Freitag, November 20, 2009

Nacht über Oberhausen...

Die spärliche Ausbeute einer verregneten Fototour. Der Oberhausener Gasometer und der Rhein-Herne-Kanal mit der A42. Übrigens ein merkwürdig warmer Abend heute mit stattlichen 18 Grad Celsius. Seltsamer November.


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Donnerstag, November 19, 2009

Das Armutszeugnis, das sich unser Land mit Einführung der Studiengebühren ausgestellt hat, scheint nicht beschämend genug zu sein...

...nein, man setzt noch einen drauf und knüppelt Demonstranten, die ihren Unmut darüber äußern, jetzt gnadenlos nieder. Dabei schreckt man auch nicht vor Schülern zurück. Lese ich über den Essener Kinderkessel, kommt mir endgültig der Kaffee hoch. Deutschlands Bildungspolitik soll nichts weiter als eine neue Zweiklassengesellschaft einleiten. Das ist inakzeptabel und es ist verständlich, dass sich dagegen Widerstand formiert. Der sollte selbstverständlich gewaltfrei verlaufen. Eine Grundregel, an die sich allerdings BEIDE Seiten halten sollten. Bei den Ruhrbaronen äußern sich Augenzeugen des Polizeieinsatzes gegen die Studenten.

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Es ist ja so wichtig, dass Kinder sich schon ganz früh von den Beschränkungen des dreidimensionalen Raumes befreien...

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Die Geschichte des Todestrahls ist voller Mißverständnisse...

...oder so ähnlich. Der Spiegel widmet den legendären Todestrahlen, jener fast mythologischen Waffe des Science Fiction Genres, von der auch reale Waffeningenieure träumtem und träumen, einen nicht ganz bierernst gemeinten Artikel. Kaum zu glauben, aber die Legende nahm ihren Lauf mit der berühtem Tunguska-Explosion. Na, wenn da mal nicht der Tesla die elektrifizierten Finger drin hatte. Hier geht`s lang...

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Mittwoch, November 18, 2009

Jules Verne poetisch...

Space Invaders attack Afghanistan...














Adam Richardson baut Space Invaders in Bilder von Kriegsgebieten in Afghanistan ein. Sehr sehr schräg. Mehr davon hier auf io9.com...

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Nach der gestrigen Lesung...

...bietet sich ein kleiner Rückblick auf die Events dieses Jahres an.

Hier die Lesung von "Project 38 or the Game of small Causes" vom 19. Januar dieses Jahres:






Und hier die Bitterschlag Blog-Lesung vom 15. April:







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Montag, November 16, 2009

Stimmt, das muss mal geklärt werden...

Sonntag, November 15, 2009

Der Tod von Robert Enke...

..ist tragisch. Seine mediale Aufbereitung schlicht und ergreifend zum Kotzen. Die im Betroffenheits-TV propagierten Konsequenzen ein Witz. Man gefällt sich mal wieder sehr darin, moralisierend den Zeigefinger zu heben. Und die Sportprofiteure sind ja auch dermaßen betroffen:
Es muss Profifußballern möglich sein, offen über psychische Probleme zu sprechen. Für Profifußballspieler kann es nicht immer nur um Leistung gehen. Nein, das Leistungsdenken darf nicht bestimmend sein. Für Kranke muss es auch mal möglich sein, eine lange Auszeit zu nehmen - gemeint sind natürlich auch hier kranke Profifußballspieler.
So nicht Freunde.
Der Sache angemessener wäre es, den Fall Enke endlich aus dem steinzeitlichen Fußballkontext herauszuschälen und in den Alltag der Arbeitswelt zu übertragen. Denn auch Willy S. am Fließband bei O. oder Ute P. in der Verwaltung bei Q. haben mit psychischen Problemen, brutalem Leistungsdruck oder erbarmungslos wachsenden Existenzängsten zu kämpfen - die übrigens meistens deutlich berechtigter sind, als die durchschnittlicher Profifußballspieler. Auch ganz gewöhnliche Nicht-VIPs haben einen Anspruch darauf, offen und ohne Furcht vor Repressalien über Probleme sprechen zu dürfen, auch von ihnen kann nicht immer nur Leistung erwartet werden und auch sie - obwohl NoNames - haben ein Recht auf eine Auszeit, um sich zu erholen und ihre Probleme in den Griff zu bekommen. Zu dumm, dass unseren Fußballfans bei aller Gerührtheit dieser kleine Schönheitsfehler in der Berichterstattung gar nicht auffällt.
Was Enke passierte, ist in der Woche davor nämlich garantiert schon jemandem passiert.
Wem?
Keine Ahnung, es hat niemand drüber berichtet, weil diese Person tragischerweise nicht von Berufs wegen mit einem Lederklumpen herumhantiert hat...

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SecondLife Lesung am 29.November...

Gemeinsam mit Reinhard Rael Wissdorf und Ingrid Schmitz werde ich am Sonntag den 29.November im virtuellen Leipzig in SecondLife lesen. Was für ein Zufall, dass ich auch schon das Vergnügen einer Lesung im realen Leipzig hatte. Mehr Informationen sehr bald an dieser Stelle..

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Christopher Walken covert Lady Gaga...

Drüben in der Cyberpunk Community hat Scal die Frage aufgeworfen, ob man Lady Gaga als eine Cyberpunk Ikone bezeichnen könnte. Ich würde das nicht tun und sie lediglich als ziemlich gaga bezeichnen. Die Diskussion will ich hier auch gar nicht fortsetzen, sondern es dabei belassen, Christopher Walkens "Coverversion" von "Poker Face" zu posten. Ich denke, sie spricht für sich:



Tiefe Verbeugung vor Mr.Walken.

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Wenn Blogs nie erfunden worden wären...



...dann wären einige Blogger eventuell so unterwegs wie dieser Typ. Eigentlich ein Ausschnitt aus "Waking Life". Wem die Comic-Optik bekannt vorkommt: Ja, der Film ist von Richard Linklater, der auch "A Scanner Darkly" gemacht hat. Ich muss gestehen, dass ich Waking Life bisher noch nicht gesehen habe. Schaut aber ganz interessant aus. Der Doktor hat mich nochmal dran erinnert, das nachzuholen...
Ach ja, mich gibts auch in dem Look:



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Wieder einmal hat man versucht, mich mit einer Biowaffe auszuschalten...

Auch diesmal vergeblich. Ich hab`s überlebt. Keine Ahnung, was mich da ab Mittwoch umgenietet hat, aber es war heftig. Fieber blieb zwar aus, aber den Donnerstagabend habe ich in einer Art Dämmerzustand verbracht und Freitagmorgen war ich kaum in der Lage das Bett zu verlassen. Untrügliches Symptom dafür dass ich ernsthaft krank bin: ausbleibende Blogposts. Selbst an arbeitsreichen Tagen würde ich zumindest einen Link, ein Video oder ein Bild posten. Kommt nix, hat`s mich ernsthaft umgehauen. Glücklicherweise hab ich`s überstanden. Und einen Vorteil bringt die Sache auch noch. So eine deftige Erkältung senkt die Stimmlage und das wird mir helfen, meinen finsteren Charakteren bei der Lesung am Dienstag Leben einzuhauchen. Was man nicht alles für das Publikum tut ;-)...

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Wahnsinn was das IPhone alles kann: Zum Beispiel russisches Roulette....

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Filmaufnahmen vom Mauerfall bei VOX...

Willy Brandt spricht zur Menge und wird bejubelt, Helmuth Kohl erntet einen Orkan aus Buhrufen. Trotz Ostfernsehen waren unsere Brüder und Schwestern aus dem Osten also voll im Bilde, wen sie da vor sich hatten. Ihn will keiner sabbeln hören, nur Willy, den lieben sie. Von soviel Begeisterung ja offener Zuneigung zu einem sozialdemokratischen Politiker kann heute keine Rede mehr sein. Egal wer von der heutigen Führungsriege in der selben Situation auftreten würde, man würde ihn niederschreien. Was ist nur aus der SPD geworden? Gut, dass Willy das nicht mehr erleben muss...

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Samstag, November 14, 2009

Auf dem SPD Parteitag kündigt Steinmeier eine harte Opposition an...

LMAO. Das erinnert mich doch sehr an die Stelle in Monthy Pythons "Ritter der Kokosnuss" , wo der mittlerweile arm- und beinlose schwarze Ritter fordert: "Okay, einigen wir uns auf unentschieden". SPD, du bist nicht lernfähig und willst es auch nicht mehr werden, oder?

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Ja, ich glaube, davon haben wir alle schon mal geträumt...

Öhm, wie bitte? Hab ich da irgendwas falsch verstanden?

Gerade lief auf Pro7 der Filmtipp der Kirchen. Soweit nicht ungewöhnlich. Kommt auf diesem Sendeplatz anscheinend jeden Samstag morgen. Aber der Film den sie empfohlen haben, ist nicht ganz, was ich erwarten würde. Nicht "Bambi", oder "Ice Age" oder irgendein Romantik Trallala wird den Zuschauern da ans Herz gelegt, sondern Mark Wahlberg in "Shooter". Nicht, dass das kein guter Fim wäre, aber dass mir der Pastor den empfiehlt, das erstaunt mich doch sehr. In "Shooter" passiert nämlich genau das, was der Titel vermuten lässt. Es wird geballert und gesprengt, bis der Arzt kommt getreu dem Motto Auge um Auge, Zahn um Zahn. Ich muss gestehen, ich bin jetzt einigermaßen beunruhigt. Wenn die Kathelen und Envangolen sich neuerdings für Ballerfilme begeistern, könnte das bedeuten, dass sie demnächst beim Eintreiben der Kirchensteuer andere Saiten aufziehen?

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Das hat mich beeindruckt...

Becky Blanton ist Journalistin. Nach dem Tod ihres Vaters brach sie mit ihrem alten Leben und beschloß in einem Van durchs Land zu fahren. Einfach alles hinter sich lassen und in den Sonnenuntergang fahren. In den ersten Wochen gestaltete sich ihr neues Leben auch so abwechslungsreich und spannend, wie es sich Becky erhofft hatte. Doch mit dem Auslaufen ihres Jobs als Freelancer begannen auch akute finanzielle Probleme. Becky war, ohne es zu bemerken, zu einem von tausenden arbeitenden Obdachlosen geworden, die in ihren Autos leben und auf der Suche nach Arbeit von Stadt zu Stadt ziehen. Übrigens auch hier bei uns in Deutschland kein unbekanntes Phänomen.


(gefunden bei Jaffa)

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Freitag, November 13, 2009

Als atmosphärisch dicht...















...würde ich dieses Bild bezeichnen. Mehr davon beim Fenrir...

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Darf ich offen sein?















Das sieht nicht wirklich so aus, als würde es noch viel Spaß machen.
Was für eine Ironie, wenn einen das große Artensterben ausgerechnet dabei erwischt. Life is a bitch...

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Unglaublich sowas....

Das Land Berlin besitzt die Frechheit, bei Neueinstellungen Fragebögen ausfüllen zu lassen, in denen die Bewerber hoch intime Informationen offenbaren müssen. Gefragt wird unter anderem nach konsultierten Ärzten, Psychotherapeuten, dem Gebrauch von Medikamenten wie Abführmittel oder nach bevozugten Verhütungsmitteln. Eine bodenlose Unverschämtheit sind dabei natürlich solche Fragen, die das Sexualverhalten der Beweberber betreffen. Es scheint sich mehr und mehr eine Art Sklavenhaltermentalität zu entwickeln und das nicht nur in der freien Wirtschaft sondern auch im öffentlichen Dienst.
Mehr zum Thema hier...
(via Schockwellenreiter)

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Die Studenten Proteste weiten sich aus...

Immerhin. Mittlerweile finden die Protestaktionen der Studenten der Universität Duisburg-Essen eine gewisse mediale Resonanz. Kaum nachvollziehbar allerdings, dass die dortige Asta den Streik nicht untersützt. Vor rund einer Stunde ist das vom Uni Rektor gestellte Ultimatum abgelaufen, in dem die Studenten aufgefordert werden, die Hörsäle bis 18 Uhr zu verlassen. Die Besetzer sind der Aufforderung bisher nicht nachgekommen. Allerdings hat man angekündigt im Fall eines Polizeieinsatzes freiwillig zu gehen.
Kann es sein, dass wir diese 68er Sache ernsthaft noch mal von vorne durchspielen müssen? Warum nur habe ich den Eindruck, dass sich unser Land unaufhaltbar zurückentwickelt.
Mehr zum Thema in diesem Artikel in der Rheinischen Post...

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Star Wars Rap