einer steigenden Anzahl von Fällen.
Antibiotika waren über Jahrzehnte hinweg ein Segen für die Menschheit, doch immer öfter werden sie wirkungslos. Neue Seuchen kommen wahrscheinlich auf uns zu.
Mehr in diesem Artikel im Spiegel...

Donnerstag, April 14, 2005

Onlinespieler zahlen demnächst eventuell weniger für ihre Games...


...denn die Spieleanbieter fahren immer öfter Geld durch Werbung ein. "Anarchy online"-Zocker kennen bereits die bunten Werbeplakate, die in der virtuellen Spielwelt dekorativ auf allen Wänden platziert werden. Auch für diverse andere online-Spiele bieten sich live eingeblendete Werbebotschaften an. Das klingt im Prinzip ganz vernünftig, solange damit für den Spieler eine Vergünstigung seines Hobbys verbunden ist, wird aber sehr ärgerlich, wenn der Spielverlauf für ganze Spots unterbrochen wird - und das dürfte der logische nächste Schritt sein.
Mehr dazu in diesem Artikel im Spiegel...

Warum Darth Vader dringend eine Rüstung benötigt...


...zeigt dieses Foto hier sehr eindrucksvoll. Der gute Mann hat in Episode III nämlich einen ziemlich bösen Unfall. Das Bild unten macht anschaulich, wie mies es ihm danach geht.
Achtung Spoilerwarnung !!
Hier gehts zum Bild...

Die Musikindustrie möchte meine Ehrlichkeit nicht belohnen...


...denn die neue CD von Massive Attack "Danny The Dog" hat einen netten kleinen Kopierschutz, der beim Einlegen in den PC darauf hinweist, dass er nun einige Änderungen an meinem System vornehmen müsse. Nix da! Raus aus der Kiste und rein in den Discman.
Den Verdacht, dass solche Probleme auftreten könnten, hatte ich schon beim Kauf als mir der Hinweis "copy controlled" auf der Hülle auffiel. Böswillige User und Musikfans könnten daraus nun Lehren ableiten wie "Steht Copy Controll drauf, dann zieh es lieber aus dem Netz" - was selbstverständlich höchst illegal ist und für mich nie in Frage käme.
Ein Wort an die Musikindustrie: Das ist keine Art und Weise mit ehrlichen Käufern umzugehen. Die CD möchte ich nämlich nur aus einem einzigen Grund am PC hören: Weil ich sowieso direkt davor sitze. Schönen dank auch für die Umstände...

Erich wird 70...


...und dazu gratuliere ich Herrn von Däniken ganz herzlich. Seine Theorien sind vielleicht doch mehr Science Fiction als Wissenschaft, doch teile ich die Vorbehalte der klassischen Archäologen gegen die Paläo-SETI-Hypothese nicht. Außergewöhnliche Bauwerke aus der Frühzeit und mehrdeutige Sagen, Legenden und alte Schriften dürfen und sollten uns auch nachdenklich machen. Däniken hat uns vor Augen geführt, wie sinnvoll es sein kann, die eigene Fantasie zu benutzen. Immerhin haben spekulative Ideen wie die von Däniken und seinen Kollegen in den letzten Jahrzehnten immer mehr Archäologen auf die astronomische Bedeutung uralter Bauwerke aufmerksam gemacht. Die Menschheit brauchte wohl keine Aliens, um all dies zu erschaffen, aber dagewesen sein könnten sie trotzdem...
Ein Artikel über Däniken in der AZ-online...

Mittwoch, April 13, 2005

Sucht nicht Radiosignale sondern Bauwerke


Möglicherweise scheitern die derzeitigen Ansätze für SETI, also die Suche nach extraterrestrischer Intelligenz an einer falschen Grundidee. Andere Zivillisationen sind vielleicht nie auf die Idee gekommen, durch Radiosignale auf ihre Existenz hinzuweisen, sondern gigantische Bauwerke in Planetengröße zu errichten wie beispielsweise riesige Sonnensegel. New Scientist berichtet in einem Artikel über diese Idee des Astronomen Luc Arnold.
Sehr viel Aufwand, nur um auf die eigene Existenz hinzuweisen. Wirtschaftlicher wären vermutlich starke Sendeanlagen, denn wer die Energien erzeugen kann, große Massen zu bewegen, der kann freilich auch mit entprechender Leistung senden. Vielleicht tun ja auch alle Zivillisationen da draussen genau dasselbe wie wir und suchen nur, statt raus ins All zu rufen - andererseits weiß man ja nie, wer einen dann hört und ob man den wirklich kennenlernen möchte.
Mehr zum Thema in diesem Artikel im New Scientist...

Grippeviren zu verschicken...


...ist für das College of American Pathologists nichts besonderes. Denn von hier aus werden aktuell kursierende Grippeviren zum routinemäßigen Testen an 5000 Labors weltweit vesendet. Doch diesmal hat jemand einen Fehlgriff getan und das falsche Virus, einen Stamm aus dem Jahre 1957 verschickt. Der könnte insbesondere Menschen gefährlich werden, die nach 1968 geboren wurden. Sie haben nämlich so gut wie keine Immunität dagegen.
Warum der Fehler erst so spät bemerkt wurde, ist noch unklar. Eine terroristische Absicht wird ausgeschlossen - aber immerhin fühlt man sich genötigt, dies zu erwähnen.
Mehr in diesem Artikel bei telepolis...

Dienstag, April 12, 2005

Aktuelle Kommentare aus Kueperpunk als Podcast...

Montag, April 11, 2005

Wenn alle es kaufen, muss es ja gut sein...


...der derzeitige Skandal um Manipulation der Charts durch Masseneinkäufe von CDs ist doch irgendwie entlarvend. So mancher, der glaubt, einen eigenen Geschmack zu besitzen, läßt sich doch nur mit der Herde mit treiben und dudelt auf dem heimischen CD-Player nur noch was alle dudeln - weil man das halt so tut. Wenn dann noch an Einspielergebnissen herumgedoktert wird, dann kann man langsam die Frage stellen, ob das, was gespielt und auch verkauft wird, in Wirklichkeit überhaupt irgend jemandem gefällt.
Es lebe der eigene, von Charts völlig unbeeinflusste Geschmack.
Ich gönn mir jetzt die aktuelle Chemical Brothers und The Prodigy. Danach bei ner Tasse Cappuccino vielleicht noch was Meditatives.
Mehr zum Chart-Skandal auf Spiegel-online...

Sonntag, April 10, 2005

Nanoroboter, die sich zu einem Kollektiv zusammenfinden...


...realisieren NASA-Ingenieure anscheinend demnächst. Die Maschinen sollen sich selbstständig zu einem Hitzeschild vereinigen können, oder als Kettenglieder zu einer Schlange verbinden, die unwegsames Gelände erforscht. Die Entscheidung, wann sie sich zu welchem Zweck zusammenschliessen, liegt dabei bei den Maschinen - was mich irgendwie an meine Story "Das Festtagsprogramm" aus der Anthologie "Überschuss" erinnert, wo sich selbstständig modfizierende Roboter der Besatzung einer Marsstation pünktlich zu den Feiertagen unangenehme Überraschungen bereiten.
Mehr zu den Nanorobotern in dieser Meldung bei heise...

Das Kettenvideo hat eine neue Zelle...


...mit der ein zusätzlicher Handlungsstrang seinen Lauf nimmt.
Hier kann man es anschauen...

Safer Cybersex, oder nicht?


In gewisser Weise ist Cybersex vermutlich eine der sichersten Möglichkeiten Verkehr zu haben. Wenn der auch nicht mehr im Austausch von Körperflüsigkeiten, sondern in der zärtlichen Vermengung von Datenströmen besteht. Fantasievolle Anhänger dieser Spielart greifen anscheinend gern auch mal auf Videomails zurück, um Partner oder Partnerin eine virtuelle Freude zu machen. Einer gehörlosen jungen Dame in den USA bereut nun gerade ihre Vorliebe für Videosex - denn die gesammelten Schäferstündchen sind ihr in Gestalt der Festplatte ihres Laptops stiebitzt worden.
Ob der Datendieb bemerkt hat, was für heiße Informationen ihm in die Hände gefallen sind, ist unbekannt. Möglicherweise finden sich die junge Dame und ihr Distanzliebhaber ja demnächst als Download bei bittorrent wieder.
Peinlich!!!
Die ganze Geschichte gibt es in diesem Artikel bei wired...

Endlich Hilfe für Dauersingles...


...denn ein ferngesteuertes Kissen ermöglicht Fernumarmungen. Jetzt kann man Tante Erna auch mal wieder drücken, ohne das man am nächsten Morgen Herpespusteln auf der Oberlippe hat. Sicher lassen sich die Möglichkeiten des Kissens dank Hochtechnologie noch erweitern. Ein paar weichere Materialien, etwas Gel vielleicht noch dazu und schon kann man damit auf die Distanz auch noch...äh, therapeutische Massagen geben. Endlich bietet der PC auch mal menschliche Wärme. Es gibt noch Hoffnung - oder jetzt erst recht nicht mehr?
Mehr dazu bei telepolis...

Samstag, April 09, 2005

Sehr ansehnlich...


...ist der Trailer zu den "fantastischen Vier". FX-mäßig scheint in dem Teil so richtig die Post abzugehen. Mal schauen, wie sich der Film insgesamt macht. Wenn mich meine Ohren nicht getäuscht haben, wird das Ding hier endlich mal nach dem Verbleib seiner Genitalien gefragt...
Hier gibts den Trailer...

Wenn die Götter die große Gammataschenlampe auf uns richten...


...dann wird unser Ameisenhaufen Erde bald ziemlich still. War ein Gammastrahlenausbruch Ursache für das große Massensterben im Ordivizium? Ausbrüche dieser Art wurden schon häufiger beobachtet. Glücklicherweise aber immer in großer Entfernung. Fest steht: Kommt es dazu in nächster Nähe, sind die Auswirkungen katastrophal.
Mehr dazu in diesem Artikel bei telepolis...

Freitag, April 08, 2005

Real Virtual Reality?


Cyberpunkautoren haben sich oft mit der Frage beschäftigt, wie eine völlig glaubwürdige Simulation oder die Aufzeichnung menschlicher Wahrnehmungen direkt ins Gehirn eingespielt werden könnten. Naheliegend ist eine Art von Interface zwischen Hirn und Maschine, doch damit ist in der Vorstellung bislang immer eine invasive Vernetzung, also ein chirurgischer Eingriff verbunden gewesen. Es ist zwar bereits gelungen, mittels sich schnell ändernder magnetischer Felder, Nerven zu stimulieren, doch dieses Verfahren erscheint wenig aussichtsreich um ganze Bilder oder andere Informationen direkt ins Bewusstsein zu übertragen. Angeblich hat Sony nun Patente angemeldet, die die Stimulation von Hirnregionen mittels Ultraschall ermöglichen und damit die Übertragung von Bildern, Geräuschen, Gefühlen oder Gerüchen ermöglichen könnten. Soweit ist die Entwicklung zwar wohl noch nicht fortgeschritten, aber ein neuer Ansatz wäre damit zumindest gefunden - wenn ich persönlich auch kurz darüber spekulierte, ob es sich um einen verspäteten Aprilscherz handeln könnte.
Aber falls Sony bald die erste Konsole zum einchecken in die Matrix anbietet, steht fest, dass ich mir eine zulege.
Hier geht es zum Artikel im New Scientiest...

Donnerstag, April 07, 2005

Ein gutes Game kann etwas Ablenkung vom Alltag bieten: The battle of Yavin


Battle of Yavin ist ein putziger kleiner X-Wing Simulator bei dem trotz Minimalgröße von rund 14 MB echtes Star Wars-Feeling aufkommt. Der Original-Soundtrack von John Williams und R2D2-Geräusche tragen noch wesentlich zum Ambiente bei.
Das beste:
Er kostet nichts!
Hier findet man das Ding zum Download auf der Seite von chip.de

Machs gut, alter Freund!


Heute morgen ist passiert, was lange absehbar war: Mein Kater Biene ist irgendwann zwischen 5 Uhr und 6 Uhr gestorben. Das ist für ihn aufgrund seines sich verschlechternden Zustandes in den letzten Wochen ganz bestimmt eine Erleichterung, bleibt aber trotzdem eine traurige Sache, wenn man mit so einem kleinen Kumpel 15 Jahre zusammen lebte. Schließlich hat er viele wesentliche Stationen meines Lebens in den letzten Jahren miterlebt, beginnend damit, dass seine Geburt mit meinem Abitur zusammenfiel.
Irgendwie gehört diese Nachricht auf kueperpunk, denn Biene verbrachte viele Stunden damit, mich bei meinen für ihn wohl völlig absurden Computeraktivitäten zu beobachten. Ich glaube, er hat sich sogar selbst einige Male als Autor versucht, zumindest deute ich es so, wenn er ab und zu über die Tastatur latschte und dabei ziemlichen Symbolsalat auf dem Monitor verursachte. Seine besondere Leidenschaft war es aber, mich durch lautes quängelndes Jaulen auf seine Anwesenheit aufmerksam zu machen, um seine Streicheleinheiten einzufordern.
Das wird mir persönlich jetzt wohl ganz besonders fehlen.
Immerhin entsprechen 15 Jahre für eine Katze für 75 bis 80 Menschenjahren. Von mir aus hätten es aber gern noch einige mehr sein dürfen.
Machs gut alter Freund...

Mittwoch, April 06, 2005

Eine neue Zelle für das Kettenvideo...


...hat sich entwickelt. Mittlerweile lockt das Projekt immer mehr Filmemacher an und gedeiht weiter. Schräg und amüsant. Nicht zu ernst nehmen, aber anschauen - und noch besser mitmachen.
Hier gehts zum Kettenvideo...

Plagiatsvorwürfe gegen Frank Schätzing...


...erhebt eine Meeresbiologe. Autor Schätzing habe Passagen von seiner Website wörtlich übernommen. Allerdings geht es hier wohl nur um insgesamt 4 Textseiten. Von einem echten Plagiat kann bei der Verwendung wissenschaftlicher Fakten wohl keine Rede sein, eventuell aber vom Diebstahl geistigen Eigentums, wenn es um ganze Testpassagen geht.
Mehr dazu in diesem Artikel in der FAZ...

Dienstag, April 05, 2005

Seltsame Dinge geschehen in der Welt der Videospiele...


...da entdeckt eine Ex-Präsidentengattin wieder einmal die Wirksamkeit gut gespielter Betroffenheit, ein Chinese ersticht wegen eines virtuellen Schwertes seinen Freund mit einem echten Messer und Gamefreaks leben demnächst ihre Vorliebe für Schmerzen am Computer aus.
Mehr dazu in diesem Artikel im Spiegel...

Erstmals wurde ein Planet außerhalb des Sonnensystems fotografiert...


...aber wirklich neue Erkenntnisse resultieren nicht daraus. Denn wie es bislang immer der Fall war, haben die Planetenjäger wieder einmal nur einen Riesen entdecken können. Mit gerade mal zwei Jupitermassen zählt der Planet zwar nicht mehr zu den absoluten Giganten, die schon eher den Titel verhinderter Stern verdient hätten, hat aber auch nicht die geringste Ähnlichkeit mit einem erdähnlichen Planeten. Die sind leider nach wie vor so gut wie nicht identifizierbar, da sie aufgrund ihrer geringen Masse keine außergewöhnlichen Bahnstörungen beim Zentralstern hervorrufen und optisch wegen ihrer geringen Leuchtkraft erst recht nicht zu entdecken sind.
Mehr zum Thema in diesem Artikel in telepolis...

Fandom Observer 190 ist da...


...und enthält eine ausfürliche Kritik zu Nova 7 - mit einem sehr positiven Kommentar zu "Warten auf Kogai".
Das freut.
Hier geht es zu fandom observer 190...

Montag, April 04, 2005

"Lost"...


...läuft heute zum ersten Mal auf Pro7 und scheint einen zumindest skeptischen Blick wert zu sein. Zwar hat RTL schon einen müden Abklatsch der Erfolgsserie inszeniert, doch darf man von dieser Sparversion vor Bluescreen keine Rückschlüsse auf das Original ziehen. "Lost" enthält offensichtlich starke Mystery-Elemente und könnte unter Umständen die Grenzen zur Science Fiction oder Phantastik überschreiten. Immerhin schleicht auch auf der Insel der Verlorenen eine seltsame Kreatur herum. Was mich stört ist, dass bereits die erste Staffel insgesamt 21 Folgen lang ist. Eine Auflösung des Rätsels um die seltsame Insel scheint daher in weiter Ferne oder wird dank nachlassendem Zuschauerinteresse nie gedreht werden, wie das häufig der Fall ist.
RTL reagiert heute übrigens prompt mit der Ausstrahlung von "Jurrasic Park III", der sehr ähnliche Szenen wie "Lost" hat. Sehr durchschaubar.
Ein aktueller Artikel zu "Lost" im Spiegel, der mich zumindest neugierig gemacht hat.

Ein wenig Forschung in den Logfiles...


...bringt immer wieder amüsantes hervor. Heute hat doch tatsächlich jemand bei google die Telefonnummer von Vin Diesel gesucht. Wahrscheinlich eine Dame, tippe ich da mal. Dass sie dann hier landete ist natürlich purer Zufall, denn auch ich kenne die Telefonnummer von Vinnie nicht. Würde ich es, würde ich ihm selbstverständlich eine Rolle in einem unserer Kurzfilme anbieten.
Keine Frage.

Sonntag, April 03, 2005

Effektivere Simulation durch Elektroschocks


In einer Simulation Heldentaten zu vollbringen ist keine Leistung schließlich sind selbst tödliche Treffer dort völlig schmerzlos. Um den Realismus zu erhöhen, greift man beim US-Militär nun zu drakonischen Maßnahmen. Wer dort beim Trainig hinter per 3d-Brille und Ego Shooter getroffen wird, erhält einen extrem schmerzhaften Stromstoss. Um Verletzungen zu simulieren müssen die Soldaten teilweise auch unter konstantem Stromfluß weiter agieren.
Keine neue Idee. Innovativ ist dabei höchstens, dieses Konzept demnächst auch für Konsolenspiele auf den Markt zu bringen. Dürfte unschön werden, wenn der Enkel den Opa mit dem Schrittmacher zu einer Runde Stalingrad revisited überredet.
Mehr in diesem Artikel bei telepolis...

Freitag, April 01, 2005

Autor Thorsten Küper von mysteriöser UFO-Sekte entführt...


...schon vor einigen Tagen irritierte Blogger und Autor Thorsten Küper durch eine Kurzmeldung in seinem Weblog über einen angeblichen Kurzurlaub. Jetzt steht allerdings fest, dass Küper von einer mysteriösen UFO-Sekte entführt wurde. Einem Blogeintrag nach, den der Schriftsteller offenbar in einem unbeaufsichtigten Moment machen konnte, wurde er von Anhängern des sogenannten "Triumvirates" verschleppt. Sein derzeitiger Aufenthaltsort ist auch Küper nicht bekannt, er beschreibt die Umgebung allerdings als ländlich. Küper wörtlich: "Die genauen Beweggründe meiner Entführer sind mir nicht bekannt, es scheint aber etwas mit meinen Aktivitäten als Autor und Blogger zu tun zu haben. Anscheinend bin ich mit einer meiner Geschichten der Wahrheit zu nah gekommen. Aber es hat etwas mit diesem neuen Teleskop zu tun."
Der Originalauszug aus seinem Weblog wurde mittlerweile gelöscht und wird nun von Experten des BKA untersucht. Leider konnte die IP-Adresse, unter der der Eintrag vorgenommen wurde, nicht identifiziert werden. Ein Sprecher der Polizei bezeichnete die Situation als beorgniserregend .Herausgeber, Autoren, Filmemacher und Blogger, die mit Küper zusammen arbeiteten äußerten große Empörung.
Eifrige Kommentare könnten die Entführer eventuell bewegen, Küper freizugeben, so die Äußerung eines Profilers.
Wir halten sie weiter auf dem laufenden.