Montag, Februar 28, 2005

Das neue NOVA ist auch da!


Ausgabe 7 des deutschen Science Fiction Magazines enthält unter
anderem Stories von Helmuth W. Mommers, Holger Eckhardt sowie meine Kurzgeschichte "Warten auf Kogai". Terrorismus mal irgendwie anders.
Gleichzeitig haben die Novaner auch ihre Website gerelaunched. Schaut gut aus und auch das Forum nervt nicht länger mit einem unzumutbaren Werbe-Pop-Up!
Mehr Infos gibt es hier...

Überschuss...


...muß nicht immer was schlechtes sein. Schließlich ist "Überschuss" auch der Titel der neuen Anthologie aus der Science Fiction-Reihe der Storyolympiade. Die von Ernst Wurdack und Armin Rößler herausgegebene Sammlung befindet sich gerade im Druck und wird in den nächsten Wochen ausgeliefert werden. Darin gibt es natürlich auch wieder eine kleine Story von mir - schon deswegen empfehlenswert ;-).
Hier gibts mehr Informationen.

Sonntag, Februar 27, 2005

Ich gebe es unumwunden zu...


...ich finde, wer eine wahre Musiklegende sein will, stirbt keines natürlichen Todes. Das gehört sich einfach so. Elvis hat es vorgemacht und auch Janis Joplin oder Sid Vicious. Mancher unterlegte den vorschnellen Abgang sogar noch akustisch. Nein, nicht mit Musik, sondern mit einem Knall wie der hochverehrte Kurt Cobain.
Zynisch? Nun, ich kann einfach nicht verstehen, wie es einem so dreckig gehen kann, wenn es einem schlicht zu gut geht.
Ingeborg Schober hat sich auch Gedanken über das Thema gemacht und im Gegensatz zu mir nicht nur abgelästert, sondern ein Buch über die tragischen Enden von Pop- und Rockkarrieren geschrieben.
Mehr darüber erfährt man in diesem Artikel bei telepolis...

Freitag, Februar 25, 2005

Ich bin böse...


...denn ich spiele gerne böse Computerspiele. Jedenfalls müßte das laut einer US-Studie so sein. Demnach zeigen Spieler von Egoshootern eine deutlich erhöhte Gewaltbereitschaft auch im realen Leben. Das könnte erklären, warum ich neulich an der Fleischtheke eine alte Dame, die eigentlich vor mir dran gewesen wäre, mit einer Flasche niedergeschlagen habe.
Nein, nurn Scherz, es war natürlich eine Melone.
Ich äußere mich jetzt auch gar nicht weiter zur hinlänglich bekannten Diskussion. Wer so wie ich immer noch drüber lachen kann, kann im Spiegel mehr erfahren...

Donnerstag, Februar 24, 2005

Das Programm für den Dortcon ist online


Am Samstag den 12.3 findet er wieder statt. Der Dortcon. Natürlich lasse ich mir die Convention als Herner nie entgehen. Diesmal bin ich außerdem als Vortragender dabei. Die Lesung gemeinsam mit Michael Iwoleit und Bernhard Kempen beginnt am Samstag um 18 Uhr und findet im "Holodeck" statt - wo auch immer das sein mag. Potentielle Zuhörer bitte ich trotz der vielversprechend betitelten Räumlichkeiten davon abzusehen, Gegenstände wie faules Obst, Eier oder Flaschen in Richtung Bühne zu werfen. Ich weiß nicht, wie es mit Herrn Kempen und Herr Iwoleit ist, aber ich bin definitiv kein Hologramm.
Ich freue mich auf möglichst zahlreiche Zuhörer.
Mehr Informationen zum Dortcon.

Mittwoch, Februar 23, 2005

Der Präsident ist da!


Toll oder? Der US-Präsident hat Deutschland mal wieder einen Besuch abgestattet. Dabei war man drüben ziemlich lange gar nicht gut auf uns zu sprechen. Ja, es tut weh, wenn alte Freunde einem plützlich die kalte Schulter zeigen.
Aber nun ist ja wieder alles gut. Im eisigen Mainz schüttelten sich Bush und Schröder, sowie die Gattinnen einvernehmlich die verfrorenen Hände und tauschten Herzlichkeiten aus. Mei, da wurde es den Mainzern auch ganz warm ums Herz, vor allem wohl denen, die ihre Häuser plötzlich nicht mehr verlassen durften. Ja, seltsame Dinge können in einer Demokratie geschehen, um das Leben eines demokratisch gewählten Politikers zu schützen. Denn die Omi, die sich ungeachtet des hohen Besuches in Richtung Supermarkt auf den Weg machen möchte, könnte ja die dumme Angewohnheit haben, Handgranaten mit zum Einkauf zu nehmen.
Inhaltlich ergab der Gipfel wenig erwähnenswertes. Kanzler Schröder hat offenbar das geeignete Rezept gefunden, um mit Bush umzugehen. "Wir haben uns darauf verständigt, nur darüber zu reden, wo wir gemeinsamer Auffassung sind", erklärte der Kanzler. Na, das ist doch mal ein ganz neuer Ansatz. Manche Ehe funktioniert auf einer ähnlichen Basis. "Wir streiten nur, wenn wir miteinander reden." Prima, sowas läßt sich ja vermeiden.
Der Rest ist gekonntes Lächeln und Händeschütteln.
So bleibt nach dem Besuch des guten Freundes aus Amerika zumindest ein einhellig wohliges Gefühl bei unseren Politikern zurück. Das und einige hundert zugeschweisste Gullydeckel.
Warum hab ich nur den Verdacht, dass die Hochzeit von Charles oder Camilla mehr politische Aussagekraft hätte?

Nova 7 kommt


Das Magazin für Fans deutscher Science Fiction wird wohl in den nächsten Tagen lieferbar sein. Das hört man gern. Eine Story von mir ist wohl auch mit dabei. So gibt es heute am späten Abend doch noch eine gute Nachricht.
Mehr zu Nova...

Montag, Februar 21, 2005

Die Fairsharing-Initiative...


...fordert die Entkriminalisierung des Filesharings durch eine Kulturflatrate. Internetnutzer sollen eine Pauschale zusätzlich zu ihren Internetgebühren zahlen und erhalten dafür das Recht, unbegrenzt Musik- und Filmdateien aus dem Netz zu laden. Je nach Beliebtheit ihrer Songs oder Filme sollen Künstler und Produzenten dann Anteile aus den Gesamteinnahmen durch die Pauschale erhalten. Das Konzept ergibt durchaus einen Sinn, denn eines steht fest: Solange die Technologie zum Austausch von Dateien vorhanden ist, wird sie auch eingesetzt und weiterentwickelt werden. Ein technisch so simpler Vorgang wie die Nutzung von p2p-Netzwerken kann bei den Usern nur schwer ein Unrechtsbewußtsein wecken. Die Kulturflatrate würde das eigentlich revolutionäre Konzept des Filesharing aus dem Schatten der Illegalität befreien und ganz neue Verbreitungswege für Musik und Filme eröffnen.
Mehr zur Fairsharing-Initiative in diesem Artikel bei heise...

Sonntag, Februar 20, 2005

Gerade legen die Aliens wieder mal die Welt in Schutt und Asche...


...und mir fällt nix besseres ein, als dabei zuzuschauen. "Independance Day" bleibt ein guter Film. Anspruchslos aber unterhaltsam. Was man mit Spiezeugautos an Fäden alles machen kann...

Samstag, Februar 19, 2005

Operation Ganymed


Es ist gute 26 Jahre her seit ich Rainer Erlers Film zum ersten Mal gesehen habe. Er hat mich als Neunjähriger aber so beeindruckt, dass mir bestimmte Sequenzen bis heute im Gedächtnis geblieben sind. Erler beschreibt die Geschichte eines Raumfluges zum Juputermond Ganymed, der gleichzeitig Friedensmission für die vom kalten Krieg bedrohte Welt ist. Doch der Kontakt zwischen Astronauten und Erde bricht ab und die Operation wird für gescheitert erklärt. Als vier Jahre später tatsächlich fünf überlebende Astronauten zurückkehren, erwartet sie niemand. Ohne Antenne bleibt den Männern nichts anderes übrig als eine Notwasserung zu versuchen. Die gelingt zwar, doch finden sich die fünf Raumreisenden an der Küste einer menschenleeren Wüste wieder. Ohne Alternative versuchen sie sich weiter nach Norden durchzuschlagen - und müssen sich bald der Frage stellen, ob ein verheerender Atomkrieg stattgefunden hat. Noch dazu wird das Wasser immer knapper und aus dem eingespielten Team werden Gegner im Kampf ums Überleben.
Erlers Astronauten haben der Welt auf der Suche nach Ruhm den Rücken gekehrt und kehren nun zurück mit der erschütternden Erkenntnis, dass Milliarden von Dollar und vor allem Menschenleben für nichts weiter als ein paar Proben vergeudet wurden. Wissenschaftskritische Ansätze, wie sie ganz typisch für Erlers Filme sind, der es auch in "Operation Ganymed" schafft, daraus einen Thriller zu entwickeln, der an Spannung seinesgleichen sucht. Insbesondere im eher trägen Fernsehprorgamm der späten Siebziger Jahre. Es verwundert, dass das ZDF solche Schmuckstücke ohne Verfallssdtum in seinen Archiven vergammeln läßt, statt sie regelmäßig zumindest im Nachtprogramm auszustrahlen.
Tricktechnisch eindrucksvoll, obwohl simpel realisiert sind die Aufnahmen auf Ganymed. Der Jupiteraufgang über Ganymed ist ein optisches Highlight und ich ahne, dass sich Geoff Murphy diese Szene für seinen Film "Das letzte Experiment" abgeschaut hat.
Leider ist die DVD etwas schmucklos und bietet inhaltlich keine besonderen Schmankerl, nicht einmal Trailer zu weiteren Filmen von Rainer Erler. Wunschkandidaten für meine pesönliche Sammlung wären "Fleisch", "Die Delegation" und "Das blaue Palais".
"Operation Ganymed" - ja, das ZDF kann nicht nur Traumschiffe, Schwarzwaldkliniken und infantile Schimpansen auf seine Zuschauer loslassen...

Wasserhosen Ursache für das Verschwinden von Flugzeugen und Schiffen im Bermudadreieck?


Die Theorie ist ein alter Hut und wohl nicht wirklich eine Erklärung für ein Phänomen, das wahrscheinlich gar keines ist. Schließlich behaupten Experten, es wäre erstaunlich, dass in einem so dicht befahrenen und beflogenen Gebiet wie dem berühmten Dreieck so wenig (!) passiert.
Diese Fotographie aus dem Jahr 1969 ist allerdings sehr beeindruckend. Entdeckt auf der NASA-Seite als Bild des Tages.
Hier gibts eine große Version...

Freitag, Februar 18, 2005

Sadistischer Schwachsinn endlich verboten: Ende der Fuchsjagd


So ganz stimmt es nicht, dass in England zukünftig keine Fuchsjagden mehr stattfinden. Allerdings dürfen Füchse nicht länger von einer Hundemeute zu Tode gehetzt werden. Das treibt die englischen Jäger auf die Barrikaden. Die halten das Quälen lebender Kreaturen für einen traditionellen Freizeitspass, der auch Kindern viel Freude macht. Die aufgebrachte Meute kündigte "zivilen Ungehorsam" an. Vielleicht finden die Damen und Herren ja im Internet eine Ersatzbefriedigung für ihre seltsamen Triebe. Wie schon vor einigen Wochen berichtet bietet eine Texaner auf seiner website die Möglichkeit, online auf lebende Tiere zu schiessen.
Mal ganz ehrlich: Warum beweisen die Fuchsjäger nicht mal wahren Sportsgeist und jagen sich gegenseitig. Eine bewaffnete Beute wäre doch eine viel größere Herausforderung, oder?

Heute hab ich mal meinen ride gepimt...


...nein, das ist nix schweinisches. Wer mal MTV guckt, kennt die Show, in der Schrottmühlen aufgemotzt werden. Na ja, so richtig gepimt habe ich meinen ride um ehrlich zu sein nicht, denn dazu hätte ich mindestens breite Schlappen drunter schrauben und einen DVD-Player eingebauen müssen. Statt dessen habe ich das Ding nur mal kräftig innen geputzt, so dass der kleine schwarze Corsa ein wenig so aussieht wie der große schwarze Night Rider. Jetzt möchte ich noch so ein rotes Lichtdings haben, das sich wie bei KITT immer von links nach rechts und dann wieder zurück bewegt. Schon mal jemandem aufgefallen, dass das Auge von KITT aussieht wie das von einem Cylonen aus der alten Kampfstern Galaktika-Serie? Ist auch kein Wunder, denn beides waren Glen A. Larson-Produktionen...
Wie auch immer, jetzt strahlt der Corsa wieder und mit etwas Glück kommt er nächste Woche einigermaßen reibungslos durch den TÜV. Daumen drücken.

Donnerstag, Februar 17, 2005

Der Spiegel verreißt "Constantine"...


...daraus schließe ich, dass es sich um einen echt coolen Streifen handeln muss. Von Journalismus verstehen die ja was, aber von Film haben die keine Ahnung.

Dass es Leben auf dem Mars gibt...


...weiss nun wirklich jeder und so finde ich die Meldungen über irgendwelche trockene Flußläufe oder Marsmeteroriten mit altem Glibber dran auch wenig aufsehenerregend. Wer sollte wohl sonst die Marspyramdien gebaut und das Gesicht gemeißelt haben? Jetzt Hinweise auf die Existenz von Leben auf dem roten Planeten in Mikrobenfürzen zu sehen finde ich irgendwie entwürdigend...
Mehr dazu in diesem Artikel im Spiegel...

Mittwoch, Februar 16, 2005

Da ich jetzt weiss, dass in Deutschland mindestens 150 Atombomben gelagert sind...


...werde ich heute Nacht viel besser schlafen. Ich fühle mich jetzt nämlich so behütet. Bei meinem nächsten Auslandsaufenthalt werde ich im Falle eines Überfalls dann auch laut ausrufen: "Vorsicht! Ich habe 150 Atombomben bei mir vor der Haustür." Das wirkt bestimmt sehr einschüchternd.
Mehr im Spiegel...

Wenn Milliardäre Windeln tragen


Steve Fossett hat Jule Vernes "In 80 Tagen um die Welt" einmal zu oft gelesen und zieht die Geschichte jetzt mit diversen Luftfahrzeugen immer wieder von vorn durch. Diesmal will er die Erde mit einem Düsenflugzeug in 70 Stunden nonstop umrunden. Ob das einen besonderen Wissenszuwachs für die Forschung bringt, darf man bezweifeln. Aber wenn es dem Mann Spaß macht, in Flaschen zu urinieren und sein Geschäft in Windel zu erledigen, - eine andere Möglichkeit gibt es laut Fossett dazu nämlich nicht - soll es ihm gegönnt sein. Die meiste Zeit über wird er sich dabei ohnehin über dem Ozean aufhalten und damit, falls er mal übermüdet auf den Steuerknüppel gibt, keinen allzu großen Schaden anrichten. Als Reiselektüre würde ich ihm Sachbücher über Amelia Earhart empfehlen. Die verschwand 1937 bei einem ähnlichen Rekordversuch spurlos über dem Pazifik. Spätestens damit wurde sie zu einem Mythos und brachte es sogar zu einem Gastspiel in "Star Trek: Voyager".
Was mich an Fossetts Stelle sehr stören würde ist folgendes: Sollte Amelia Earhart jemals gefunden werden, wird ihr Leichnam vermutlich in einer schicken Fliegerjacke stecken. Fossett dagegen wird man in einer Windel bergen - das ist nicht der Stoff aus dem Legenden sind.
Mehr zu Fossetts Rekordversuch in diesem Artikel im Spiegel...

Dienstag, Februar 15, 2005

Ein alter Freund auf Kabel: Highlander


gerade läuft er mal wieder auf Kabel. Ich habe "Highlander" seit einigen Jahren nicht mehr gesehen. Nicht, weil ich den Fantasy-Crime-Thriller nicht etwa schätzen würde, nein, ganz im Gegenteil, ich habe die Videoclipoper über Unsterbliche zu oft gesehen.
Zum ersten Mal war das wohl im Jahr 1986. Ausgerechnet in einem Literaturkurs am Gymnasium, in dem es um Buchverfilmungen gehen sollte. Bis heute ist mir die literarische Vorlage von "Highlander" nicht bekannt, aber was solls. Russel Mulcahys Film beeindruckt mich immer noch, obwohl er bereits 1985 gedreht wurde.
1991 veranlasste er mich und meinen guten Freund Ronald zu einem Trip quer durch Schottland. Dabei habe ich mir unter anderem das Schloß aus dem Film und die Stellen im Glencoe angesehen, wo die Schlachtszenen gedreht wurden.
Kaum zu glauben: Meine letzte Reise nach Schottland ist 12 Jahre her. Mittlerweile nostalgisch gestimmt, werde ich mir den unsterblichen Kiltträger jetzt noch mal ansehen.
Ich schätze, so etwa zum dreissigsten Mal.
Eines ist aber klar: Es konnte wirklich nur einen geben. Alle Forsetzungen waren großer Müll.

Blade 3: Trinity


Er macht nicht viele Worte: Blade, der sonnenlichtresistente Vampir auf dauerhaftem Blutentzug. An der Überzeugungen des Daywalkers hat sich nichts geändert und an seiner Vorgehensweise genauso wenig. Subtiliät ist nicht das Markenzeichen des Helden, der als Marvelcomiccharakter das Licht der Welt erblickte. Auch im dritten Teil verkörpert Martial Arts-Experte Wesley Snipes perfekt den wortkargen Rächer , der Probleme mit Samuraischwert, Sprengstoff und mehreren tausend Schuß Munition beseitigt. Doch obwohl der Mann im Ledermantel mittlerweile ganze Vampirdynastien ausgerottet hat, werden seine Feinde nicht weniger. Die geplagten Blutkonsumenten suchen nun sogar Hilfe beim unbesiegbaren Urvampir Drake, der sich aus unerfindlichen Gründen eigentlich aus dem Vampirjob zurückgezogen hat und friedlich in einer Tempelgruft schlummerte. Drake ist nicht besonders erfreut darüber, geweckt zu werden, doch nach ausgiebigem Festmahl entdeckt der alte Blutsauger sein Interesse an Blade.
Der hat mittlerweile - wieder einmal - den Verlust von Kumpel und Technikfreak Whistler zu verdauen und wird noch dazu von der Polizei festgenommen. Glücklicherweise tauchen neue Verbündete auf:
Die Nightstalkers, bestehend aus Abigail, Whistlers unehelicher Tochter und Hannibal King befreien Blade und treten gemeinsam mit ihm den Kampf gegen den fast übermächtigen Gegner an.
"Blade 3" ist inhaltlich so trivial wie seine Vorgänger. Die Geschichte ergibt wie schon in den ersten beiden Filme keinen Sinn, ist aber stilistisch perfekt inszeniert. Auch der finale Teil bietet den außergwöhnlichen Look, den man als neogothisch, cyberpunkig oder schlicht und ergreifend cool bezeichnen könnte. In der farbenprächtigen und dynamischen Umsetzung des Comics auf die Leinwand liegt auch der eigentliche Reiz. Subtilität der Story wurde gar nicht erst angestrebt. "Blade 3" ist damit genau das, was seine Schöpfer kreieren wollten: Brillantes Unterhaltungskino auf höchstem Level.
Es fällt auf, dass die Nightstalkers insbesondere in Gestalt von Hannibal King noch eine gehörige Portion Humor mit ins Spiel bringen.
Jessica Biel als Abigail - bekannt geworden übrigens durch die extrem klischeelastige und erschütternd brave Familienserie "Eine glückliche Familie" - vermag das Auge des Betrachters besonders zu erfreuen.
Es ist angedacht, die Nightstalkers zu einem eigenständigen Ableger fürs Fernsehen zu machen. Leider war "Blade 3" in den USA kommerziell nicht so erfolgreich wie seine Vorgänger, so dass die Serie wohl nicht realisiert wird. Schade.
Für mich persönlich ist "Blade 3" defintiv ein Muß für meine DVD-Sammlung, genau wie seine Vorgänger.
Geniales Popcornkino.

Montag, Februar 14, 2005

Killergartenzwerge


Ich schmeiß mich weg. Da haben spleenige englische Taucher eine ganze Gartenzwergkolonie in 80 m Tiefe in einem See des Lake District angelegt und damit eine Art Wallfahrtsort für andere Schnorchlerr geschaffen. Leider ist der Tauchgang nicht ganz ungefährlich und so haben bereits drei Gartenzwergfans beim Besuch im unterseeischen Schlumpfhausen ins Gras gebissen - oder sollte man besser sagen in den Seetang?
Mehr dazu in dieser Meldung im Spiegel...

Sonntag, Februar 13, 2005

Das Atomwaffentestgelände von Los Alamos...


...stelle ich mir als einen inspirierenden Ort vor - für Kernphysiker und SF-Autoren, die Inspirationen für Endzeitszenarios sammeln. Einen interessanten Bericht über die Geburtsstätte der Atombombe gibt es heute auf telepolis. Und zwar genau hier...

Samstag, Februar 12, 2005

Und wieder wurde ein kollektiver Selbstmord im Internet geplant


Das Internet mit seinen fast unbegrenzten Kommunikationswegen bietet früher kaum denkbare Möglichkeiten, Gleichgesinnte zu treffen. Doch manch einer weiß damit nicht viel mehr anzufangen, als sich Weggefährten für den gemeinsamen Freitod zu suchen. Gerald K. aus Oregon soll per Chat über 30 suizidwillige Personen zusammengebracht haben, die sich kollektiv am Valentinstag töten wollten.
Den halte ich zwar auch für eine ziemlich überflüssige Erfindung, würde lebensmüden Kandidaten aber eher empfehlen, das Web vielleicht doch zur Suche nach jemandem zu nutzen, der sie aus der Einsamkeit erlöst.
Mehr zum Thema in diesem Artikel im Spiegel...

Freitag, Februar 11, 2005

Schau an, schau an: Filmwirtschaft meldet Rekordumsätze


Um etwa 5,2 % seien die Umsätze im vergangenen Kinojahr gestiegen, meldete die Berliner Filmförderungsanstalt. Seit der Wiedervereinigung sind in Deutschland niemals mehr Kinotickets verkauft worden - und das trotz ans Unverschämte grenzende Preiserhöhungen. Auch der Absatz von DVDs war im letzten Jahr ausnehmend gut.
Da fragt man sich, was das ganze Gejammer der Filmindustrie über sogenannte Internetpiraterie eigentlich soll. Wie man hört und liest. sind aus dem Internet gezogene Filme doch meistens von eher spärlicher Qualität, da von der Leinwand abgefilmt und damit doch eher eine Art Kostprobe und kein Vergleich zum echten Kinoerlebnis. Zeigt die zur Straftat hochdramatisierte Verbreitung von technisch minderwertigen Kopien hier gar so eine Art Werbewirkung? Gleiches galt in füheren Jahrzehnten schließlich auch für Musik die auf Kassette im Radio mitgeschnitten wurde.
Mehr zum Thema in diesem Artikel bei telepolis...

Donnerstag, Februar 10, 2005

Folter als Showformat


Es überrascht nicht wirklich, dass der britische Sender Channel 4 jetzt eine Show präsentiert, in der die Kandidaten denselben Folterungen unterzogen werden, wie Gefangene in Guantanamo Bay. Zuschauer lassen sich mittlerweile nur noch durch kleinere oder größere Tabubrüche vor den Fernseher locken. Den Machern bleibt gar nichts übrig, als das Limit systematisch nach oben zu schieben.
Nach gefährlichen Stunts die Kandidaten bereits jetzt in diversen, durch die spektakulären Prüfungen auch nicht interessanter werdende Spielshows zu absolvieren haben, musste ein neues, möglichst kontroverses Element her.
In MTVs Scare Tactics werden ahnungslose Zeitgenossen bereits jetzt erschreckt, in dem man ihnen einredet,sie befänden sich in Lebensgefahr. Wann täuschen neue Formate den ersten unfreiwilligen Kandidaten vor, sie wären zum Tode verurteilt worden und würden nun hingerichtet.
Kann eigentlich nur noch eine Frage der Zeit sein.
Mit dem neuen Format erreichen die Produzenten mindestens zwei Wirkungen:
Erstens wird Folter demnächst mit Unterhaltung gleichgesetzt. und zweitens werden potentielle Gräueltaten verniedlicht, denn schließlich geht es den Kandidaten nach der Show ja auch gut.
Mit dem kleinen Unterschied, dass die es freiwillig machten und wussten, dass es in fünf Minuten vorbei ist, während echte Folteropfer jahrelang wieder und wieder dasselbe durchstehen müssen - ohne Hoffnung auf ein Showfinale mit lächelndem Moderator und niedlichen Tänzerinnen.
Hier geht es zum Artikel bei telepolis...

Mittwoch, Februar 09, 2005

Arbeiten ist keine Lösung


Ich bin kein großer Fan unkreativer sinnentleerter Tätigkeiten. Reine Büroarbeiten sind mir ein Gräuel, genauso wie stupide Fließbandmaloche, wobei ich gern zugebe, dass ich die meisten Arten von Arbeit nicht besonders mag. Außer es kommt etwas wirklich sinnvolles oder kreatives dabei heraus. Die Französin Corinna Maier sieht das genauso und kommt zu dem Schluß, dass sie als Angestellte nicht einem Unternehmen dienen muss, sondern dass vielmehr das Unternehmen ihr dienlich sein muss - indem es ihr für möglichst wenig Arbeit, möglichst viel zahlt. Zu anarchistisch?
Denken wir doch mal etwas darüber nach.
Wenn man sich so so umschaut und feststellt, dass in unserer Gesellschaft diejenigen,die die überflüssigsten Tätigkeiten ausüben - Sportler zum Beispiel oder Politiker - auch das meiste Geld verdienen, könnte man Maiers Lebensprinzip für eine angemessene Antwort auf diese Ungerechtigkeit halten.
Corinne Maier, die rotzfreche Französin, die ihren Job immer noch hat, weil das Medieninteresse für ihr Buch einfach viel zu groß war, um sie zu feuern.
Einen ausführlichen Artikel über sie und ihr Buch gibt es in der Süddeutschen Zeitung.

Dienstag, Februar 08, 2005

Japaner und die Roboter


Japaner haben ein Faible für Technologie, egal ob es dich dabei um revolutionäre technische Mesiterleistungen oder völlig idiotische Spielereien handelt. Dass Roboter in Japan mittlerweile den Status von Haustieren erreicht haben, überrascht deshalb auch nicht so besonders. Doch die Faszination für möglichst selbstständig agierede mechanische Helfer hat auch ganz praktische Gründe. Japan vergreist. Und irgendjemand wird sich um die kommenden Seniorengenerationen kümmen müssen. Hierzulande zwangsrekrutiert man Zivis, in Japan will man dafür in Zukunft Roboter einsetzen.
Ich persönlich würde ja die Fürsorge von putzigen Krankenschwestern bevorzugen.
Mehr in diesem Artikel im Spiegel...

Montag, Februar 07, 2005

Simulacron 3 mit den Sims


Klaus Neumann beschreibt ein fast schon dämonisches Experiment mit den etwas beschränkten KIs des Computerspiels "Die Sims 2". Dabei stellt er die irgendwie gar nicht so unernst gemeinte Frage, ob die SIMs wirklich lebende Wesen sind. Ein witziger und etwas nachdenklich stimmender Artikel auf telepolis.
Ich für meinen Teil werde gleich wahrscheinlich nochmal C&C 3 - Generals spielen - im Gegensatz zu Klaus Neumann werde ich die meisten KIs aber höchstpersönlich in die ewigen Jagdgründe befördern.
Hier gehts zum Artikel...

Für einen freien Tag ist mir jeder Anlass recht...


...und sei er auch noch so dämlich. Die heute stattfindende Zelebrierung von grundlosem Humor und programmierten Besäufnissen ist mir zwar zuwider, erfüllt aber genauso gut ihren Zweck, mir etwas Freiraum von Job und Alltag zu verschaffen. Wenn meine Mitmenschen plötztlich von einer kollektiven Lachpsychose befallen werden, muss mich das ja nicht weiter irritieren. Statt dessen habe ich gerade zwei Berliner und eine Tasse Kaffee genossen und beabsichtige, mir den Rest des Tages mit Filmen zu vertreiben, in denen die Hauptfiguren schlechte Laune haben und über ein großes Arsenal an Schusswaffen verfügen.
Wollen wir ihn reinlassen, fragt da eh keiner, die Tür wird nämlich einfach gesprengt.
Der Punisher ist jetzt auf DVD raus. Und wenn John Travolta als fieser Bösewicht seine zickige Ehefrau von der Brücke auf die Schienen schmeisst, müsste er ihr eigentlich nur noch hinterher rufen:
"De Zoch kütt!"
Dann wärs für mich der perfekte Rosenmontagsfilm ;-).

Und auch beim Kettenvideo.de gehts endlich weiter...


...mit einer Fortsetzung, die zumindest ganz in meinem Sinne ist.
Hier wirds surreal...

Auf kurzfilm.de gibt es interessante neue Kurzfilme...


...und um Teilnahme an der Abstimmung wird durchaus gebeten ;-).
Hier gehts zum online-Kino...

Sonntag, Februar 06, 2005

Ein Manifest gegen die Verfolgug von p2p-Musiktauschern...


...veröffentlichte nun das französische Wochenmagazin Le Nouvel Observateur. Unterzeichnet wurde es von zahlreichen Musikern, Politikern, Künstlern,Universitätsprofessoren und anderen bekannten Pesönlichkeiten. Die äußerten durch ihre Unterschrift nicht nur ihre Überzeugung, sondern gaben damit selbst auch zu, schon einmal etwas aus dem Internet geladen zu haben.
Mehr dazu in diesem Artikel bei heise...

Und noch mal Nilpferde...


Es ist schon verblüffend. Wer bei google den Suchbegriff "Nilpferde" - Plural, wohlgemerkt - eingibt, der wird gleich an zweiter Stelle an kueperpunk verwiesen. Ich fühle mich mißverstanden, unterbewertet, ja sogar gedemütigt. Also nochmal. Auf kueperpunk geht es um Medien, Wissenschaft, Literatur, Film, Netzkultur, Science Fiction, Cyberpunk, aber nicht um Nilpferde. Außerirdische in Nilpferdgestalt mögen ja unter Umständen noch Erwähnung hier finden. Die oder mutierte hochintelligente Monsternilpferde die nach der Weltherrschaft streben. Sonst habe ich rein gar nichts, aber auch wirklich gar nichts mit Nilpferden am Hut.




Samstag, Februar 05, 2005

Es ist schon bizarr...


...wenn der wohl berühmteste Sherlock Holmes-Experte auf eine Art und Weise stirbt, die eines Holmes-Romanes würdig gewesen wäre. Was klingt, wie der Aufhänger für einen skurrilen englischen Mystery-Krimi beschäftigt nicht nur die Krimifangemeinde sondern ganz real auch die englische Polizei.
Mehr in diesem Artikel in der süddeutschen Zeitung...

Einsamkeit und Absurdität im Zeitalter des Internets


Ich habe mir sagen lassen, dass die Aussichten für Singles im Internet einen geeigneten Partner zu finden, wesentlich weniger rosig sind, als es uns Werbung, oder Film- und Fernsehklischees glauben machen wollen. Kontaktgesuche im Bereich Suizid scheinen da deutlich erfolgversprechender zu sein. Offenbar haben sich nun in Japan neun Menschen übers Netz zum kollektiven Selbstmord verabredet. Nirgendwo kann man so einsam sein, wie im Internet.
Mehr in diesem Artikel im Spiegel...

Ich finde dieser Fall spricht für sich...


...da hat die US-Musikindustrie doch tatsächlich eine bereits einen Monat zuvor verstorbene 83jährige Dame des illegalen Dateitausches bezichtigt. Muss das noch irgendwie kommentiert werden? Nur soviel:
Wie viele Internetnutzer sind wohl noch völlig zu unrecht angeklagt worden? Wehe dem, der dann nicht nachweisen kann, dass er zum fraglichen Zeitpunkt bereits tot war.
Mehr in dieser Meldung bei heise...

Freitag, Februar 04, 2005

Warum Surfer wirklich kueperpunk lesen


Wenn man sich als Blogger seine Besucherstatistik anschaut, hat man gewisse Ideale. Selbstverständlich glaubt man, dass es die Brillanz der eigenen Kommentare ist, die Leser scharenweise - in Zahlen:20 pro Tag - aufs persönliche Weblog lockt. Eine genauere Analyse mit Hilfe eines neuen Counters hat meine diesbezüglichen Illusionen zerstört. Mehrere Surfer, die kueperpunk besuchten, sind von Google hierher irregeleitet worden, nachdem sie dort den Suchbegriff "Nilpferd" eingetippt haben.
Nilpferd? Es tut mir leid, lieber Gelegenheitssurfer und Handynutzer, aber Klingeltöne kann ich Ihnen an dieser Stelle leider nicht anbieten. Ich bin auch untröstlich darüber, dass sie auf ihrer Suche nach Nilpferden, Handyzubehör oder seltsamen Sexualpraktiken, über die ich nicht mal nachdenken möchte, fälschlicherweise auf meinem völlig uninteressanten Weblog gelandet sind - für dessen Existenz ich mich hier noch einmal entschuldigen möchte.
Wirklich, ich hatte es nur gut gemeint, war aber dummerweise davon ausgegangen, dass Internetnutzer Interessen haben, die über die Ausweitung ihres Repertoires an diversen Klingelingelings hinausgehen. Mein Fehler, sorry, kommt nicht wieder vor.
Grmmpffffff.....
Okay, okay, ich krieg mich ja schon wieder ein. Es ist nur..., ja, ich fühle mich einfach so schmutzig.
Ein wenig tröstet mich ja der andere Suchbegriff mit dem ein eifriger Surfer seinen Weg hierher gefunden hat. Fast schon ein kleiner Satz. Er lautete: "Ja, ne, is klar, ne?"
Vielleicht besteht ja doch noch Hoffnung?

Donnerstag, Februar 03, 2005

Um terroristisch aktiv zu sein...


...benötigt man mitunter weder Waffen noch Sprengstoff, sondern nur Spielzeug. Bildbearbeitung am Computer, naturgetreue Modelle und das Internet als frei zugängliches Massenmedium eröffnen ganz neue Wege, Propaganda zu betreiben.
Zumindest für Publikum, das nicht allzu genau hinschaut. Blogger scheinen weniger leichtgläubig zu sein und deckten den Schwindel um einen entführten Soldaten auf. Der befand sich zwar in Feindeshand - war aber gerade mal 30 cm groß.
Mehr als beuruhigend, was mit solchen Tricks alles möglich wäre.
Mehr in diesem Artikel im Spiegel...

Die Philosophie der Faulheit


Corinne Maier schrieb ein intelligentes Buch über die Legitimation und Wichtigkeit der Faulheit und unser Recht darauf. Der Literatur-Tipp den ich gerade bei 3SAT sah, hat mich mehr als neugierig gemacht. Diese junge Autorin scheint das wesentliche erfasst zu haben.
Mehr hier...

Wer mag denn heute schon noch die netten Jungs?


Im modernen Thriller sind die guten Cops doch eigentlich nur noch Langweiler. Den kreativen Part hat beim ewigen Katz- und Mausspiel zwischen Bösewicht und Gesetzeshüter längst der Serienkiller übernommen. Der ist nicht länger ein sabbernder, im Gebüsch lauernder Unhold, sondern eher eine Art hochgebildeter Künstler mit breitem Fähigkeitsspektrum. Hannibal Lecter war vielleicht nicht der erste, aber mit Sicherheit der bekannteste Psychokiller dieser Bauart - selbstverständlich nur ein Fantasieprodukt.
Da ist etwas, das mich persönlich ganz besonders beunruhigt am Image des Massenmörders von heute. Vertreter ihrer Art aus Film und Buch sind meistens jung, hochintelligent, diplomiert bis promoviert, wortgewandt, außerordentlich bewandert im Umgang mit Computern und sie arbeiten gern mit Menschen :-). Das entspricht seltsamerweise genau dem Personalprofil, nach dem die meisten unserer Unternehmen händeringend suchen.
Vielleicht sollten die über ihre Einstellungskriterien nochmal nachdenken, oder?
Mehr über kreative Killer in diesem Artikel bei telepolis...

Mittwoch, Februar 02, 2005

Es gibt wohl kein Bild,...


...das mein morgendliches Aussehen und meine Gemütsverfassung besser eingefangen hat als dieses.

Erstellt mit dem South Park Flash Studio.





News-Frankfurt zitiert kueperpunk...


...und zwar ausgerechnet einen Ausschnitt meines Kurzkommentars zum Jacksonprozess. Dagegen habe ich im Prinzip nichts einzuwenden, man bloggt ja, um gelesen zu werden. Aber wieso drucken die nicht mal was von den interessanten Sachen auf kueperpunk. Michael Jackson ist doch nun wirklich nicht besonders spannend, oder?
Hier gehts zu den News-Franfurt...

Dienstag, Februar 01, 2005

Heise gegen Hacker: Die Schlacht tobt


Schon am gestrigen Montag gab es die ersten Denial of Service Attacken gegen die Internetpräsenz des Heise-Verlages, der unter anderem die Zeitschrift c`t verlegt. Heute hat sich der Angriff erheblich verstärkt, so dass die Website von heise zur Zeit praktisch nicht erreichbar ist. Was da abläuft erinnert an eine Art Schlacht zwischen Systemadministratoren und Hackern. Die Angreifer reagierten in den letzten Stunden aktiv auf jede Gegemaßnahme, die von heise ergriffen wurde.
Vor wenigen Tagen wurde heise übrigens von der Musikindustrie abgemahnt, weil der Verlag in einem online-Artikel eine Anleitung zur Umgehung eines Kopierschutzes veröffentlicht hatte.
Eine erstaunliche zeitliche Koinzidenz...